Hallo,
welches ist heute die Spitzentechnik, um in einem Konzertsaal mit sehr guter Akustik das Brahms-Requiem aufzunehmen? Früher hatte ich das mit einem einzigen Stereomikrofon, mit dem Neumann SM 69 und einer aufgemotzten Revox mit 32er Geschwindigkeit einwandfrei hinbekommen (alles analog). Doch das Equipment habe ich inzwischen nicht mehr. Also: Welches Stereomik (ausschließlich Intensitätsstereofonie) und welchen Digitalrecorder würdet ihr heute im Zeitalter der Digitaltechnik empfehlen? Ich meine: nicht Semi- sondern wirklich Profiausstattung. (Auf die Abhöranlage kommt es hier jetzt nicht an.)
Gruß,
lynndinn
Hi!
welches ist heute die Spitzentechnik, um in einem Konzertsaal
mit sehr guter Akustik das Brahms-Requiem aufzunehmen?
Kann so pauschal nicht gesagt werden!
Also: Welches
Stereomik (ausschließlich Intensitätsstereofonie)
kein XY oder MS! ORFT, NOS oder EBS wäre IMHO besser, je nach Klangkörper auch AB.
und welchen
Digitalrecorder würdet ihr heute im Zeitalter der
Digitaltechnik empfehlen?
Edirol R44 oder vergleichbar.
Ich meine: nicht Semi- sondern
wirklich Profiausstattung. (Auf die Abhöranlage kommt es hier
jetzt nicht an.)
Das ist so auf den Punkt zu sagen nicht möglich! Wirklich Profi ist diese Anordnung nicht 
Eine professionelle Stereolösung könnten zwei Shoeps-Nieren mit einem R44 von Edirol sein. Wenn Du noch gesteigerten Wert auf Preamps legst, ist da auch noch Ausgabepotential. Idealer erscheint mir eines der neuen USB-Firefaces von RME mit einem Netbook oder Norebook!
Viel wichtiger als das Equipment ist das akustische KnowHow, WO das Mikro steht und wie man die Position des Orchesters im Raum verbessern kann.
Buchtipp:
http://www.amazon.de/Tonmeister-Mikrofonierung-akust…
http://www.amazon.de/Mikrofon-Aufnahmetechnik-Aufnah…
Gruß
Florian
Hallo
kein XY oder MS! ORFT, NOS oder EBS wäre IMHO besser, je nach
Klangkörper auch AB.
sorry, aber ich suche bewusst ein Stereo-Kompaktmikrofon und werde da wohl beim Neumann USM 69 landen. Oder wüsstets du eine besseres Kompaktmikrofon?
und welchen
Digitalrecorder würdet ihr heute im Zeitalter der
Digitaltechnik empfehlen?Edirol R44 oder vergleichbar.
Das ist so auf den Punkt zu sagen nicht möglich! Wirklich
Profi ist diese Anordnung nicht
Ich habe damit keine Erfahrungen, aber in einigen Berichten heißt es „keine Profi-Highend-Technik“. Aber genau die suche ich.
Idealer
erscheint mir eines der neuen USB-Firefaces von RME mit einem
Netbook oder Norebook!
Ja, das sieht auf dem Papier (besser Bildschirm) gut aus. Auch da habe ich keine Erfahrung. Gibt es denn Erfahrungsberichte? Taugt das wirklich zur Spitzenaufnahme von Klassik, die dann auf CD erscheinen soll?
Welches Audiobearbeitungsprogramm wäre denn da das beste: Adobe Audition 3, Pro Tools 7 oder welches?
Übrigens: ich habe das seltene Glück, in diesem Fall am Geld nicht spraen zu müssen. Ich will wirklich das beste und kompakteste Equipment haben, eins was man bequem „auf Reisen“ mitnehmen kann. Für Popkonzerte usw. würde mir da mein Zoom Q 3 samt Netbook ausreichen. Aber beim Brahms Requiem, und dann noch unter Studiobedingungen (sprich keine Konzertatmo, bei der jegliches Rauschen von vornherein im Publikumspegel untergeht) hätte ich so meine Skrupel (obwohl ich´s noch nicht ausproiert habe).
