Profilneurotiker

Werter Kleinmeister!

Du irrst!

Nach „hallo“ muss kein Komma stehen! In den beiden oben
genannten Fällen ist das Komma hingegen erforderlich.

Das ist die Regel:

**R65 Das Komma trennt die Anrede vom übrigen Satz á§ 79 (1) ñ.
Kinder, hört doch mal zu! Haben Sie meinen Brief bekommen, Herr Müller? Das, mein Lieber, kannst du nicht von mir verlangen. Hallo, Tina, wie geht es dir?
Nach der Anrede am Anfang eines Briefes wird heute gewöhnlich ein Komma gesetzt (vgl. R 21). Das erste Wort des Brieftextes wird dann kleingeschrieben (wenn es nicht als Substantiv, höfliche Anrede o. Ä. generell großzuschreiben ist) á§ 69 E3 ñ.
Sehr geehrter Herr Schmidt,
gestern erhielt ich …

© Dudenverlag.**

Und das:

R85 Es steht im Allgemeinen kein Komma, wenn „und" oder „oder" selbstständige gleichrangige Sätze oder gleichrangige Nebensätze (Gliedsätze) verbindet á§ 72 (1) ñ.
Es wurde immer kälter und der Südwind türmte Wolken um die Gipfel.
Weil sie die Schwäche ihres Sohnes für den Alkohol kannte und damit er nicht wieder entgleisen sollte, schickte sie ihn schon früh nach Hause.
Man kann aber ein Komma setzen, um die Gliederung des Satzgefüges deutlich zu machen á§ 73ñ. (Vgl. R 76 u. 79.)

Man kann, muss nicht!

© Dudenverlag.

Regel vervollständigt.

Du nimmst das zu persönlich, Wolfgang Zimmermann,

aber wo du irrst, irrst du eben.

Und wenn du mich unnötig verbessern zu müssen glaubst, stellst du dich selber in eine Ecke, in die ich bisher nur mich stellte!

Du hast mich verstanden, Eckard!

(vielleicht ist es den herrschenden Temperaturen
geschuldet.)

Neinnein, das ist hier immer so! Natürlich nur bei einigen notorischen. Das große Gros gibt gute und sachliche Antworten!

Gruß Fritz

Ich meine, mein erster erklärender Satz ist grammatikalisch in
Ordnung.

Korrigierte er mich nicht neulicherweise, daß es nun grammatisch heißt?

Verwirrt,
Christian

Ich wusste es doch,
einer fehlte hier noch!

Jetzt nicht mehr verwirrt!
Fritz

Hallo Fritz!

unter einer Profilneurose versteht man, dass einer die
Befürchtung und die Angst hat, zu wenig zu gelten und die
daraus resultierenden größeren Bemühungen, sich zu
profilieren, sich vor anderen auszuzeichnen.

Wäre das jemand, der in einer Gruppe z.B. immer wieder den Hinweis setzten würde: Ich bin schon sehr lang dabei, ich hab schon sehr viele Sterne gesammelt!

Glaubst du, daß dieser jemand sich dadurch über die anderen stellen will oder, wenn nicht, was ist seine Motivation?

Grüße Dusan

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Hallo, Dusan!

Wäre das jemand, der in einer Gruppe z.B. immer wieder den Hinweis setzten würde: Ich bin schon sehr lang dabei, ich hab schon sehr viele Sterne gesammelt!

Nein! Solche Kinkerlitzchen lassen eine solche Interpretation nicht zu!
Ich bin sicher, dass es Leute gibt, die solche Hinweis einer Profilneurose zuschreiben. Ich hielte das aber für eine missgünstige Interpretation, zu der ich mich nicht bereit fände. Ehe ich so ein negatives Urteil fällte, nähme ich an, dass so einer einen Zahlenspleen hat oder einfach Spaß daran, andere an seinem eigenen Spaß teilhaben zu lassen.
Und wenn es ihm Spaß macht, warum sollte ich ihn den nicht gönnen?

Erst eine persönliche Bekanntschaft, ließe mich Vermutungen dieser Art anstellen.

