Produktionskosten, Margen etc. bei der Besteckprod

Möchte ein neues Produkt im Küchenbereich anbieten. Müsste zwecks Kalkulation wissen, wie man in diesem Bereich rechnen muss.
Wieviel kostet z.B. ein Esslöffel in der Produktion. Was wird i.d.R. vom Hersteller an Gewinn aufgeschlagen (in % der Herstellungskosten), etc.

Ich bin mir bewusst, dass es sehr schwer ist hierauf Antworten zu geben, aber versuchts bitte. Ungefähre Werte reichen mir - brauche diese nur als Anhaltspunkt für Verhandlungen mit Herstellern und Vertrieb…

Vielen Dank schonmal im Voraus,
Daniel

Möchte ein neues Produkt im Küchenbereich anbieten. Müsste
zwecks Kalkulation wissen, wie man in diesem Bereich rechnen
muss.
Wieviel kostet z.B. ein Esslöffel in der Produktion. Was wird
i.d.R. vom Hersteller an Gewinn aufgeschlagen (in % der
Herstellungskosten), etc.

Ich bin mir bewusst, dass es sehr schwer ist hierauf Antworten
zu geben, aber versuchts bitte. Ungefähre Werte reichen mir -
brauche diese nur als Anhaltspunkt für Verhandlungen mit
Herstellern und Vertrieb…

Dein ansatz ist falsch!

Wenn du eine produktionsfähige Vorlage deines Teiles hast, geh einfach hin und bitte um angebote diverser Hersteller für von dir vorgegebene Stückzahlen (Dein Absatzziel)

Oder willst du die Produktion selbst aufbauen?

Beachte vor allem, daß die Druck-, Press- oder Stanzformen vorab von dir bezahlt werden müßten. Preiswerter wäre u.U. eine Produktion in Plastik!?

du kannst nicht mit Herstellern verhandeln, wenn du keine reinzeichnungen produktiosnfähig hast.

du kannst nicht mit dem Vertrieb (mit welchem eigentlich) verhandeln, wenn du kein Produkt hast bzw. kein Marketingkonzept steht.

gruss

…und vorher eine Patentrecherche (wärst nicht der Erste, der etwas
bereits patentiertes neu „erfindet“), und dann zumindest einen Gebrauchsmusterschutz anmelden, sonst kann das ja jeder einfach nachbauen.

A.

Hallo Daniel,

ich versuche dir zu helfen, wie bereits gesagt musst du deine Kosten eigentlich genau wissen und die Rechte sichern. (ein sogenanntes Geschmacksmuster ist nicht so teuer wie ein Patent bei dem
Patentamt)

Wieviel kostet z.B. ein Esslöffel in der Produktion. Was wird
i.d.R. vom Hersteller an Gewinn aufgeschlagen (in % der
Herstellungskosten), etc.

Übliche Margen sind 15 - 45 %. Je nach Nachfrage, oder innovatives Produkt.

Arwed

Möchte ein neues Produkt im Küchenbereich anbieten. Müsste
zwecks Kalkulation wissen, wie man in diesem Bereich rechnen
muss.
Wieviel kostet z.B. ein Esslöffel in der Produktion. Was wird
i.d.R. vom Hersteller an Gewinn aufgeschlagen (in % der
Herstellungskosten), etc.

Mai oh mai, Daniel,
ich denke diese Frage must Du Dir selber beantworten, oder die Frage stellen wer ein Produkt (dass Du dann genau spezifizieren und beschreiben müstetst) für Dich kalkulieren kann.

Das A und O bei Start in die Selbständig machen ist definitiv eine gute Recherche und exaktes Wissen über das was man machen will!!!

Du hast vielleicht eine gute Idee, aber das ist erst mal null und gar nichts!

Recherchiere z.B. zuerst beim deutschen Patentamt nach einer ähnlichen Erfindung,bzw. nach der „Einzigartigkeit“ Deiner Erfindung. Dieses kannst Du in jeder größeren Stadt bei der IHK erfragen, wo eien solche „Mikrofilbibliothek“ besteht. In denen kannst Du eunen Tag lang mal schnell nach Stichworten suchen und kontrollieren.
Wenn Du Dir sicher bist, dass Dein Produkt einzigartig ist kannst Du direkt ein Patent anmelden (Vorausetzung ist eine „technische“ Innovation). Dieses immer am besten über einen Patentanwalt.

