„Profil“ von Windows Mail kopieren?

Hallo

Auf Anraten meines PC-Supporters soll ich von Thunderbird auf Windows Mail wechseln, da dieses sicherer sei. Da ich auf seinen Goodwill angewiesen bin, will ich das jetzt mal nicht hinterfragen. Aber vor dem Wechsel möchte ich mich doch vergewissern, ob ich denn mit dem Windows Mail weiterhin den Komfort des TB haben werde. Beim TB schätze ich v.a. die Möglichkeit des Kopierens des ganzen Profils, womit ich neben den E-Mails alle Einstellungen und Daten (Signaturen; Konteneinstellungen; popstate.dat, in der angegeben ist, welche E-Mails ich von meinem Gmx-pop3-Konto schon heruntergeladen habe, so dass diese nicht immer erneut heruntergeladen werden), sehr leicht in einem Zug auf einen anderen Computer übertragen kann. Beim Windows Mail sehe ich zwar, dass man Kontakte und Nachrichten exportieren und importieren kann, aber was ist mit dem Rest? Kann ich auch einfach alle Ordner und Dateien unter C:\Users\Martin Schaub\AppData\Local\Microsoft\Windows Mail auf einen anderen Computer kopieren, um dasselbe Resultat wie in TB zu erreichen? Ich habe keine Lust, jedes Mal, wenn ich das Betriebssystem neu aufsetzen oder den Computer wechseln muss, das alles wieder eingeben zu müssen und die tausende E-Mails vom Server erneut herunterzuladen.

Grüsse
Martin

Hallo,
ich gebe offen zu, daß ich keine Ahnung von Windows Mail habe, ich finde es nur bedenklich, daß du die Aussage, es wäre „sicherer als Mozilla Thunderbird“ nicht hinterfragst.
Etwas Googeln fördert zu Tage, daß Windows Mail nicht in der Lage ist, mehrere getrennte Mail-Accounts zu verwalten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Windows_Mail
Und dieser Link spricht auch für sich:
http://www.priotecs.com/windows-mail-backup/index.php
„Die lästige Suche nach den im System verstreuten Windows Mail Daten entfällt komplett“
Gruß, muzel

Habe jetzt eine solche Ordner-Kopie von C:\Users\Martin Schaub\AppData\Local\Microsoft\Windows Mail auf einen anderen Computer gemacht. E-Mails wurden zwar übernommen, restliche Einstellungen aber nicht.
Da man offenbar tatsächlich nicht mehrere getrennte Konten einrichten kann, wäre das das Ende von Windows Mail für mich, wenn nicht noch jemand ein Wort für dieses Programm einlegt.

Da man offenbar tatsächlich nicht mehrere getrennte Konten
einrichten kann, wäre das das Ende von Windows Mail für mich,
wenn nicht noch jemand ein Wort für dieses Programm einlegt.

Nun, einen PC-Supporter, der behauptet, Windows Mail sei sicherer als Thunderbird, würde ich eh abschiessen, genauso wie Windows Mail selbst.
Es ist nun mal so, dass Virendesigner sich die Progis als Ziel suchen, die am meisten verbreitet sind. Im E-Mail-Bereich sind das nun mal OE und der Nachfolger Windows Mail. Selbst, wenn beide, WM und Thunderbird, gleich sicher wären, gäbe es naturgemäss mehr Angriffe auf die Schwachstellen von WM. Irgendwie logisch, oder? :wink:

Gruss
ExNicki

Nun, einen PC-Supporter, der behauptet, Windows Mail sei
sicherer als Thunderbird, würde ich eh abschiessen, genauso
wie Windows Mail selbst.

Ich kann mir vorstellen, dass der Supporter damit meint, dass WinMail eine bessere Unterstützung oder Prüfung von Zertifikaten und Unterstützung von qualifizierten Signaturen u. ä. von Haus aus mitbringt. Oder es geht um Einbindung in Exchange oder… Da ich dieses Produkt nicht kenne, schiesse ich hier grad ins Blaue. Worauf ich hinaus will: solange wir die Begründung des Supporters und das konkrete Einsatzumfeld nicht kennen, sollten wir diese Aussage nicht so pauschal abtun.

Gruß

Nun, einen PC-Supporter, der behauptet, Windows Mail sei
sicherer als Thunderbird, würde ich eh abschiessen, genauso
wie Windows Mail selbst.

Ich kann mir vorstellen, dass der Supporter damit meint, dass
WinMail eine bessere Unterstützung oder Prüfung von
Zertifikaten und Unterstützung von qualifizierten Signaturen
u. ä. von Haus aus mitbringt. Oder es geht um Einbindung in
Exchange oder… Da ich dieses Produkt nicht kenne, schiesse
ich hier grad ins Blaue. Worauf ich hinaus will: solange wir
die Begründung des Supporters und das konkrete Einsatzumfeld
nicht kennen, sollten wir diese Aussage nicht so pauschal
abtun.

du hast nicht ganz Unrecht, aber nachdem Windows Mail genau wie OE nur eingeschränkt mit Exchange kommunizieren kann (über POP3, und das kann Thunderbird auch)) fällt diese Möglichkeit schon mal flach.
Bleibt noch das eventuell bessere Handling von Zertifikaten u Signaturen gegenüber vom höheren Malwarebefallrisiko.
Nun, da soll jeder selbst urteilen

Gruss
ExNicki

Hallo Martin,

Auf Anraten meines PC-Supporters soll ich von Thunderbird auf
Windows Mail wechseln, da dieses sicherer sei.