Glaubst du, daß dieser jemand sich dadurch über die anderen
stellen will oder, wenn nicht, was ist seine Motivation?

Ihm Überheblichkeit auch noch zu unterstellen, hieße nicht nur missgünstig zu sein, sondern auch noch neidisch.

Ich würde einen solchen nach seinen Antworten beurteilen, nicht nach seinem Gebaren.
Ist an seinen sachlichen Antworten nichts auszusetzen, will sagen, beantworten sie die Fragen richtig und ausführlich genug, und sind Kritiken daran nur der Ausfluss kleinlicher Beckmesserei, wie z. B. „Da muss aber ein Komma stehen!“ oder „Da steht aber kein Komma!“ und lässt sich klar zeigen, dass diese Kritiken unberechtigt sind, so ist es halt so, dass derjenige seine Sachen besser wusste als die Nörgler. Und ich glaube, er hat dann das Recht, darauf hinzuweisen.
Er ist doch dann de facto beschlagener und „besser“. Dass ein Widerlegter diese Widerlegung als persönlichen Angriff auffasst, ist dessen Problem.

Ein Xenion dazu:

Tadelnd und korrigierend trat er auf, wollte sich so als Weiser erweisen;
zweimal widerlegt, zog er schmollend den Schwanz ein.

Und wieder wäre es eine negative Interpretation, ihm da Schadenfreude und Überheblichkeit zuzusprechen. Dies halte ich für ein unstatthaftes Verhalten, die ich bei einem Menschen, den ich nicht kenne, nicht an den Tag legen wollte.

So ein Wissensforum ist bei allem Wissensaustausch halt auch ein Tummelplatz von menschlichen Allzumenschlichkeiten, womit man zurecht kommen muss.
Und jeder tut das auf seine Art.

Ich jedenfalls denke von jedem zunächst einmal positiv und erst, wenn ich deutliche Hinweise habe, dass da einer aus bloßem Widerspruchsgeist gegen mich argumentiert, stelle ich in die Ecke, wohin er gehört. In die der dummdreisten Schwätzer! Da stehen schon einige. Gemessen an der großen Zahl der Teilnehmer eine verschwindend geringe Menge.

Was dabei noch zu bemerken ist, wenn diese Leute von sich aus antworten und Auskunft geben, kann man nichts gegen sie sagen.

Ich bin aus durchsichtigem Grund geschwätzig geworden, aber deine Frage bot Anlass dazu.

Und nun betrachte man den Faden hier.
Welcher von den Einrednern hatte einen driftigen und berechtigten Grund zum Einspruch?

Stefan begann mit einem Kalauer. Ich habe nicht gelacht, aber auch nichts dagegen. Warum sollt man nicht auch ein wenig kalauern, wenn die Antwort schon klar ist.

Karin bemängelte den etwas verschrobenen Satzbau, der durch die Vermischung von Zitat und eigenen Worten zustande kam. Ich stehe mit Karin in gelegentlichem Mail und Briefkontakt und wir kennen uns gut genug, um ihr dies in keiner Weise übel zu nehmen.

Meinen missglückten Versuch, das Satzgefüge zu ändern hat Ralf zu Recht moniert.

Aber was danach kam, war doch unnötige Nörgelei und Senfzugabe. Im Falle von Wolfgang sogar falsche. Gäbe es hier strenge Moderatoren, wäre all das als off topic gelöscht worden. Vielleicht geschieht dies noch.

Die selbstironische Persiflage hatte ich schon vorher begonnen als Privatmail an Karin. Nachdem ich aber sah, was da schon wieder losging, jückte es mich.
Und ich habe dabei an keinen der Schreiber gedacht, sondern nur an mich.
Aber auch das ist so eine Sache mit der Ironie und vor allem mit der Selbstironie.

Gruß Fritz, der hier niemanden angreifen wollte, sondern nur eine Darstellung des Geschehenen versuchte.

Hallo Fritz!

Meinen missglückten Versuch, das Satzgefüge zu ändern hat Ralf
zu Recht moniert.

