Mit welchen Grafikprogrammen arbeiten eigentlich professionelle Grafiker, die zum Beispiel Logos usw. erstellen?
Danke im Voraus
Mit welchen Grafikprogrammen arbeiten eigentlich professionelle Grafiker, die zum Beispiel Logos usw. erstellen?
Danke im Voraus
Hi,
ich denke PhotoShop ist da schon weit verbreitete erste Wahl.
Dann noch ein paar Zusatztools, viele nette Filter…
so in der Art.
Wobei man aber auch nie die anderen Produkte ausser acht lassen sollte…
greetinx
Christian
http://www.raum-im-netz.de/private
Hi,
ich denke PhotoShop ist da schon weit
verbreitete erste Wahl.
Dann noch ein paar Zusatztools, viele
nette Filter…
grade für logos ist photoshop eigentlich denkbar ungeignet, da es nach wie vor ein bildbearbeitungsprogramm ist und allen plug-ins zum trotz wohl auch bleiben wird 
für logos, die ja nicht nur für briefkopf und visitenkarte herhalten müssen, sondern auch noch auf schildern, klebefolien, fahnen, etc. zum teil sehr stark vergrößert erscheinen ist allemal ein programm, das outline-grafiken erzeugt, die ohne qualitätsverlust beliebig vergößert werden können, besser.
hier sind imho illustrator (adobe) oder freehand (inzwischen macromedia) immer noch die erste wahl.
zum schluß noch ein kleiner tip§:
wenn du selbst logos entwickeln willst, denk immer dran, dass ein gutes logo auch in schwarz-weiss funktionieren muss (wegen fax/kopierer, budgetbegrenzung beim drucken etc.) also vorsichtig und gezielt mit farben, verläufen, schattierungen umgehen.
schöne grüße
Admeta
Ich denke, mit Corel-Draw.
Gruß, Richard
… zunächst mit Block u. Bleistift …
Die Entwürfe (sollten zumindest) zunächst auf Papier gebracht werden.
Umsetzen kann jeder nach Geschmack.
Am weitesten Verbreitet sind wohl Illustrator und FreeHand,
ich arbeite aber auch ganz gerne mit CorelDraw.
Gruß,
Ingo
(Dipl.Designer)
Mit welchen Grafikprogrammen arbeiten
eigentlich professionelle Grafiker, die
zum Beispiel Logos usw. erstellen?Danke im Voraus
Hallo,
na wie mich das freut, dass hier inzwischen auch Leute angekommen sind, die nicht nur Photoshop vergoettern - meine Antwort hiess ja auch extra „ist wohl immer noch erste Wahl“ - und das habe ich aus viele Diskussionen (auch hier) herausgehoert…
greetinx
Christian
http://www.raum-im-netz.de/private
…zuallererst mit Hirn und Verstand
Die Idee ist entscheidend für ein gutes Logo. Dazu sollte man erst mal ein bischen Brainstorming machen. Danach kommt der Bleistift und dann das Vektorprogramm (Freehand, Illustrator, Corel (wers mag
)).
Weiterverarbeitung in den elektronischen Medien per Copy and Paste in Photoshop (o.Ä). Eine Pixelgrafik sollte man aber nicht mehr vergrößern.
Gruß Martin
So ist´s korrekt …
… Tachen Zuppinger,
der Begriff Grafikprogramm ist ein wenig allgemein gefasst.
Es gibt Vektor-Grafikprogramme (allgemein als Zeichenprogramme bezeichnet) und pixelorientierte Grafikprogramme (Bildbearbeitungsprogramme). Je nachdem, was man gestalten will, braucht man ein das eine oder andere oder beide zusammen.
Interessant ist auch die Rechnerplattform, im Allgemeinen arbeiten die Leute aus der Welt der Grafik mit Macs und nicht mit PCs. Das ist unter anderem zu beachten, wenn es um Datenaustausch (Kompatibilität) geht.