Nun… Darüber wurde ja schon an dieser Stelle diskutiert. Laß Dir doch bitte von Deinem PC Supporter genauer erklären, WARUM du ein lauffähiges System aufgeben sollst. Normaler Weise gilt im Support Bereich: Never change a running System. Also ohne triftigen Grund würde ich da nicht wechseln wollen. Und dann auch noch zu Windows Mail und nicht zu Outlook…

Da ich auf
seinen Goodwill angewiesen bin, will ich das jetzt mal nicht
hinterfragen.

Wieso das? Macht er den Support für Dich nebenher oder wird er dafür von Dir bezahlt? Das Supportgeschäft ist ein Dienstleistungsgeschäft und da gilt es in erster Linie auf den Kunden einzugehen und seine Wünsche / Vorstellungen so gut wie möglich zu realisieren.

Aber vor dem Wechsel möchte ich mich doch
vergewissern, ob ich denn mit dem Windows Mail weiterhin den
Komfort des TB haben werde. Beim TB schätze ich v.a. die
Möglichkeit des Kopierens des ganzen Profils, womit ich neben
den E-Mails alle Einstellungen und Daten (Signaturen;
Konteneinstellungen; popstate.dat, in der angegeben ist,
welche E-Mails ich von meinem Gmx-pop3-Konto schon
heruntergeladen habe, so dass diese nicht immer erneut
heruntergeladen werden), sehr leicht in einem Zug auf einen
anderen Computer übertragen kann.

Zu meinem Glück muß ich zugeben, daß ich bisher mit Windows Mail noch nicht zu tun hatte und daher weiß ich nicht, welche Funktionalität es bietet, aber DAS sollte nicht Dein Problem sein. Du hast jetzt ein Paket mit einem bestimmten Funktionsumfang, den DU nutzt. Wenn dein Supporter nun meint, er wäre der Meinung, das TB zu unsicher sei, dann erklär ihm bitte, welche Funktionen Du UNBEDINGT benötigst und daß er dafür sorgen soll, daß diese Funktionen auch weiterhin genutzt werden können.

Beim Windows Mail sehe ich
zwar, dass man Kontakte und Nachrichten exportieren und
importieren kann, aber was ist mit dem Rest? Kann ich auch
einfach alle Ordner und Dateien unter C:\Users\Martin
Schaub\AppData\Local\Microsoft\Windows Mail auf einen anderen
Computer kopieren, um dasselbe Resultat wie in TB zu
erreichen? Ich habe keine Lust, jedes Mal, wenn ich das
Betriebssystem neu aufsetzen oder den Computer wechseln muss,
das alles wieder eingeben zu müssen und die tausende E-Mails
vom Server erneut herunterzuladen.

Wenn ich das so sehe, dann solltest Du abwägen, ob Du Dir die ganze Mühe mit WM antun willst, oder ob Du es nicht so beläßt, wie es ist.

Viele Grüße
Robert

Hallo Martin,

Auf Anraten meines PC-Supporters soll ich von Thunderbird auf
Windows Mail wechseln, da dieses sicherer sei.

Nun… Darüber wurde ja schon an dieser Stelle diskutiert. Laß
Dir doch bitte von Deinem PC Supporter genauer erklären, WARUM
du ein lauffähiges System aufgeben sollst. Normaler Weise gilt
im Support Bereich: Never change a running System. Also ohne
triftigen Grund würde ich da nicht wechseln wollen. Und dann
auch noch zu Windows Mail und nicht zu Outlook…

Seine Erklärung lautet ungefähr so, dass eben alle Programme von Microsoft - insb. Windows Mail und Internet Explorer - mit dem Betriebssystem (Vista) genau abgestimmt und dort „eingepasst“ sind. Darum sei da schon eine grössere Grundsicherheit als bei einem TB oder Firefox, die nur behelfsmässig „draufgepfropft“ sind.
Aufgrund seiner Erfahrungen meint er auch, dass seine Kunden, die TB oder FF nutzen, viel öfter Viren und Abstürze usw. hätten. Tatsächlich hatte ich selbst bei den 3 Mal, wo ich in den letzten zwei Jahren plötzlich während des Betriebs einen Bluescreen erhielt, z.T. gerade etwas im Firefox gemacht… (zwar nicht gerade ein stringenter Beweis).

Da ich auf
seinen Goodwill angewiesen bin, will ich das jetzt mal nicht
hinterfragen.

Wieso das? Macht er den Support für Dich nebenher oder wird er
dafür von Dir bezahlt? Das Supportgeschäft ist ein
Dienstleistungsgeschäft und da gilt es in erster Linie auf den
Kunden einzugehen und seine Wünsche / Vorstellungen so gut wie
möglich zu realisieren.

Manche Beratung war bisher kostenlos, darum will ich ihm nicht unnötigerweise weiteren Aufwand bereiten, wenn ich wieder einen Absturz oder so habe und ihn deswegen anfragen muss. Wenn ich solche Probleme durch einen Wechsel eines Programms vermeiden kann, mache ich das natürlich gern, wenn ich nicht allzu viele Funktionalität verliere. Und wenn ich dann trotz Windows Mail und IE noch Abstürze habe, muss er es genau anschauen und kann es nicht pauschal auf die anderen Programme schieben. Somit kriege ich eine bessere Beratung.