Aber was danach kam, war doch unnötige Nörgelei und
Senfzugabe. Im Falle von Wolfgang sogar falsche. Gäbe es hier
strenge Moderatoren, wäre all das als off topic gelöscht
worden. Vielleicht geschieht dies noch.

Noch einmal: Ich habe völlig sachlich, knapp, freundlich und ohne jede Überheblichkeit darauf hingewiesen, dass in den beiden zur Diskussion stehenden Fällen ein weiteres Komma zur besseren Verständlichkeit beitragen würde. Daraufhin wurde ich in gönnerhaftem Ton und großer Pose auf meine Idealzugehörigkeit zum Typus des „Profilneurotikers“ hingewiesen. Nunmehr habe ich zugegebenermaßen nicht sanft, sondern gereizt ironisch reagiert.

Und vorher ist mir eben der Fehler eines eigenen falsch gesetzten Kommas unterlaufen, den ich ungeschickterweise abgestritten habe - ich bekenne meine Schuld - und auf den Du mich jetzt schon mehrmals direkt und indirekt aufmerksam gemacht hast. Mit der Ausgangsfrage hatte dies, ich sage es ganz deutlich, aber nichts zu tun. Und in dem Artikel, auf den ich soeben antworte, darf ich mich sogar als dummdreisten Schwätzer adressiert sehen!

Wenn Du den Artikel löschen möchtest, steht Dir das kraft Amtes anheim. Ich würde jedoch um so viel Fairness bitten, dass dann nicht nur meine Verteidigungen, sondern auch die vorausgehenden Invektiven gelöscht werden.

Ich wünsche Dir weiterhin Glanz und Gloria in Deiner virtuellen Welt!

Mit den besten Grüßen, Wolfgang Zimmermann

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Ich wusste es doch,
einer fehlte hier noch!

Das beantwortet meine Frage nicht wirklich.

Naja, vielleicht war sie unklar formuliert: Heißt es jetzt grammatisch oder grammatikalisch?

C.

grammatisch/grammatikalisch

Naja, vielleicht war sie unklar formuliert: Heißt es jetzt
grammatisch oder grammatikalisch?

Bester Christian,

diese Frage ist längst beantwortet.
Heute können beide gleich gebraucht werden.

Ich ziehe „grammatisch“ vor, wenn ich die Richtigkeit eines Satzes analysiere. „grammatikalisch“ benutze ich, wenn grammatische Regel metasprachlich behandelt werden.

Warum ich in diesem Fall „grammatikalisch“ verwendete, kann ich nicht mehr sagen. Ich vermute, dass ich daran dachte, dass man die Richtigkeit des Satzes, den ich da zusammen schusterte, nur durch eine solche metasprachliche Analyse erweisen könnte.

Aber es genügt wohl eine „grammatische“ Analyse.

Aber was soll das hier?

Ist der Satz deiner Meinung nach korrekt und verständlich?

Wenn nicht, wie würdest du ihn formulieren?

Deine Zwischenfrage hilft nicht zur Klärung.

Drum nochmals: Was solls?

F.

Hallo Fritz!

Ich bin sicher, dass es Leute gibt, die solche Hinweis einer
Profilneurose zuschreiben. Ich hielte das aber für eine
missgünstige Interpretation, zu der ich mich nicht bereit
fände. Ehe ich so ein negatives Urteil fällte, nähme ich an,
dass so einer einen Zahlenspleen hat oder einfach Spaß daran,
andere an seinem eigenen Spaß teilhaben zu lassen.
Und wenn es ihm Spaß macht, warum sollte ich ihn den nicht
gönnen?

Ich finde auch, dass der Spaß gegönnt sein soll. Er schadet niemanden und wenns demjenigen gefällt…

Erst eine persönliche Bekanntschaft, ließe mich Vermutungen
dieser Art anstellen.

Naja, du stelltest aber Vermutungen, nein vielmehr schon Unterstellungen in den Raum.
Zitat:

Schau dich nur um hier!

Irgendwer hat mal gesagt: Solange man sich selbst in Frage stellt, ist man nicht völlig wahnsinnig.

In diesem Sinne

Grüße Dusan

topics als solche

Heute können beide gleich gebraucht werden.

