Produktmanagement

Kann mir vielleicht jemand eine Auskunft darüber geben wie gut ein Produktmanager so verdient und ob Fremdsprachen in diesem Bereich wichtig sein könnten? Ich interessiere mich besonders für die Game-Industry…dort müsste ja wahrscheinlihc neben Englisch auch Japanisch eine ganz besonders bedeutende Rolle spielen oder? (aber hätten Französisch oder weitere Fremdsprachen dort auch einen Platz?)

Ich hab grade ein paar Stellenanzeigen bei google gefunden und da schien es mir irgendwie so als ob Produktmanager im Vergleich zu anderen Sparten der BWL/des Marketings relativ wenig verdienen :-/ oder lag das evtl. an den Branchen/Arbeitgebern?

Hallo Fragezeichen,

Kann mir vielleicht jemand eine Auskunft darüber geben wie gut
ein Produktmanager so verdient

von fast gar nichts bis >> 100.000 € p.a.
hängt davon ab, ob Du in einer Mini-Firma arbeitest und Produktmanager einfach nur ein schöner Name für Deine Tätigkeit ist oder ob Du bei einem großen Automobilhersteller tätig bist.

und ob Fremdsprachen in diesem
Bereich wichtig sein könnten?

Kommt mal wieder drauf an. Als Produktmanager beim Handwerker um die Ecke wohl kaum. Als Produktmanager in einem internationalen Großkonzern ist es mal wieder - wie üblich - englisch. Weitere Fremdsprachen (französisch, spanisch) sind zwar immer mal wieder gerne gesehen, aber abhängig davon, zu welchem Land Dein Arbeitgeber besonders intensive Beziehungen hat.

Ich interessiere mich besonders
für die Game-Industry…dort müsste ja wahrscheinlihc neben
Englisch auch Japanisch eine ganz besonders bedeutende Rolle
spielen oder?

Evtl. ja.

(aber hätten Französisch oder weitere
Fremdsprachen dort auch einen Platz?)

Evtl. ja.

Ich hab grade ein paar Stellenanzeigen bei google gefunden und
da schien es mir irgendwie so als ob Produktmanager im
Vergleich zu anderen Sparten der BWL/des Marketings relativ
wenig verdienen :-/ oder lag das evtl. an den
Branchen/Arbeitgebern?

Wie gesagt, hängt immer mit Branche / Arbeitgeber zusammen.

Übrigens: Produktmanager wird man nicht einfach so, indem man sich nach dem Studium direkt darauf bewirbt, vielmehr fängt man immer auf einem „Standard-Job“ an und bewegt sich dann evtl. in Richtung Produktmanager. Dabei spielt Glück oftmals eine wichtige Rolle - es muß einen „Gönner“ in der Firma geben, der Dein Talent erkennt und es muß ein Job dafür frei sein. Alternativ kann man sich mit der entsprechenden Berufserfahrung auch bein einem anderen Arbeitgeber auf einen offenen Posten bewerben.

Grüsse

Sven

Hallo!

Es gibt kein einheitliches Berufsbild für einen Produktmanager. Das Spektrum reicht vom angelernten Vertreter, der mit dem Musterkoffer in der Hand Kleinteile an Handwerksbetriebe verkauft bis zum Verantwortlichen eines großen Unternehmens, bei dem alle Fäden aus Entwicklung, Produktion und Vertrieb zusammen laufen. Die Stellung innerhalb der Hierarchie eines Unternehmens reicht von „Ferner liefen“ bis zum Prokuristen oder Geschäftsführer. Ähnlich bunt sind die anzutreffenden Qualifikationen. Schließlich hängt es vom Unternehmen und seiner Tätigkeit ab, ob und welche Fremdsprachenkenntnisse erforderlich sind. Wie nicht anders zu erwarten, reicht die Gehaltsskala von Hungerlohn bis 6-stellig.

Deine diversen Fragen lassen vermuten, daß Du unbedingt ganz spezielle Sprachkenntnisse nutzen und möglichst viel Geld verdienen möchtest. Dafür scheint es egal zu sein, ob Du BWL, Maschinenbau oder irgend etwas mit Tourismus studierst. Leider gibt es keinen Studiengang, der in Richtung Deiner Ziele liegt. Viele Leute mit allen möglichen Studienabschlüssen verbringen ihr Berufsleben mit mäßigem Gehalt in untergeordneter Stellung. Ein Studium gewährleistet keine bestimmte Funktion und kein besonders hohes Gehalt, nicht einmal eine Anstellung. Deshalb solltest Du Deine Ausbildung nur an Deinen Neigungen und Fähigkeiten ausrichten. Du mußt gut sein und Dich engagieren, wenn Du in einer Anstellung auf einen grünen Zweig kommen willst. Leistung bringt man auf Dauer nur, wenn man seine Tätigkeit gerne ausübt. Dabei bedeutet „gut zu sein“ wesentlich mehr als Lehrbuchwissen. Soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Umgangsformen, Belastbarkeit, Durchsetzungs- und Überzeugungskraft und ein Bündel weiterer Eigenschaften nebst einer Portion Glück sind die Schlüssel für die „besseren“ Positionen und nicht in erster Linie eine bestimmte Studienrichtung.