Zu meinem Glück muß ich zugeben, daß ich bisher mit Windows
Mail noch nicht zu tun hatte und daher weiß ich nicht, welche
Funktionalität es bietet, aber DAS sollte nicht Dein Problem
sein. Du hast jetzt ein Paket mit einem bestimmten
Funktionsumfang, den DU nutzt. Wenn dein Supporter nun meint,
er wäre der Meinung, das TB zu unsicher sei, dann erklär ihm
bitte, welche Funktionen Du UNBEDINGT benötigst und daß er
dafür sorgen soll, daß diese Funktionen auch weiterhin genutzt
werden können.

Das geht jetzt auch zu weit. Ich habe hohe Detail-Ansprüche an mein E-Mail-Programm und das dem Supporter alles zu erklären, würde zu lange dauern.

Hallo Martin,

Seine Erklärung lautet ungefähr so, dass eben alle Programme
von Microsoft - insb. Windows Mail und Internet Explorer - mit
dem Betriebssystem (Vista) genau abgestimmt und dort
„eingepasst“ sind. Darum sei da schon eine grössere
Grundsicherheit als bei einem TB oder Firefox, die nur
behelfsmässig „draufgepfropft“ sind.
Aufgrund seiner Erfahrungen meint er auch, dass seine Kunden,
die TB oder FF nutzen, viel öfter Viren und Abstürze usw.
hätten. Tatsächlich hatte ich selbst bei den 3 Mal, wo ich in
den letzten zwei Jahren plötzlich während des Betriebs einen
Bluescreen erhielt, z.T. gerade etwas im Firefox gemacht…
(zwar nicht gerade ein stringenter Beweis).

Na ja… bei einem System, für das die meisten Viren geschrieben werden von einer größeren Grundsicherheit zu sprechen ist natürlich relativ. :smile:
Zumal Du nicht der Einzige bist, der alle Komponenten von MS verwendest, stellt dies natürlich eine Einladung für Virenentwickler dar, weil sie dadurch wesentlich mehr potentielle Opfer erreichen, als dann, wenn Du eben nicht das machst, was die meisten andere machen. Da gilt es abzuwägen, was für Dich wichtiger ist. Den PC Supporter zu 100% zufrieden stellen oder die Funktionalität von TB weiterhin nutzen, bzw. mal als Alternative evtl. Outlook 2007 zu testen.
Bluescreens müssen nicht zwingend mit dem Programm zusammenhängen, daß Du gerade verwendest. Normalerweise kannst Du Windows so konfigurieren, daß zumindest ein kurzer Dump angelegt wird, in dem Du einen Hinweis bekommst, welcher Prozess / Programm zuletzt vor dem BoD gelaufen ist. Aber auch das ist nur ein Hinweis, noch lange nicht der Beweis.

Desweiteren an dieser Stelle die Frage: Wie oft bootest Du Dein System? Je nachdem wie Du Deinen Rechner auslastest und mit welchen Programmen Du arbeitest, solltest Du den Rechner mind. 1x pro Woche neu starten, damit der Speicher wieder vollständig freigegeben wird und unnötige Prozesse beendet werden.

Und mal ehrlich: 3 x Bluescreen innerhalb von 2 Jahren ist zwar jedesmal ärgerlich aber doch eine gute Quote. :smile:

Manche Beratung war bisher kostenlos, darum will ich ihm nicht
unnötigerweise weiteren Aufwand bereiten, wenn ich wieder
einen Absturz oder so habe und ihn deswegen anfragen muss.
Wenn ich solche Probleme durch einen Wechsel eines Programms
vermeiden kann, mache ich das natürlich gern, wenn ich nicht
allzu viele Funktionalität verliere. Und wenn ich dann trotz
Windows Mail und IE noch Abstürze habe, muss er es genau
anschauen und kann es nicht pauschal auf die anderen Programme
schieben. Somit kriege ich eine bessere Beratung.

Das Problem ist immer wieder zu sehen, daß die Ursache pauschal erstmal auf irgendwelche Programme geschoben wird, die nicht dem Microsoft Standard entsprechen. Das wird übrigens auch gerne von MS gemacht, aber den Zahn konnten wir denen jedesmal ziehen. :smile:

Sinnvoll wäre es, wenn sich die Abstürze häufen, daß zum einen das Dumpfile angesehen wird und gleichzeitig möglichst genau nachvollzogen wird, was kurz vorher gemacht wurde. Wie ich aber vermute sind die Abstürze sporadisch und nicht nachvollziehbar.

Viele Grüße
Robert

Seine Erklärung lautet ungefähr so, dass eben alle Programme
von Microsoft - insb. Windows Mail und Internet Explorer - mit
dem Betriebssystem (Vista) genau abgestimmt und dort
„eingepasst“ sind. Darum sei da schon eine grössere
Grundsicherheit als bei einem TB oder Firefox, die nur
behelfsmässig „draufgepfropft“ sind.