Alternativ kannst Du jetzt schon ein Gebrauchsmuster anmelden. Das schütz Dich bereits, ist einfach und billig und gibt Dir mindestens 12 Monate Zeit ein Patent darauf nachzumelden und vor allem , dass kein anderer irgendwo in der Welt darauf ohne Deine Einwilligung nochmals ein gültiges Patent anmelden kann.

Hierzu (Gebrauchsmuster) must Du eine Zeichnung machen (die nur für einen Durchschnittsbürger verständlich sein muß) dazu eine Beschreibung der Innovationsansprüche (z.B.: mein Löffel kann fliegen, da der Stiel a mit einem Propeller b, wiederum mit dem "Antriebsgumme C verbunden ist und wenn mann dann … ) und sendest diese als Gebrauchsmusteranmeldung zum Patentamt München. (ruf da einfach an die erklären Dir alles)

Dieser einfache Schutz (Gebrauchsmuster), gibt Dir die Möglichkeit, dein Produkt in Bezug auf die Produktionskosten zu recherchieren. Suche in Wer liefert was, im Internet etc. nach entsprechneden möglichen Produzenten.
wichtig bei der Recherche!: Nutze das Telefon! Das ist dabei immer das schnellste Medium. Fast alle Menschen sind eitel, wenn es darum geht einem Hilfesuchenden helfen zu können.
Recherchiere erst mal wie so ein Artikel produziert wird, wie das Metrial verarbeitet wird. Erst dann findest Du auch den/die wirklich richtigen Produzenten.
Generell: Kann Dir jemand nicht weiterhelfen, frage Ihn nach jemanden, der evtl. jemanden oder eine Firma kennt, die Dir weiter helfen kann (meist sehr hilfreich).

Bist Du dann so weit, dass Du möglichen Produzenten kennst, dann mache eine Produktionsanfrage. Hier solltest Du weniger auf Eitelkeit als auf Professionalität setzen, sonst bekommst Du entweder kein Angebot, oder ein mal schnell über den Daumen kalkuliertes.
Du must schauen dass man Dich ernst nimmt und glaubt, dass Du genau weißt was Du willst, dass Du Dich in der Materie auskennst. …Das must Du in der Regel nicht beweisen sondern nur „Glaubhaft machen“!

"Sehr geehrter Herr Maier,
wie soeben besprochen übersenden wir Ihnen hiermit die Produktionsanfrage zu unserer neuen Produktentwicklung.

(sollten die Zeichnungen noch im Skizzenstadium sein:
Die Ihnen hierzu vorgelegten Zeichnungen entsprechen dem derzeitigen Stand der Produktstudie und werden ggf. nach weiterer Kalkulation und Recherche zur Produktion noch spezifiziert werden. Gerne würde wir dabei auch Ihren produktionstechnischen Rat und ihre Ideen mit einbeziehen.)

Zwecks interner Kalkulation zur Vermarktung, bitten wir um Abgabe von Staffelpreisen auf Basis der jetzt vorliegenden Spezifikationen, frei ab Werk in den nachfolgenden Ordergrößen:

1000 bis 5000
5000 bis 10000
etc.

bitte geben sie uns zusätzlich die Kosten für Transport etc bla bla bla…

So einen Brief kannst Du auch als Einzelgesellschaft mit Sitz zuhause schreiben!

Dann kommt der nächste Punkt: Marketing und Vertrieb Vertrieb… „Distribution“
Wer noch keine Distribution aufgebaut hat, sollte zu 95% die Finger davon lassen.
Also mögliche Distributoren suchen, Recherche wie oben !

Daneben gibt es noch 1000 andere Wege wie z.B.:Lizenzverkauf etc. und alleine in der Vertriebs oder Wertschöpfungsmöglichkeit ebenfalls 100 Wege.

Es gibt keinen generellen goldenen Weg!.. und auch keine generelle Kalkulationsgröße. Du kannst z.B.: 1000 % aufschlagen, gewinnst und findest Käufer und Du kannst 0,2% aufschlagen, gewinnst und findest Käufer.
wenn Du Lust hast kontakte mich
Gruß Rainer

Ich bin mir bewusst, dass es sehr schwer ist hierauf Antworten
zu geben, aber versuchts bitte. Ungefähre Werte reichen mir -
brauche diese nur als Anhaltspunkt für Verhandlungen mit
Herstellern und Vertrieb…

Vielen Dank schonmal im Voraus,
Daniel