Danke.

Deine Zwischenfrage hilft nicht zur Klärung.

Entschuldige bitte, daß ich in der Rubrik Deutsche Sprache eine Frage zur deutschen Sprache stellte, wo doch im Augenblick so wichtige Themen wie die Persönlichkeitsstruktur des Moderators diskutiert werden. Da will ich nicht weiter stören.

C.

4 „Gefällt mir“

Heute können beide gleich gebraucht werden.

Danke.

Deine Zwischenfrage hilft nicht zur Klärung.

Keine Ursache!

Entschuldige bitte, daß ich in der Rubrik Deutsche Sprache
eine Frage zur deutschen Sprache stellte, wo doch im
Augenblick so wichtige Themen wie die Persönlichkeitsstruktur
des Moderators diskutiert werden. Da will ich nicht weiter
stören.

Das kannst du so sehen, es geht aber keineswegs darum! Doch das willst du ja nicht wissen!

Somit sei es gut!

F,

In diesem Falle, lieber Dusan

Naja, du stelltest aber Vermutungen, nein vielmehr
schon Unterstellungen in den Raum.
Zitat:

Schau dich nur um hier!

gilt: Getroffene Hunde bellen!

Irgendwer hat mal gesagt: Solange man sich selbst in Frage
stellt, ist man nicht völlig wahnsinnig.

Nun, dann ist es ja gut!

Fritz

Hallo, Wolfgang!

Noch einmal: Ich habe völlig sachlich, knapp, freundlich und
ohne jede Überheblichkeit darauf hingewiesen, dass in den
beiden zur Diskussion stehenden Fällen ein weiteres Komma zur
besseren Verständlichkeit beitragen würde.

Aber es war eben nicht richtig!

in gönnerhaftem Ton und großer Pose auf meine
Idealzugehörigkeit zum Typus des „Profilneurotikers“
hingewiesen. Nunmehr habe ich zugegebenermaßen nicht sanft,
sondern gereizt ironisch reagiert.

Und ich betone noch einmal, dass ich an keinen der aktuellen Schreiber gedacht hatte, als ich diese Posse schrieb.
Und wenn du dies so hörtest, liegt es an deinem Ohr, nicht an meiner Tastatur.

Und in dem Artikel, auf den
ich soeben antworte, darf ich mich sogar als dummdreisten
Schwätzer adressiert sehen!

Auch hier bist es du, der sich den Schuh anzieht!

Ich wünsche Dir weiterhin Glanz und Gloria in Deiner virtuellen Welt!

Danke!

Ebenfalls beste Grüße
Fritz

Lieber Fritz!

Ich hatte eigentlich nichts gegen dich und deine harmlosen Spinnereien, hab mich im Gegensatz neulich noch gut über dein pseudoschizophrenes Geplänkel User/Mod Fritz amüsiert.

Da du durch deine Art hier des öfteren in Konflikte gerätst mag eine gewisse Paranoia verständlich sein. Ich finde aber, ich habe weder deine Rundumschläge noch deine direkten Angriffe verdient. Es dürfte dir auch der Widerspruch in deinen letzten beiden Postings entgangen sein.

Wie auch immer, es hilft der beste Geist nichts wenn er sich nicht auszudrücken vermag.

Grüße Dusan

4 „Gefällt mir“

diese Frage ist längst beantwortet.
Heute können beide gleich gebraucht werden.

Ich ziehe „grammatisch“ vor, wenn ich die Richtigkeit eines
Satzes analysiere. „grammatikalisch“ benutze ich, wenn
grammatische Regel metasprachlich behandelt werden.

Warum ich in diesem Fall „grammatikalisch“ verwendete, kann
ich nicht mehr sagen. Ich vermute, dass ich daran dachte, dass
man die Richtigkeit des Satzes, den ich da zusammen
schusterte, nur durch eine solche metasprachliche Analyse
erweisen könnte.

Hallo zusammen,

bei so viel grammatischem und grammatikalischem Zeug bin ich jetzt doch ziemlich verwirrt. Gestattet mir daher hier die Zwischenfrage:

Gelten diese Regeln auch für die Bedeutungen des Wortpaares Germane/Germanist?