Das kann man auch gerade anders herum sehen: Je tiefer ein Programm ins System integriert ist, desto tieferen Einfluss kann es auf das System nehmen und desto grösser sind die Schäden im Fall einer Kompromittierung. Insbesondere kann ein tief integriertes Produkt im Gegensatz z. B. zum Thunderbird oder Firefox u. U. Zugriff auf Systemdienste nehmen, die mit erweiterten oder gar administrativen Rechten arbeiten.

Auch wenn die Situation sich mittlerweile gebessert hat, so waren doch gerade die tief integrierten Produkte IE6 und Outlook Erbrech über lange Jahre die weitaus größten Scheunentore für den Einfall von Schadprogrammen aller Art.

Aufgrund seiner Erfahrungen meint er auch, dass seine Kunden,
die TB oder FF nutzen, viel öfter Viren und Abstürze usw.
hätten.

Diese Aussage ist erstaunlich sinnfrei. Kunden, die sich am Computer so wenig zutrauen, dass sie nicht einmal einen brauchbaren Browser installieren, dürften Schädlingsbefall oft lange Zeit nicht einmal bemerken. Wenn ich behauptete, dass Kunden, die Freecell spielen, ihren Rechner öfter infizierten als Kunden, die Solitair spielen, dürfte ich deutlich näher an der Realität sein.

Gruß

Normalerweise kannst
Du Windows so konfigurieren, daß zumindest ein kurzer Dump
angelegt wird, in dem Du einen Hinweis bekommst, welcher
Prozess / Programm zuletzt vor dem BoD gelaufen ist. Aber auch
das ist nur ein Hinweis, noch lange nicht der Beweis.

Desweiteren an dieser Stelle die Frage: Wie oft bootest Du
Dein System? Je nachdem wie Du Deinen Rechner auslastest und
mit welchen Programmen Du arbeitest, solltest Du den Rechner
mind. 1x pro Woche neu starten, damit der Speicher wieder
vollständig freigegeben wird und unnötige Prozesse beendet
werden.

Das ist interessant. Werde mich beim nächsten Bluescreen achten, ob ich den Computer seit längerem nicht heruntergefahren hatte.

Sinnvoll wäre es, wenn sich die Abstürze häufen, daß zum einen
das Dumpfile angesehen wird und gleichzeitig möglichst genau
nachvollzogen wird, was kurz vorher gemacht wurde. Wie ich
aber vermute sind die Abstürze sporadisch und nicht
nachvollziehbar.

Mindestens die Fehlermeldungen in der Ereignisanzeige hatte ich schon angeschaut, konnte aber per Google aus den Codes die Fehlerursache nicht ermitteln.
Jetzt wurde sowieso der Computer neu aufgesetzt, so dass man neu beobachten muss.

Als Fazit bleibe ich vorerst bei bei den gewohnten Thunderbird und Firefox.
Danke an alle Beitragschreiber.
Gruss
Martin

Hallo,

Desweiteren an dieser Stelle die Frage: Wie oft bootest Du
Dein System? Je nachdem wie Du Deinen Rechner auslastest und
mit welchen Programmen Du arbeitest, solltest Du den Rechner
mind. 1x pro Woche neu starten, damit der Speicher wieder
vollständig freigegeben wird und unnötige Prozesse beendet
werden.

Das gilt aber eher dann, alles „aus einer Hand“, nämlich von Microsoft benutzt :smile:

Ich benutze hier alles aus vielen anderen Händen und sehe keine Notwendigkeiten zu derartigen Verrenkungen.

Gruß,

Sebastian

Hallo,

Das gilt aber eher dann, alles „aus einer Hand“, nämlich von
Microsoft benutzt :smile:

Absolut nicht. Das hängt mit der Art der Speicherverwaltung von Windows zusammen.

Ich benutze hier alles aus vielen anderen Händen und sehe
keine Notwendigkeiten zu derartigen Verrenkungen.

Das ist schön für Dich, aber ich denke mal, Du sprichst hier von Deinem privaten PC, oder?
Je nach Arbeitsweise schaffst Du es jedew Windows soweit zu bringen, daß es zu ko**en anfängt. Ich beziehe mich hier auf meine Erfahrungen mit Anwendern, die beruflich mit ihrem PC arbeiten und ihn zu mehr als nur ab und an einen Brief und etwas Mail benutzen. Durch den wochenendlichen Reboot haben wir viele Probleme in den Griff bekommen.

p.s. zu Hause kann ich mit dem Risiko leben, daß evtl. mal ein Programm etwas hängt oder ich einen Bluescreen bekomme, aber nicht, wenn der Anwender auf einen 100% funktionsfähigen PC angewiesen ist, da es ansonsten schnell zu Ausfällen in 4 - 6 stelligen Eurobeträgen, teilweise sogar noch höher, kommen kann.

Viele Grüße
Robert

Hallo,

Das gilt aber eher dann, alles „aus einer Hand“, nämlich von
Microsoft benutzt :smile:

Absolut nicht. Das hängt mit der Art der Speicherverwaltung
von Windows zusammen.

Eben. Ich benutze kein Windows. Und brauche (deshalb?) offenbar auch kein Reboot. Naja, außer, wenn es einen neuen Kernel gab.

Ich benutze hier alles aus vielen anderen Händen und sehe
keine Notwendigkeiten zu derartigen Verrenkungen.

Je nach Arbeitsweise schaffst Du es jedew Windows soweit zu
bringen, daß es zu ko**en anfängt.