Vielen Dank auch für die Links, die ich in Ruhe durchstudieren werde.
Gruß,
lynndinn
Moin,
sorry, aber ich suche bewusst ein Stereo-Kompaktmikrofon und
werde da wohl beim Neumann USM 69 landen. Oder wüsstets du
eine besseres Kompaktmikrofon?
Hä? Es gibt keinen Grund für ein kompaktes Stereo-Mikrofon! Das ist unflexibel!
Ich habe damit keine Erfahrungen, aber in einigen Berichten
heißt es „keine Profi-Highend-Technik“. Aber genau die suche
ich.
Das habe ich verstanden, aber Klartext:
Das gibt es SO nicht! Hi-End wäre ein Hauptmikrofon (und XY oder MS erscheint mir da als die SCHLECHTESTE aller Alternativen) mit diversen Stützen. Spätestens beim Chor brauchst Du stützen, da der Dir sonst zu weit hinten erscheinen wird im Klangbild (zu 99% schon außerhalb des Hallradius). Jetzt wirst Du sagen: „der steht doch soweit hinten, dann muss er auch so klingen“. Klar steht der Chor weit hinten, aber Tonmeisterei hat auch etwas mit „Inszenieren“ zu tun, deine Herangehensweise führt zu einem „Schnappschuss“. Ein Fotograf wird auch nicht "einfach nur das beste Objektiv (das gibt es auch nicht, je nach Anwendungsfall gibt es PASSENDE) und die beste Kamera einpacken, sondern auch eine Blitzanlage, Reflektoren…
Idealer
erscheint mir eines der neuen USB-Firefaces von RME mit einem
Netbook oder Norebook!Ja, das sieht auf dem Papier (besser Bildschirm) gut aus. Auch
da habe ich keine Erfahrung. Gibt es denn Erfahrungsberichte?
Taugt das wirklich zur Spitzenaufnahme von Klassik, die dann
auf CD erscheinen soll?
Hallo, würde ich das sonst hier empfehlen? Ich habe diverse Produktionen mit einem Focusrite (keine Empfehlung) und einem Notebook gemacht. Stationär nutze ich einen WinVista64-Bit Rechner mit einem RME-Fireface. Diese Aufnahmen sind teilweise auch auf CD gelandet.
Welches Audiobearbeitungsprogramm wäre denn da das beste:
Kommt auf Dein Gusto an!
Adobe Audition 3, Pro Tools 7 oder welches?
ProTools 7 läuft nur mit eigener Audio-Hardware, daher mag ich das nicht!
Für Stereo würde Dir sogar Audition oder WaveLab reichen.
Übrigens: ich habe das seltene Glück, in diesem Fall am Geld
nicht spraen zu müssen. Ich will wirklich das beste und
kompakteste Equipment haben, eins was man bequem „auf Reisen“
mitnehmen kann.
Das habe ich verstanden, aber so funktioniert „professionell“ nicht. Du redest immer von professioneller Technik, scheinst diese aber nicht bedienen zu können. Gerade wenn es unter „Studiobedingungen“ ist solltest Du einen prof. Kollegen mit der AUfnahme betrauen. Evtl. lässt er Dich über die Schulter sehen. So ist die Knete am besten angelegt. Ich habe einen Kollegen aus Hamburg, der macht prof. Aufnahmen, auch mit Stützmikrofonen und allem Pipapo. Er hat nichtmal ein Auto. Er hat 2-3 Taschen und einen Golf-Wagen. Damit fährt er mit dem Fahrrad, dem Zug und dem ÖPNV zu seinen Aufnahmen… kommt darauf an wie man kompakt definiert 
Für Popkonzerte usw. würde mir da mein Zoom Q
3 samt Netbook ausreichen.