Professionelle Vektorzeichenprogramme sind:
Macromedia Freehand (sehr beliebt und häufig verwendet in Grafik-Design-/Werbe-Agenturen)
Adobe Illustrator
und auf keinen Fall CorelDRAW (ich habe darüber 2 Bücher für Data Becker geschrieben und kann nicht sagen, dass es sehr professionell ist, kein professioneller Grafik-Designer arbeitet freiwillig damit, für den privaten Einsatz ist es ok, die Version 7.0 läuft meiner Meinung nach am stabilsten und ist bereits unter 100 DM zu bekommen, Verion 9.0 ist sehr langsam, ressourcengefrässig und bisschen umständlicher zu bedienen, Vorteil bei Corel: superviele Cliparts und Effektfunktionen und die Möglichkeit, Vektorobjekte im Programm in eine Pixelgrafik zu konvertieren und anschliessend mit speziellen Effektfiltern zu bearbeiten)
Bildbearbeitungsprogramme:
Adobe Photoshop
(Version 5.5 ist die beste, da Text bearbeitbar bleibt und viele für das Webdesign interessante Funktionen dabei sind … verbesserte Exportfilter beispielsweise)
für kleinere Geschichten (und schmalen Geldbeutel) ist Paint Shop Pro interessant
(allerdings ist die aktuelle Version zu teuer)
Ulead PhotoImpact, wenn es schwerpunktmässig um Webdesign geht und der Geldbeutel nicht so prall gefüllt
Daneben gibt es noch Layoutprogramme, für die Gestaltung von Publikationen:
Tipp: Beim Gestalten im Vektorzeichenprogramm braucht auf die Bildauflösung nicht geachtet werden, da die Objekte alle vektoriell aufgebaut sind. Ist nur wenig Text vorhanden, sollte er eventuell in Kurven umgewandelt werden, ansonsten unbedingt Schriften merken und bei Weitergabe (z. B. an Druckerei) mitliefern.
Nur mit CMYK-Farben arbeiten.
Soll das Objekt im Bildbearbeitungsprogramm weiterbearbeitet werden, wähle beim Export das TIFF-Format, stelle die Bildmasse auf die gewünschte Grösse ein und exportiere mit 300 ppi (Pixel per Inch, nicht zu verwechseln mit dpi, machen die meisten falsch). Nach dem Export kann es im Bildbearbeitungsprogramm geöffnet und bearbeitet werden. Darf auf keinen Fall mehr vergrössert oder verkleinert werden, da sich bei Pixelgrafiken dadurch die Bildqualität verschlechtert, hat zu tun mit den Bildpunkten, die gelöscht oder hinzugefügt werden müssen. Lieber neu exportieren mit richtigen Bildmassen. Bei Grafiken für´s Web reichen 72 ppi, Tintenstrahler sind schon mit 150 ppi zufrieden.
Ok, viel Spass. Hoffe´, dass ich nix vergessen habe #
Stefan
Wohl war… Nachdem ich die ersten Antworten gelesen hatte, wollte ich auch noch eine Antwort posten, die es auf diese Art auf den Punkt bringt. Aber da dies nun nicht mehr nötig ist…
Eine Sache nur noch:
@Stefan
Corel Draw für Vektorgrafiken kann ich verstehen, aber warum wird Corel Photopaint nicht genannt? Ich ziehe es (speziell für’s Netz) Adobe ganz klar vor: Alles, was benötigt wird, steht zur Verfügung. Ich habe noch nie erlebt, dass ich eine Idee nicht schnell habe damit umsetzen können.
PhotoPaint
Tachen Stefan (cooler Name übrigens),
ja, PhotoPaint muß nicht schlecht sein, schlicht und ergreifend ist der Grund, warum ich es nicht derart hervorgehoben habe:
ich kenne es kaum. Habe zwar alle Versionen (ist in der Suite ja immer dabei), aber kaum benutzt. So weiss ich z. B. gar nicht, ob PhotoPaint alle Photoshop-Filter problemlos annimmt. Wenn Du mit PhotoPaint gut arbeiten kannst, um so besser - warum wechseln?
Ein wesentlicher Punkt ist sicherlich (neben der Stabilität) die Arbeitsgeschwindigkeit. Zumindest bei CorelDRAW habe ich da eher schlechte Erfahrungen gemacht (nur die Version 7.0 ist einigermassen erträglich). Wenn PhotoPaint zügig arbeitet und stabil ist, um so besser.