Ja, bei Windows habe ich das auch schon bemerkt.

p.s. zu Hause kann ich mit dem Risiko leben, daß evtl. mal ein
Programm etwas hängt oder ich einen Bluescreen bekomme, aber
nicht, wenn der Anwender auf einen 100% funktionsfähigen PC
angewiesen ist, da es ansonsten schnell zu Ausfällen in 4 - 6
stelligen Eurobeträgen, teilweise sogar noch höher, kommen
kann.

… da frage ich mich dann immer, warum bei derlei täglich erlebten Unzulänglichkeiten Windows immer wieder gekauft wird. Es taugt doch ganz offenbar nicht die Bohne.

Sebastian

Hallo,

Eben. Ich benutze kein Windows. Und brauche (deshalb?)
offenbar auch kein Reboot. Naja, außer, wenn es einen neuen
Kernel gab.

KLar, daß das bei Linux oder anderen Unixderivaten anders aussieht, aber darum ging es hier ja nicht.

… da frage ich mich dann immer, warum bei derlei täglich
erlebten Unzulänglichkeiten Windows immer wieder gekauft wird.
Es taugt doch ganz offenbar nicht die Bohne.

Vielleicht solltest Du Dich mal mit dem Thema der Verfügbarkeit von Programmen für Linux beschäftigen und Du wirst schnell merken, daß es gerade im Businessbereich teilweise unmöglich ist etwas anderes als Windows einzusetzen.
Wenn Du mir zeigst, wie Bloomberg, Reuters, Front Arena usw. stabil unter Linux laufen, wäre ich gerne bereit testweise umzusteigen. :smile:

Wie geschrieben: Es gibt einen Unterschied zwischen privat und Business.

Viele Grüße
Robert

Hallo,

Eben. Ich benutze kein Windows. Und brauche (deshalb?)
offenbar auch kein Reboot. Naja, außer, wenn es einen neuen
Kernel gab.

KLar, daß das bei Linux oder anderen Unixderivaten anders
aussieht, aber darum ging es hier ja nicht.

Naja, die Aussage war ja anfangs im Thread, dass Windows Mail ja so toll ist, weil es so toll mit dem ganzen Microsoft-Gedöns harmoniert und das alles gut wird, wenn es nur aus der einen Hand eines großen amerikanischen Softwareherstellers kommt. Wenm man nun aber hört, dass das Microsoft-Gefrickel nicht langzeitstabil läuft, zeigt das, wie absurd das Argument ist, das von dem Suporter für Windows Mail vorgebracht wurde.

… da frage ich mich dann immer, warum bei derlei täglich
erlebten Unzulänglichkeiten Windows immer wieder gekauft wird.
Es taugt doch ganz offenbar nicht die Bohne.

Vielleicht solltest Du Dich mal mit dem Thema der
Verfügbarkeit von Programmen für Linux beschäftigen und Du
wirst schnell merken, daß es gerade im Businessbereich
teilweise unmöglich ist etwas anderes als Windows einzusetzen.

[bevor es zu Mißverständnissen kommt: das ist jetzt ein allgemeiner Rant, der sich nicht gegen Dich richtet]

Nun, ich finde es schon erstaunlich: die Rechner laufen unter Windows eher metastabil, alle jammern, wie viel Geld durch einen Softwareausfall verlorengeht.

Und als Lösung kommt dann nur ein regelmäßiger Reboot bei rüber.

Das ist doch echt arm.

Manchmal habe ich den Verdacht, dass Softwarefirmen die Programme nur deshalb bevorzugt für Windows schreiben, weil man bei Abstürzen aufgrund eigener Programmierfehler denoch die Schuld auf Microsoft schieben kann. Schließlich ist es doch irgendwie „allgemeine Lebenserfahrung“, dass Windows schlecht läuft …

Wenn Du mir zeigst, wie Bloomberg, Reuters, Front Arena usw.
stabil unter Linux laufen, wäre ich gerne bereit testweise
umzusteigen. :smile:

Du, ich kenne diese Programme nichteinmal. Und sie interessieren mich auch nicht wirklich.

Wie geschrieben: Es gibt einen Unterschied zwischen privat und
Business.

Es gibt auch „Business“ jenseits des Finanzwesens. Auch wenn der vermutlich oft weniger medienwirksam ist. Und weniger steuerschuldenwirksam ohnehin …

Gruß,

Sebastian

Hallo,

Naja, die Aussage war ja anfangs im Thread, dass Windows Mail
ja so toll ist, weil es so toll mit dem ganzen
Microsoft-Gedöns harmoniert und das alles gut wird, wenn es
nur aus der einen Hand eines großen amerikanischen
Softwareherstellers kommt. Wenm man nun aber hört, dass das
Microsoft-Gefrickel nicht langzeitstabil läuft, zeigt das, wie
absurd das Argument ist, das von dem Suporter für Windows Mail
vorgebracht wurde.

