Hallo,
ich bin jetzt in der 24. SSW und muss mit Resturlaub usw. noch bis Ende Dezember arbeiten.
Nun ist es so, dass mich einige Situationen am Arbeitsplatz schon belasten:
- Chef u. Chefin können selbst keine Kinder kriegen und sind daher etwas empfindlich, was meine Schwangerschaft angeht. Die neidischen Blicke auf meinen Bauch, die schnippigen Antworten auf einfache Fragen u.v.m. gehen mir schon auf die Nerven.
- Ich bekomme so gut wie keine Arbeit mehr, weil die Kollegin die mich während meinem Erziehungsjahr vertreten soll ja angelernt werden muss (aber mir deshalb wirklich fast GAR NICHTS mehr zu geben?!) Das heißt, ich sitze drei viertel der Arb.zeit rum und mach, als würd ich was tun, daraus folgt:
- Die ständige Sitzerei belastet mein Steiß und mein Kreuz, was zwischenzeitlich auch schon mal bis in den Bauch zieht.
- Die Kollegen, die einfach nicht verstehen können, warum zum Geier ich jetzt schwanger werden „musste“ lassen mich das auch spüren, in dem sie mich einfach meiden (is eigentlich nur einer, aber der mit dem ich eigentlich am meisten zu habe/hatte und der von Familie etc eh nicht viel hält)… *aaargh*
Ich kann das alles nicht verstehen. Ich war bis auf 3 Tage nie krank seit ich hier bin (3 J.), ich bin zuverlässig, arbeite sauber und schnell und dann sowas.
Ich bin eben ein Mensch, dem sowas nahe geht und ich kann da einfach nicht drüber weg schauen. Mich belastet das und ich will nicht, dass sich das auf meine Süße überträgt…
Wär sich arbeitsunfähig schreiben zu lassen hier übertrieben? Ich will ja in guter Erinnerung in einem/zwei Jahr(en) hier (evtl.) weiter arbeiten (wenn ich nix anderes finde in der Zwischenzeit).
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie seid ihr damit umgegangen.
Um Rat bittet
Anke

.