Hallo Bauexperten:
wir wollen eine feuchte Wand unseres Anbaus neu verputzen lassen. (Wasser von oben wurde abgestellt, Wasser von unten auch, jetzt muss nur noch der durch Efeu stark angegriffene bis nicht mehr vorhandene Putz erneuert werden - die Mauer besteht aus Mainzer Ziegeln und Bruchsandstein.
Wir haben jetzt folgende Angebote zwischen denen wir uns entscheiden wollen:
Keim Porosan Sanierputz und BCT Spezialputz…
Zu dem Produkt von Keim:
Druckfestigkeit: 1,5-5 N/mm2, CS II
Wasserdampfdurchlässigkeit: ca. 7
Wasseraufnahme: > 0,3 kg/qm nach 24 Stunden
Porosität > 40%
BCT Spezialputz:
Druckfestigkeit: 5,38 N/mm2, CS III
Biegezugfestigkeit: 1,60 N/mm2
Luftporengehalt des Frischmörtels: 25-30%
Wasserdampfdiffusionswiderstand:
Moin Alexandra,
Hmmm, kenne die Putze zwar nicht, kann aber folgendes sagen:
Da ich von einer Art Altbau ausgehe, stellt sich noch die Frage der eigentlichen Feuchtigkeitsursache und wie sie beseitigt wurde.
Die Druckfestigkeit sagt Dir auch über die Festigkeit etwas aus.
Beispiel: In Altbauten wurde früher in den Wohnräumen Putz aus Kalk-Sand-gemisch verwendet (weich), in Bad und Küche Zementputz (hart).
Zement ebenso als Sockelputz.
Interessant ist die Biegezugfestigkeit bei BCT: Wahrscheinlich sind hier Fasern eingearbeitet die Risse verhindern sollen.
Warum? Aufgrund der Härte vermute ich einen höheren Zementanteil, Zement schwindet!
Kann auch durch zugabe von Kunststoffen (bauchemie) gegeben sein.
Der BCT hat auch ne geringere Wasseraufnahme und scheint Styroporkügelchen als Dämmzusatz zu haben.
Im Zweifelsfalle lasse Dich von den Herstellern direkt beraten.
Hoffe, ich konnte helfen.
Viele Grüße
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