Ich denke, daß Windows nicht zu den stabilsten Betriebssystemen gehört (obwohl es gegenüber früheren Versionen schon stabiler geworden ist) ist hinreichend bekannt. :smile:
Die nächste Frage ist ja auch, ob ich wirklich ein langzeitstabiles System benötige oder ob z.B. am Wochenende, wenn niemand arbeitet, ein automatischer Reboot durchgeführt werden kann. Wenn ich wirklich ein langzeitstabiles System benötige, dann kann immer noch geprüft werden, ob Linux in Frage kommt, bzw. ob ich Windows stabiler bekomme, aber das muss von Fall zu Fall individuell betrachtet werden. Ein Universalrezept gibt es hier nicht. Und ob Linux im Business Alltag mit einer vergleichbaren Auslastung der Systeme wirklich stabiler läuft läßt sich auf Grund der mangelnden Alternativen leider nicht prüfen. Das würde mich nämlich selber auch mal interessieren.

Vielleicht solltest Du Dich mal mit dem Thema der
Verfügbarkeit von Programmen für Linux beschäftigen und Du
wirst schnell merken, daß es gerade im Businessbereich
teilweise unmöglich ist etwas anderes als Windows einzusetzen.

[bevor es zu Mißverständnissen kommt: das ist jetzt ein
allgemeiner Rant, der sich nicht gegen Dich richtet]

Nun, ich finde es schon erstaunlich: die Rechner laufen unter
Windows eher metastabil, alle jammern, wie viel Geld durch
einen Softwareausfall verlorengeht.

Und als Lösung kommt dann nur ein regelmäßiger Reboot bei
rüber.

Und? Wo liegt hier das Problem? Ich würde z.B. mal liebend gerne ein Linuxsystem haben, daß automatisch von verschiedenen Börsensystemen tausende Kurse pro sekunde ziehen und daraus diverse Berechnungen durchführen muss, während parallel dazu noch einige andere Applikationen laufen, die das System ebenfalls stark auslasten. Bei vielen mit denen ich über das Thema diskutier, kommt immer das Argument, daß bei ihnen der Rechner doch so stabil läuft. Wie schon gesagt: Privat sehe ich da absolut keine Probleme und habe selber zu Hause einen Linuxserver laufen mit einer Uptime von ca. 2 Jahren, aber das ist privat und er langweilt sich eher. :smile:

Manchmal habe ich den Verdacht, dass Softwarefirmen die
Programme nur deshalb bevorzugt für Windows schreiben, weil
man bei Abstürzen aufgrund eigener Programmierfehler denoch
die Schuld auf Microsoft schieben kann. Schließlich ist es
doch irgendwie „allgemeine Lebenserfahrung“, dass Windows
schlecht läuft …

Na ja… Vielmehr dürfte wohl der Quasistandard von Windows sein und damit verbunden eine flächendeckende Verbreitung.

Wenn Du mir zeigst, wie Bloomberg, Reuters, Front Arena usw.
stabil unter Linux laufen, wäre ich gerne bereit testweise
umzusteigen. :smile:

Du, ich kenne diese Programme nichteinmal. Und sie
interessieren mich auch nicht wirklich.

Klar, aber mich, weil das Programme sind, die zwingend benötigt werden und daher ein KO Kriterium für Linux sind. Genauso sieht es aber in anderen Branchen aus. Im Anlagenbau setzen die Konstruktions und Visualisierungstools auf Windows auf. In anderen Bereichen sieht es genauso aus. Und ich denke nicht, daß in naher Zukunft hier Alternativen für Linux entwickelt werden.

Wie geschrieben: Es gibt einen Unterschied zwischen privat und
Business.

Es gibt auch „Business“ jenseits des Finanzwesens. Auch wenn
der vermutlich oft weniger medienwirksam ist. Und weniger
steuerschuldenwirksam ohnehin …

Nun… Im Moment steht der Autobau ja noch über dem Bankenbereich, zumindest was die Medienwirksamkeit angeht. :smile: Ich war da zwar noch nicht tätig, aber ich bin mir sicher, daß es auch hier so aussieht wie oben beschrieben.
Wobei die Steuern bei vielen Banken so eine Sache sind, aber das ist ein anderes Thema und hat mit Linux nichts zu tun. :smile:

Viele Grüße
Robert

Hallo,

[es wird „langsam“ off topic :smile:]

Die nächste Frage ist ja auch, ob ich wirklich ein
langzeitstabiles System benötige oder ob z.B. am Wochenende,
wenn niemand arbeitet, ein automatischer Reboot durchgeführt
werden kann.

Naja, wenn ein System nicht langzeitstabil ist, ist das für mich ein Zeichen einer nicht hinreichend sauberen Implementierung. Mal unterstellt, ein wöchentlicher Reboot ist kein Designziel von Microsoft bleibt für mich ehrlich gesagt nur der Schluß, die haben ihr System nicht so richtig im Griff.

Und? Wo liegt hier das Problem? Ich würde z.B. mal liebend
gerne ein Linuxsystem haben, daß automatisch von verschiedenen
Börsensystemen tausende Kurse pro sekunde ziehen und daraus
diverse Berechnungen durchführen muss, während parallel dazu
noch einige andere Applikationen laufen, die das System
ebenfalls stark auslasten. Bei vielen mit denen ich über das
Thema diskutier, kommt immer das Argument, daß bei ihnen der
Rechner doch so stabil läuft. Wie schon gesagt: Privat sehe
ich da absolut keine Probleme und habe selber zu Hause einen
Linuxserver laufen mit einer Uptime von ca. 2 Jahren, aber das
ist privat und er langweilt sich eher. :smile:

Naja, meine privaten Rechner sind mitunter auch ausgelastet, das liegt aber weniger daran, dass ich zu Hause wilde Dinge mache als an der alten Hardware.