Mir aber nicht! Das ist nicht professionell sondern KÄSE.
Vielen Dank auch für die Links, die ich in Ruhe durchstudieren
werde.
Sorry, aber ich sage Dir da Frust voraus, bzw. Du wirst nicht das optimale Ergebnis so… Mir scheint es, dass Du Dich da etwas überschätzt… nicht böse sein!
Viele Grüße
Florian
Hallo Florian,
also die Geschichte mit der Mikrofonie hat ja nun nichts mit meiner Anfrage zu tun, aber dennoch möchte ich dir kurz erklären, warum ich da völlig anderer Ansicht bin. Ich bin von Haus aus ein an der damaligen HfM Berlin ausgebildeter Diplomtonmeister und habe jahrzehntelang (mit analoger Technik) sowohl in Popstudios als auch bei Außenaufnahmen mit Chören und Orchestern gearbeitet und in diesem Zusammenhang auch viele große Werke wie das Brahms Requiem, das Weihnachstoratorium, das Verdi Requien u.a. mit bekannten Dirigenten aufgezeichnet. Du brauchst mir also nicht zu erklären, ob und wo man Klangkörper plaziert und auch nicht, wo man wie und welche Haupt- und Stützmikros aufstellt.
Ich habe dabei sehr wohl sehr gute Erfahrungen mit der Intensitätsstereofonie gemacht. Wie du wissen wirst, hat das gegenüber der Laufzeitstereofonie den Vorteil der besseren horizontalen Ortungsschärfe, und der Nachteil der schlechteren Tiefenstaffelung (Raumtiefendifferenzierung) wird nach meiner Erfahrung bei ganz bestimmten Kompositionen ohnehin in den Hintergrund gerückt, weil der Komponist von vornherein „raumbewusst“ komponiert hat. Beim Brahms Requiem ist dies genau der Fall. Ich habe es seinerzeit wiederholt mit meinem SM 69 ohne Stütze, ohne Raummikro und ohne abstruse Umplazierung der Musiker bestens hinbekommen, weil ich ziemlich genau weiß, wo ich mein Mikro hinstellen muss. Und dann kann man auch einen Klang erzielen, bei dem musikalischen Strukturen deutlich werden, bei dem v.a. auch die künstlerischen Vorstellungen des Dirigenten rüberkommen (ohne in die Klangkörperaufstellung einzugreifen, was in meinen Augen lächerlich wäre). Ich will eben keine Soßenklänge, wie ich das von anderen Einspielungen her kenne, die eher Zeugnis der mangelnden Erfahrung des Tonmeisters sind oder eher seiner Selbstdarstellung, als der Werktreue dienen.
Du siehst, ich bleibe bei meiner Einstellung und brauche auch keinem anderen „über die Schulter“ zu schauen. Hast du denn das mit einem einzigen Stereomikro überhaupt schon mal ausprobiert, so dass du so altväterlich behaupten kannst, XY sei grundsätzlich Quatsch?
Nun aber zu meinem eigentlichen Problem. Also: Ich habe mich inzwischen ein wenig schlau gemacht. Als Mikro kommt nur entweder das Neumann USM 68 oder das Schoeps CMXY-4 V in Frage. Mit letzterem habe ich keine Erfahrung, also bleibt nur ersteres übrig.
Zum Audio-Interface, und da fangen meine Fragen an: Hier käme im Moment von RME ja nur das Fireface UC in Frage, da alle anderen eine Wirewire 800 Schnittstelle haben, die mein Netbook nicht aufweist (Oder muss ich mir da ein neues, mit Firewire ausgestattetes kaufen?). Es hat gerade auch 2 symmetrische Mikroeingänge, wenn ich das richtig sehe, was ja für meinen Zweck ausreicht. Aber ich kenne das Ding überhaupt nicht. Ist das wirklich so gut, wie es teuer ist? Gibt es Alternativen?
Ich habe noch ein Tascam US-144, mit dem ich Popmusik mittels Cubase aufnehme. Das Ding wird wohl für meine Zwecke jetzt nicht reichen, oder?