Gruß
Stefan

Hallo, Fritz!

Noch einmal: Ich habe völlig sachlich, knapp, freundlich und
ohne jede Überheblichkeit darauf hingewiesen, dass in den
beiden zur Diskussion stehenden Fällen ein weiteres Komma zur
besseren Verständlichkeit beitragen würde.

Aber es war eben nicht richtig!

Unter einem Profilneurotiker versteht man eine Person, die die Befürchtung und die Angst hegt, zu wenig zu gelten,(!) und die daraus resultierenden größeren Bemühungen, sich zu profilieren und sich vor anderen auszuzeichnen.

Sorry, Fritz, muss hier kein Komma vor der Konjunktion „und“ stehen?? Es werden zwei Akkusativobjekte verknüpft. Das erste enthält als Attribut einen Relativsatz; dieser wird mit einem Komma abgeschlossen. Das zusätzliche Komma vor der Infinitivgruppe könnte man sich natürlich sparen.

Gruß, Wolfgang

Kommas oder Kommata
Hallo, Wolfgang, sehen wir es also nochmals an!

Meine Fassung lautet:

Unter einer Profilneurose versteht man, dass einer die Befürchtung und die Angst hat, zu wenig zu gelten und die daraus resultierenden größeren Bemühungen, sich zu profilieren, sich vor anderen auszuzeichnen.

Du willst statt dessen:

Unter einem Profilneurotiker versteht man eine Person, die die
Befürchtung und die Angst hegt, zu wenig zu gelten,(!) und die
daraus resultierenden größeren Bemühungen, sich zu profilieren
und sich vor anderen auszuzeichnen.

Deine Begründung in meinen Worten:

Nach „Angst hegen“ kommt ein erweiterter Infinitiv: z"u wenig zu gelten". Dieser sollte in der Tat durch ein Komma am Anfang abgetrennt und angeschlossen werden.

Dann geht der Hauptsatz weiter, also:

… versteht man eine Person …
und die Bemühungen …

Diese Konstruktion erforderte kein Komma.
Da aber am Ende des ersten Hauptsatzes ein erweiterter Infinitiv steht, der zur klaren Abgrenzung auch ein Komma am Ende erfordert, so muss ich nun deinen Ausführungen zustimmen! Dies habe ich bei deiner ersten Einwendung nicht genau genug angesehen.
Da gehört ein Komma hin!

Somit habe ich dir in diesem Fall, Unrecht getan, und bitte dich um Verzeihung.
Alle weiteren Unstimmigkeiten und als beleidigend interpretierte Äußerungen haben damit nichts zu tun.
Und ich betone noch einmal, ich habe mich verspottet als ich den längeren Artikel schrieb.
Ich hätte - und ich habe z. T. - damit gerechnet, dass man mir das negativ und falsch auslegen würde, nicht aber damit, dass man daraus einmal mehr eine Moderatorenschelte machen würde.

Vielleicht gelingt es mir künftig, solche Missverständisse zu vermeiden.

Mit besten Grüßen
Fritz

Unter einem Profilneurotiker versteht man eine Person, die die
Befürchtung und die Angst hegt, zu wenig zu gelten,(!) und die
daraus resultierenden größeren Bemühungen, sich zu profilieren
und sich vor anderen auszuzeichnen.

Unabhängig von eurer Kommadebatte: Der ganze Satz ist gurkig. Auf welches Verb beziehen sich denn „die Bemühungen“? „Der Profilneurotiker hegt die Befürchtung und die Angst, zu wenig zu gelten.“ Okay, aber dann: Er hegt die Bemühungen? Unter einem Profilneurotiker versteht man die Bemühungen? Nee, Jungs.

Schreibt doch einfach:
„Unter einem Profilneurotiker versteht man eine Person, die – aus Angst, zu wenig zu gelten – übersteigerte Anstrengungen unternimmt, sich zu profilieren.“

Für den Fall, dass es nur darum ging, Recht zu behalten: Ignoriert meinen Vorschlag einfach.

Gruß
Christopher