Aber die Tatsache, das Linux bei den Hochleistungsclustern das führende Betriebssystem ist während Windows „unter ferner liefen“ geführt wird, ist für mich ein Indiz, das Linux sich auch ganz nett unter Last macht. Ich glaube kaum, dass die Leute sich Hochleistungsrechner hinstellen, die sich dann ohnehin nur langweilen.

Nett ist auch die Fallstudie, wo sich Microsoft (sic!) über die Probleme der Migration eines großen übernommenen Freemailers von *nix auf Windows ausgelassen hat (es war in dem Fall nicht Linux sondern FreeBSD, aber das dürfte IMHO im Endeffekt wenig zur Sache tun). Das war ziemlich unangenehm für Microsoft, als das unbeabsichtigt an die Öffentlichkeit kam. (Ja, das ist schon ein paar Jahre her, vielleicht sind die Professionellen Windows-Inkarnationen ja auch noch gereift seitdem).

Genauso sieht es aber in anderen Branchen aus. Im Anlagenbau
setzen die Konstruktions und Visualisierungstools auf Windows
auf. In anderen Bereichen sieht es genauso aus. Und ich denke
nicht, daß in naher Zukunft hier Alternativen für Linux
entwickelt werden.

Ich persönlich denke, dass Microsoft mittelfristig untergeht. Nicht morgen und auch nicht in 2 Jahren, aber wenn sie nicht überraschend viel Geld für Lobbying und unfaire Geschäftspraktiken locker machen können, sehe ich die in 10 Jahren leidlich marginalisiert. Okay, das ist meine ganz persönliche Meinung, aber ich hätte nicht übel Lust, da eine Wette draus zu bauen.

Wobei die Steuern bei vielen Banken so eine Sache sind, aber
das ist ein anderes Thema und hat mit Linux nichts zu tun. :smile:

Naja, der Reboot des Bankenwesens verschlingt gerade gehörig viel Steuern, auch da zweifele ich leider aber an einem langfristigen Lerneffekt :wink:

Gruß,

Sebastian

Hallo Sebastian

[es wird „langsam“ off topic :smile:]

Aber doch nur sooooooooooooooo ein kleines bischen. :smile:

Naja, wenn ein System nicht langzeitstabil ist, ist das für
mich ein Zeichen einer nicht hinreichend sauberen
Implementierung. Mal unterstellt, ein wöchentlicher Reboot ist
kein Designziel von Microsoft bleibt für mich ehrlich gesagt
nur der Schluß, die haben ihr System nicht so richtig im
Griff.

Im Prinzip hast Du Recht, nur kommt hier wieder die Frage: Wen pack ich an zwei gewissen Teilen, um die Instabilität in den Griff zu kriegen. Leider treffen bei uns immer wieder mehrere Systeme aufeinander, die jedes einzelne das System schon extrem fordern und zusammen wird es dann einfach umso schwerer. Und um da einen Riegel vorzuschieben haben wir uns für den wöchentlichen Reboot entschieden. Die Systeme könnten schon länger laufen, aber aufgrund der Speicherorganisation und anderer Probleme von Windows wird das Risiko dann auch höher und das wollen wir nicht eingehen.

Und? Wo liegt hier das Problem? Ich würde z.B. mal liebend
gerne ein Linuxsystem haben, daß automatisch von verschiedenen
Börsensystemen tausende Kurse pro sekunde ziehen und daraus
diverse Berechnungen durchführen muss, während parallel dazu
noch einige andere Applikationen laufen, die das System
ebenfalls stark auslasten. Bei vielen mit denen ich über das
Thema diskutier, kommt immer das Argument, daß bei ihnen der
Rechner doch so stabil läuft. Wie schon gesagt: Privat sehe
ich da absolut keine Probleme und habe selber zu Hause einen
Linuxserver laufen mit einer Uptime von ca. 2 Jahren, aber das
ist privat und er langweilt sich eher. :smile:

Naja, meine privaten Rechner sind mitunter auch ausgelastet,
das liegt aber weniger daran, dass ich zu Hause wilde Dinge
mache als an der alten Hardware.
Aber die Tatsache, das Linux bei den Hochleistungsclustern das
führende Betriebssystem ist während Windows „unter ferner
liefen“ geführt wird, ist für mich ein Indiz, das Linux sich
auch ganz nett unter Last macht. Ich glaube kaum, dass die
Leute sich Hochleistungsrechner hinstellen, die sich dann
ohnehin nur langweilen.

Auf Serverbasis gebe ich Dir klar Recht, aber ich muss hier auf einer Workstation ein innerhalb der Handelszeiten stabiles System sicherstellen. Vielleicht sollte ich jedem Händler einen eigenen Server hinstellen? :smile:)
Eine Serverarchitektur unterscheidet sich aber schon von einer „normalen“ Workstation und daher würde ich gerne den Vergleich auf einer Workstation machen, aber mangels alternativer Software geht das leider nicht. Obwohl wir in der alten Firma teilweise Entwicklern eine Linuxkiste hingestellt hatten und ein ganz eklatanter Geschwindigkeitsvorsprung zu messen war. Aber das waren Entwickler, die eh für eine unter Unix laufende Software entwickeln mußten und daher war die Verwendung von Linux als OS möglich und auch erfolgreich.