Leute die irgend etwas studieren, Hauptsache Position und Gehalt stimmen, gibt es viele. Sie sind zumeist auf dem Holzweg. Deshalb brachte ich früher bestimmt schon einmal dieses Beispiel: Ein Hauptschüler mit Schusterlehre, der seinen Beruf gerne ausübt und Maßschuhe vom Allerfeinsten anfertigt, erarbeitet sich mit einiger Wahrscheinlichkeit ein deutlich höheres Jahreseinkommen als ein Akademiker, der seinem Job ohne Lust und Überzeugung nachgeht. Zufriedener wird der Schuster allemal sein.

Bitte verstehe meine Ausführungen nicht als Empfehlung, Schuster zu werden :smile: , aber als Rat, Berufswahl und evtl. die Studienrichtung noch einmal zu überdenken.

Gruß
Wolfgang

Danke für die Antwort. Es ist aber definitiv nicht so, dass ich einfach irgendwas studieren will, hauptsache viel Geld. BWL und Wirtschaft im allgemeinen interessiert mich schon sehr. Ich hätte mir allerdings auch vorstellen können, dass mich Maschinenbau (in den richtigen Branchen) auch sehr interessieren würde (bin in Mathe allerdings eher durchschnittlich und würde mich daher glaub ich recht schwer tun). Das mit Maschinenbau hab ich genaugenommen nur aus reinem Interesse gefragt, da ich mir dachte, dass der Job eines Vertriebsingenieurs vielleicht wirklich interessant sein könnte. Also nochmal: Ich will nicht irgendwas studieren, hauptsache es wirft viel Geld ab!!!

Hallo!

Es gibt kein einheitliches Berufsbild für einen
Produktmanager. Das Spektrum reicht vom angelernten Vertreter,
der mit dem Musterkoffer in der Hand Kleinteile an
Handwerksbetriebe verkauft bis zum Verantwortlichen eines
großen Unternehmens, bei dem alle Fäden aus Entwicklung,
Produktion und Vertrieb zusammen laufen. Die Stellung
innerhalb der Hierarchie eines Unternehmens reicht von „Ferner
liefen“ bis zum Prokuristen oder Geschäftsführer. Ähnlich bunt
sind die anzutreffenden Qualifikationen. Schließlich hängt es
vom Unternehmen und seiner Tätigkeit ab, ob und welche
Fremdsprachenkenntnisse erforderlich sind. Wie nicht anders zu
erwarten, reicht die Gehaltsskala von Hungerlohn bis
6-stellig.

Deine diversen Fragen lassen vermuten, daß Du unbedingt ganz
spezielle Sprachkenntnisse nutzen und möglichst viel Geld
verdienen möchtest. Dafür scheint es egal zu sein, ob Du BWL,
Maschinenbau oder irgend etwas mit Tourismus studierst. Leider
gibt es keinen Studiengang, der in Richtung Deiner Ziele
liegt. Viele Leute mit allen möglichen Studienabschlüssen
verbringen ihr Berufsleben mit mäßigem Gehalt in
untergeordneter Stellung. Ein Studium gewährleistet keine
bestimmte Funktion und kein besonders hohes Gehalt, nicht
einmal eine Anstellung. Deshalb solltest Du Deine Ausbildung
nur an Deinen Neigungen und Fähigkeiten ausrichten.

Genau deshalb ist es mir ja so besonders wichtig später im Beruf etwas mit Fremdsprachen zu tun zu haben, da Sprachen wirklich eine sehr große Stärke von mir sind und es mir auch richtig Spaß macht diese zu lernen und anzuwenden!
Wie oben schon gesagt studiere ich deswegen auch nichts in die Richtung Maschinenbau, da ich denke, dass das nicht meinen Stärken entsprechen würde.

Du mußt
gut sein und Dich engagieren, wenn Du in einer Anstellung auf
einen grünen Zweig kommen willst. Leistung bringt man auf
Dauer nur, wenn man seine Tätigkeit gerne ausübt. Dabei
bedeutet „gut zu sein“ wesentlich mehr als Lehrbuchwissen.
Soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Umgangsformen,
Belastbarkeit, Durchsetzungs- und Überzeugungskraft und ein
Bündel weiterer Eigenschaften nebst einer Portion Glück sind
die Schlüssel für die „besseren“ Positionen und nicht in
erster Linie eine bestimmte Studienrichtung.