Und dann noch zum Programm: Warum sagst du „Audition“ würde ausreichen? Welche Einschränkungen siehst du denn da? Eigentlich brauche ich softwaremäßig nichts als eine gute Schneidetechnik, also Effekt-Features wie Hall usw. sind natürlich bei meiner Vorgehensweise tabu. Gibt es da vielleicht Einbußen bei der Latenzzeit oder bei der Abtastrate? Ich will ja den Superklang, den mir mein XY-Mikro liefert, möglichst „naturgetreu“ auf die Festplatte meines Rechners bannen. - Oder gibt es da, beim Rechner, auch noch Fallen? Ich habe einen recht neuen Acer Aspire One d 250 mit Windows 7 Starter. Sollte man da zB. auf Home hochrüsten?
In diesen Dingen (nicht in Sachen Mikrofonie) wäre ich auf gute Ratschläge angewiesen.
Gruß,
lynndinn
Moin!
Hast du denn
das mit einem einzigen Stereomikro überhaupt schon mal
ausprobiert,
Ja sicher! Das ist ja nicht prinzipiell schlecht, aber wie oft habe ich mir schon „eine Stütze mehr“ gewünscht! Und: Stützen kann ich ja, zumischen MUSS ich ja nicht
So war das gemeint.
so dass du so altväterlich behaupten kannst, XY
sei grundsätzlich Quatsch?
1.) Bestimmt nicht altväterlich
2.) XY ist doch nicht GRUNDSÄTZLICH Quatsch? Das habe ich weder behauptet noch bin ich der Ansicht. (ich persönlich finde, wenn ich die alleinige Wahl hätte XY deutlich besser als AB… ich stehe eben auch auf hohe Lokalisationsschärfe…)
Mit letzterem habe ich keine Erfahrung, also bleibt nur
ersteres übrig.
-)
Zum Audio-Interface, und da fangen meine Fragen an: Hier käme
im Moment von RME ja nur das Fireface UC in Frage,
Ja!
Ich habe das 800er. Meine HDSP von RME war etwas pflegeleichter, allerdings bekomme ich das im Rechner nicht mehr unter 
Ist das wirklich so gut, wie es teuer ist? Gibt es
Alternativen?
Achtung, subjektiv: JA ich finde es ist so gut! Ich habe mit RME zu 99% positive Erfahrungen gemacht, dass kann ich von keinem anderen System so behaupten (wenn man man ProTools TDM außen vor lässt, aber soooooo viel habe ich damit nicht gemacht). MetricHalo soll noch besser sein, habe ich nicht, da ich zu 75% PC gestützt arbeite. (www.mhlabs.de/ ) Das Ding läuft „nur“ mit MacOS, großer Vorteil: es kann ohne Zusatzsoftware aufnehmen.
Ich habe noch ein Tascam US-144, mit dem ich Popmusik mittels
Cubase aufnehme. Das Ding wird wohl für meine Zwecke jetzt
nicht reichen, oder?
Techtalk? Da werde ich sehr einsilbig, da ich seit „ewig“ RME habe, damit gut fahre und nur mobil anderes einsetze… Behauptung: Auch damit kannst Du richtig gute Aufnahmen machen.
Und dann noch zum Programm: Warum sagst du „Audition“ würde
ausreichen? Welche Einschränkungen siehst du denn da?
Verstehe: „ausreichen“ ist hier nicht despektierlich gemeint! Ich kenne Audition noch als CoolEdit und als „Audition“ nur aus Präsentationen. Mir sagt die Oberfläche der „bekannten“ DAWs (Cubase, Nuendo, ProTools…) deutlich mehr zu!
Eigentlich brauche ich softwaremäßig nichts als eine gute
Schneidetechnik, also Effekt-Features wie Hall usw. sind
natürlich bei meiner Vorgehensweise tabu.
Ginge doch auch Cubase?