Die Corel-Produkte sind häufig mit vielen interessanten Funktionen ausgestattet (wodurch sie aber manchmal auch unübersichtlich und schwerfällig, sprich langsam, werden). Ich werde mir PhotoPaint mal näher anschauen #
Schöne Grüsse
Stefan
Holla
Corel Draw für Vektorgrafiken kann ich
verstehen, aber warum wird Corel
Photopaint nicht genannt?
Bis zu Version 5(?) war die CMYK-Umwandlung sehr schlecht (konfigurierbar), V6 hat ja wohl niemand lange auf dem Rechner gehabt und V7 kam dann eben zu spaet (jedenfalls fuer mich, da bin ich schon auf Photoshop umgestiegen).
Zum Thema CorelDraw koennte ich auch was schreiben, da aber alle hier der gleichen Meinung sind, lass ich es besser 
Gruss, Lutz
Mit welchen Grafikprogrammen
Hallo Thierry,
ich muss Ingo und Bichi zuerst mal zustimmen: Man entwirft ein Logo a.Ä. nicht am PC. Aber für die Umsetzung ist mein Favorit Photoline, der deutsche Photoshop-Clone (www.pl32.com) mit bombastischem Support und Minimalpreis (umme DM 100.- Vollversion)
Und mit Grafikanimation für’s WEB etc.
(Hat bei mir Photoshop von der Platte geputzt!)
Gruss
Michael
Dat mittden mecks kannste aber nu langsam mal abhaken…
Selbst Abschlussjahrgang '88 kannte den pc als hardware alternative,dass die software nochmal sechs jahre brauchte um den pc zum werkzeug zu machen ist schade aber nun lange gegessen…
das n g4 n geiles gerät ist ist ja klar, aber dafür bekomme ich 3 pcs die ein dritel leisten und für den job auch ausreichend bestückt sind, das farbmanagement bekommt man mittlerweile im preprintsektor auch halbwegs geregelt.
halbe preise für maecs, dann geb ich dir teilweise recht
vielleicht ne gewohnheit…
arbeite auch mit corel seit version 1, 2, 3, 4, 5, 8… habe mich aber nieeeee an dieses umständliche, langwegige menuechaos von corel photopaint gewöhnt, hab seit phtshp3 immer dieses als bedeutend intuitiver uznd schneller zu bedienendes programm benutzt…bis 5.5 hat sich das nicht geändert. allerdings hat sich corel9 noch nicht vorgestelt… vielleicht kommt da ja die offenbarung…
hh
wenn der pc vernunftig mit dem öffnen von fenstern auf 2 monitoren klarkommt und sich die grafikkarten auch zuverlässig erkennen/ vertragen (agp und pci), dann stimme ich dir voll und ganz zu. ich arbeite am pc und mit dem mac. der pc kann alles, mal abgesehen davon, daß die ebeneneffekte nicht kompatibel sind, es ist aber schlichtweg nicht das selbe arbeiten. die grafikleistung ist nicht zu vergleichen, wenn du es nicht glaubst versuch mal mit dirctor ein paar transitions zwischen farbflächen zu bauen und schau die dir auf beiden systemen an. der mac ist viel weicher. hab ich auch nicht glauben wollen, daß es so einen unterschied macht. aber wie gesagt, es funktioniert alles auch unter windows. naja, ein paar mark günstiger könnte der mac jetzt wirklich werden.
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pc oder mac
… ich pixle auch seit beginn an mit nem pc rum, bin also kein mac-fetischist
aber wenn man im grafikbereich tätig ist, dann ist eben auch kompatibilität wichtig,
nicht selten kommt es vor, dass man daten von einer agentur bekommt, die dann weiterbearbeitet werden sollen oder etwas weitergibt, problemloser gestaltet sich da das ganze, wenn alle mit der selben rechnerplattform arbeiten
selbst pdf kann da nur beschränkt abhilfe schaffen, da viele schriftennamen auf pc und mac unterschiedlichen sind, selbst bei selben schriftbezeichnungen ist nicht gewährleistet, dass aussehen und laufweite exakt identisch ist
mir wäre es recht, gäbe es nur ein system
nun allerdings wird vielleicht sogar noch ein drittes zunehmend an bedueutung gewinnen: linux
mal gucken, was wird
schöne grüsse
stefan