Leute die irgend etwas studieren, Hauptsache Position und
Gehalt stimmen, gibt es viele. Sie sind zumeist auf dem
Holzweg.

Wie schon gesagt: Das ist bei mir 100% nicht der Fall. Ich will zwar einen Beruf ausüben in dem ich auch Aussichten habe Karriere zu machen und ein hohes Gehalt zu kriegen (Ich denke Geld spielt wohl für jeden eine gewisse Rolle…), aber es ist mir auch extrem wichtig, dass es ein Beruf ist der mir Spaß macht bzw. den ich interessant finde. Wenn ich mich allerdings nur danach richten würde, hätte ich eine Ausbildung zum Gamedesigner gemacht, aber in der Branche ist die Bezahlung ja schon sehr sehr dürftig.

Deshalb brachte ich früher bestimmt schon einmal
dieses Beispiel: Ein Hauptschüler mit Schusterlehre, der
seinen Beruf gerne ausübt und Maßschuhe vom Allerfeinsten
anfertigt, erarbeitet sich mit einiger Wahrscheinlichkeit ein
deutlich höheres Jahreseinkommen als ein Akademiker, der
seinem Job ohne Lust und Überzeugung nachgeht. Zufriedener
wird der Schuster allemal sein.

Das hört sich für mich jetzt stark nach der Weisheit an: Es ist völlig unwichtig was du verdienst, wenn es dir Spaß macht, dann „kommt das schon von alleine“…kommt bestimmt öfters mal vor, aber sowas zu verallgemeinern halte ich schon für sehr gewagt. Deswegen sagst du wahrscheinlich auch selbst, dass du mir nich rätst Schuster zu werden :wink:…Aber mal im Ernst angenommen jemand studiert etwas, das ihm nicht viel Spaß macht (was ich wie gesagt nich vorhabe um das nochmal klarzustellen :wink:), sagen wir Jura, Maschinenbau, Informatik, BWL,… aber erledigt seine Arbeit zufriedenstellend, dann wird der ja wahrscheinlich im Normalfall trotzdem mehr Geld verdienen als der durchschnittliche Schuster dem seine Arbeit Spaß macht (Ich kann mir nicht vorstellen, dass fast jeder Schuster, Dachdecker oder sonst jemand, dem seine Arbeit Spaß macht die Chance auf die große Karriere hat…)

Bitte verstehe meine Ausführungen nicht als Empfehlung,
Schuster zu werden :smile: , aber als Rat, Berufswahl und evtl.
die Studienrichtung noch einmal zu überdenken.

Ich mache zur Zeit kaum etwas anderes als meine Studien-/Berufswahl zu überdenken, da ich glaube, dass das eine der wichtigsten Entscheidungen in meinem ganzen Leben ist.

Gruß
Wolfgang

Angenommen ich hätte vor später einmal im Produktmanagement im Bereich der Game-Industry zu arbeiten und würde eine Stelle in einem passenden Unternehmen kriegen kann man dann nicht (zumindest nach den ersten paar Jahre im Beruf) selber entscheiden ob man eher im Vertrieb oder im Produktmanagement oder … arbeiten will? Mir ist ja klar, dass man nicht ohne weiteres der (oberste) Produktmanager eines bestimmten Produktes bei einer großen Firma wird, aber es gibt doch bestimmt mehrere Mitarbeiter die „im Produktmanagement“ arbeiten oder etwa nicht?

Mal ganz abgesehen davon: Wenn ich in dieser Branche arbeiten will (und auch einen recht guten Abschluss/Lebenslauf und Zusatzqualifikationen habe),ob im Vertrieb oder im Produktmanagement oder… ist es normalerweise genauso schwer/leicht in diese Branche hineinzukommen wie es bei anderen Branchen auch der Fall ist? Oder muss ich mir das eher so vorstellen, dass ich erstmal ein paar Jahre in irgendeiner beliebigen Branche im Marketingbereich arbeite und dann später wenn ich evtl. ganz viel Glück habe und und und bei einer entsprechenden Firma genommen werde und dann nochmal mehr Glück bräuchte um weiteraufzusteigen und ins Produktmanagement zu gelangen?

Grüsse!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Vor ein paar Tagen gabs da was bei yahoo. Vielleicht findest Du hier die Antwort: http://de.biz.yahoo.com/040531/318/421p8.html

Gruß
Marc