Gibt es da
vielleicht Einbußen bei der Latenzzeit oder bei der
Abtastrate?
Wegen der Software? Willst Du über 96kHz gehen? Latenz ist doch Wurst, da Du ja kein Overdubbing machst.
Ich will ja den Superklang, den mir mein XY-Mikro
liefert, möglichst „naturgetreu“ auf die Festplatte meines
Rechners bannen. - Oder gibt es da, beim Rechner, auch noch
Fallen?
Jein! Wenn Du eine wirklich professionelle Lösung wie RME, MetricHalo (…) nimmst gibt es keine Fallen, außer dass Rechner auch nur Maschinen sind, die abstürzen können 
Ich habe einen recht neuen Acer Aspire One d 250 mit
Windows 7 Starter. Sollte man da zB. auf Home hochrüsten?
Keine Ahnung! Ich produziere mit einem Vista 64 Home-Rechner (grins).
In diesen Dingen (nicht in Sachen Mikrofonie) wäre ich auf
gute Ratschläge angewiesen.
Nochmal auf den väterlichen (
) Punkt:
Bitte: Nicht altväterlich verstehen, ich lese oft Fragen, die gleich mit Begriffen wie „Profi-Equipment“ kommen, da werde ich -äääh- hellhörig, Friedenspfeife?
Wie gesagt:
Cubase mit RME (evtl. auch Motu - habe ich wenig Erfahrung mit) vernünftigen Kabeln, und einem guten Mikrofon…
Ich habe mobil schon mit folgendem Aufgenommen:
Tascam Mx2424 (MTK-Recorder) - Zufriedenheit: 75-85%
Diverse DAT-Recorder - Zufriedenheit: 99%
Focusrite-Interface Zufriedenheit: 50% (FINGER WECH!)
Mackie ONYX, bis dato noch „zu wenig“ Erfahrung, aber bis jetzt positiv.
Das Notebook sollte ausreichen, testen würde ich das vorher jedoch ausgiebig! Mit Acer-Notebooks hatte ich ab und an Stress mit den Netzteilen (Brummschleife)!
Viele Grüße
Florian
PS Wo wird das stattfinden? Hätte richtig Lust vorbei zuschauen und DIR über die Schulter zu schauen 
Hallo Florian,
Ja sicher! Das ist ja nicht prinzipiell schlecht, aber wie oft
habe ich mir schon „eine Stütze mehr“ gewünscht! Und: Stützen
kann ich ja, zumischen MUSS ich ja nichtSo war das
gemeint.
Das ist mir völlig unklar, baust du die Stütze denn nur als optische Verschönerung auf? Was machst du denn mit den Elektronen, die das Ding liefert? Einmischen doch wohl, oder was?
Techtalk?
Was ist das?
Behauptung: Auch damit kannst Du richtig gute Aufnahmen
machen.
Also mit dem Tascam-Interface? Schau dir mal die technischen Daten an: Samplingrate 96 kHz, Bitrate 24 Bit, Rauschabstand 98 dB. Ist das denn OK?
Leider kann ich das mit dem großen Klangkörper nicht vorher ausprobieren. Wenn ich für die Aufnahme vor Ort bin, muss alles gleich klappen.
Ginge doch auch Cubase?
nee, denn das ist auf meinem langsamen Uraltrechner. Den will ich da nicht bemühen
Wegen der Software? Willst Du über 96kHz gehen? Latenz ist
doch Wurst, da Du ja kein Overdubbing machst.
Im Prinzip hast du da Recht. Aber die Abhöre ist im Nebenraum, also würde ich bei massiven Latenzen so was wie Echo hören, was natürlich stört.
PS Wo wird das stattfinden? Hätte richtig Lust vorbei
zuschauen und DIR über die Schulter zu schauen
gerne, Dänemark im Frühjahr.
Und vielen Dank für die guten Hinweise,
Hoi!
Das ist mir völlig unklar, baust du die Stütze denn nur als
optische Verschönerung auf? Was machst du denn mit den
Elektronen, die das Ding liefert? Einmischen doch wohl, oder
was?