Nett ist auch die Fallstudie, wo sich Microsoft (sic!) über
die Probleme der Migration eines großen übernommenen
Freemailers von *nix auf Windows ausgelassen hat (es war in
dem Fall nicht Linux sondern FreeBSD, aber das dürfte IMHO im
Endeffekt wenig zur Sache tun). Das war ziemlich unangenehm
für Microsoft, als das unbeabsichtigt an die Öffentlichkeit
kam. (Ja, das ist schon ein paar Jahre her, vielleicht sind
die Professionellen Windows-Inkarnationen ja auch noch gereift
seitdem).

Das ist aber wieder die Serverseite. Hier gebe ich Dir bedingt Recht. Aber da viele Firmen nunmal unbedingt Exchange mit Blackberry Push Funktionalität oder Lotus Domino und einige Erweiterungen für Office benötigen wird es halt schwer überall auf Windows Server zu verzichten.

Ich persönlich denke, dass Microsoft mittelfristig untergeht.
Nicht morgen und auch nicht in 2 Jahren, aber wenn sie nicht
überraschend viel Geld für Lobbying und unfaire
Geschäftspraktiken locker machen können, sehe ich die in 10
Jahren leidlich marginalisiert. Okay, das ist meine ganz
persönliche Meinung, aber ich hätte nicht übel Lust, da eine
Wette draus zu bauen.

Da fällt mir ein Klassenkammerad aus meiner Schulzeit ein. Ich hatte seit 1979 mit Apple zu tun und er ist später mit C64 und Amiga unterwegs gewesen und irgendwann meinte er dann, daß Apple eh bald pleite wäre. Leider haben wir nicht gewettet, daß Commodore eher untergeht. :smile:
Von der Tendenz her gebe ich Dir Recht. Zumal MS ja auf einem, sagen wir mal clever organisiertem Betriebssystem MS DOS aufgebaut wurde. Seitdem zieht sich diese clevere Organisation ja wie ein roter Faden durch die Geschichte von MS.
Aber 10 Jahre sind zu kurz gefasst, weil eben viele Businessapplikationen auf Windows basieren und solange keine größere Schwäche oder ein wesentlich niedrieger Marktanteil zu sehen ist, gibt es doch keinen Grund für die Firmen ihre aktuell laufenden Programme unter einem völlig anderen OS neu zu entwickeln.
Sobald sich solch ein Trend abzeichnet, benötigen die Entwickler aber sicherlich noch einige Zeit, bis sie Ihre Software portiert haben und solange wird MS sicherlich noch weiter existieren. In welcher Form, das sei mal dahin gestellt.

Wobei die Steuern bei vielen Banken so eine Sache sind, aber
das ist ein anderes Thema und hat mit Linux nichts zu tun. :smile:

Naja, der Reboot des Bankenwesens verschlingt gerade gehörig
viel Steuern, auch da zweifele ich leider aber an einem
langfristigen Lerneffekt :wink:

Reboot? Das sieht mir teilweise eher nach einer Neuformatierung aus. :smile:
Oh doch… Der Lerneffekt ist ganz klar da. Problem: Bank ist in Schieflage. Lösung Staat springt ein. Lerneffekt: Wenn ich als Bank Mist baue, dann hilft mir der Staat. Also kann ich ja noch mehr Mist bauen. :smile:))
Und vor allem sind die Boni der Bankmanager und -mitarbeiter wieder sicherer als unsere Rente.
Aber um es mit Wilhelm Busch zu sagen: Wehe Wehe wenn ich auf das Ende sehe… Für viele Banken gilt nämlich: Too big to bail…

viele Grüße
Robert

Hi Martin,

solch eine Erklärung hörte ich auch schon vor Jahren. Und was ihn zu diesem Denken bewegt, sei ihm überlassen. Doch angenommen er weiß es einfach nur nicht besser oder er versucht seine Kunden auf Windows Mail zu manipulieren, weil er einfach nur keinen Bock hat sich mit unterschiedlichen Mailprogrammen auseinander zu setzen? Thunderbird dürfte zwar aktuell das meist genutzte Programm sein, doch es gibt sie zuhauf. Vielleicht, da nicht alle Menschen gut auf Windows zu sprechen sind und entsprechend Spammails generieren und sonstigen Müll fabrizieren, böte dies ja eine gesicherte Beschäftigung für ihn. Denn wenn Du ihm wehklagen solltest wieviele Spammails Du bekommst, könnte er Dir sofort anbieten (und dabei auch noch hilfsbereit und kompetent wirken) Dir Greylisting zu installieren. Das mag in der Tat helfen, hat es bei mir auch getan, doch vielleicht wäre es ohne alles auf Windows aufzubauen einfach besser?

Ansich nutze ich stets den Thunderbird, doch ich bin selbst gerade dabei WindowsMail zu testen. Und ich weiß, wie der Test ausgehen wird… Thunderbird, ich komme. :smile:

Also, wenn Du mit Thunderbird zufrieden bist, dann bleibe doch dabei. Nur weil XY ZZ nicht mag, muss man doch nicht das gleichtun. Mach’ Dich nicht (zu) abhängig. Er will ja vermutlich an Dir was verdienen. Oder? Steh’ zu Deinem Recht auf freie Browserwahl!

Ciao,
Romana