??? Warum unklar? Ich habe auch schon Stützen in der Mischung weggelassen, wenn es für mich Sinn gemacht hat. Jetzt kann man sagen „Fehlplanung“, ich sage „sicher ist sicher“…
Techtalk?
Was ist das?
„Technikfachsimpeln“, würd’ ich das übersetzen.
Also mit dem Tascam-Interface? Schau dir mal die technischen
Daten an: Samplingrate 96 kHz, Bitrate 24 Bit, Rauschabstand
98 dB. Ist das denn OK?
Gute Frage! Solche Daten liefern auch Behringer und noch billigere Produkte! 98dB Rauschabstand klingt gut… dB-was? (dBA, oder wat?)
Leider kann ich das mit dem großen Klangkörper nicht vorher
ausprobieren. Wenn ich für die Aufnahme vor Ort bin, muss
alles gleich klappen.
So meinte ich das nicht! Ich meinte damit, dass Setup im Wohnzimmer aufbauen und mal 30 min laufen lassen!
Ginge doch auch Cubase?
nee, denn das ist auf meinem langsamen Uraltrechner. Den will
ich da nicht bemühen
Kannst Du doch auch auf dem neuen installieren. Welche Version von Cubase ist das denn?
Wegen der Software? Willst Du über 96kHz gehen? Latenz ist
doch Wurst, da Du ja kein Overdubbing machst.Im Prinzip hast du da Recht. Aber die Abhöre ist im Nebenraum,
also würde ich bei massiven Latenzen so was wie Echo hören,
was natürlich stört.
Nein, würde es nicht! Warum? So groß sind die Latenzen nicht (mehr) bei Hardware, die sich professionell schimpft, außerdem ist es Usus Hardware-Monitoring zu machen, also das Signal, welches Du zurück hörst nicht durch den Rechner zu schicken, sondern „nur“ durch das Interface. Damit hast Du Verzögerungszeit, die der eines Digitalpultes entsprechen. Außerdem: Wenn Du im Nebenraum sitzt, dann hast Du ja schon durch die Laufzeit eine „Latenz“. Somit wäre eine Soundkarten-Latenz schon eine quasi „Delayline“.
PS Wo wird das stattfinden? Hätte richtig Lust vorbei
zuschauen und DIR über die Schulter zu schauengerne, Dänemark im Frühjahr.
Und vielen Dank für die guten Hinweise,
Hmmm… Dänemark ist gar nicht so „far out“, aber Frühjahr? Schade 
Gruß
Florian
PS Übrigens: Hast Du mal mit der Mik-Anordnung von Sengpiel experimentiert? (EBS). Mir gefällt das besser als ORFT 
Hallo Florian,
erst einmal vielen Dank für deine Geduld im Techtalk. Deine Tipps helfen mir wirklich weiter.
Gute Frage! Solche Daten liefern auch Behringer und noch
billigere Produkte! 98dB Rauschabstand klingt gut… dB-was?
(dBA, oder wat?)
na klar, dB(A).
Ich habe keine Erfahrung, um einzuschätzen, ob ein Fremdspannungsabstand von >96 dB(A) (Tascam) gegenüber einem von 113 (RME) und eine THD+N von
Moin,
Gute Frage! Solche Daten liefern auch Behringer und noch
billigere Produkte! 98dB Rauschabstand klingt gut… dB-was?
(dBA, oder wat?)na klar, dB(A).
Ich habe keine Erfahrung, um einzuschätzen, ob ein
Fremdspannungsabstand von >96 dB(A) (Tascam) gegenüber einem
von 113 (RME) und eine THD+N von
Hallo Florian,
ich werde mir das RME UC besorgen und auf die neuere Version von Cubase umsteigen, so viel anders wird das Handling da nicht sein.
Die Visualisierung ist eine interessante Spielerei, danke für den Link.
Gruß,
lynndinn