Hallo,
Ich suche ein Pogramm das mir die IP-Adressen und die Daten anzeigt die auf meinen PC abgerufen wurden. Es sollte unter Win2000 und WinXP laufen. Einmal int. es mich für die Firma, weil ich viele Daten freigegeben habe und für zu Hause wer sich so mal umschaut auf ein PC, weil ich vermutlich eine oder mehrere Hacker angriffe hatte. Derjenige sollte es erst mal nicht mitbekommen, wenn er sich Daten von mein Firmen PC oder zu Hause holt aber auf mein PC sofort angezeigt wird und ich es notfalls stoppen kann. Es gibt ja so einige Pogramme auf dem Markt aber welchen könnte ich für meine Zwecke einsetzen. Hat jemand ein Vorschlag !? Danke
MfG
Hallo,
Ich suche ein Pogramm das mir die IP-Adressen und die Daten
anzeigt die auf meinen PC abgerufen wurden. Es sollte unter
Win2000 und WinXP laufen. Einmal int. es mich für die Firma,
weil ich viele Daten freigegeben habe und für zu Hause wer
sich so mal umschaut auf ein PC, weil ich vermutlich eine oder
mehrere Hacker angriffe hatte. Derjenige sollte es erst mal
nicht mitbekommen, wenn er sich Daten von mein Firmen PC oder
zu Hause holt aber auf mein PC sofort angezeigt wird und ich
es notfalls stoppen kann.
Hi,
solch eine Aufgabe erfüllt jede halbwegs gute Firewall, auch frei erhältliche (z.B. ZoneAlarm).
Möchtest Du nur kurz checken, welche IPs auf Deinen Rechner zugreifen, reicht ein einfaches Fenster der Eingabeaufforderung und dort der Befehl
netstat -a
Das ist bei Windows dabei und sollte daher auch in der Firma kein Problem machen.
Wenn Du allerdings vermutest, jemand verschafft sich widerrechtlich Zugriff auf Deinen privaten PC, so kommst Du nicht um eine Firewall herum (und Virenscanner, ganz wichtig!).
Grüße
m4tt3n
Hallo, probiere es doch einmal mit dem TCPView von sysinternals!
Freundliche Grüße
SODMaster
Ich suche ein Pogramm das mir die IP-Adressen und die Daten
anzeigt die auf meinen PC abgerufen wurden.
So ein Programm gibt es nicht. Es gibt diverse Tools wie netstat o.ä. die dir einfach alle TCP/IP-Verbindungen auflisten. Ob darüber „Daten abgerufen“ wurden oder was da überhaupt übertragen wurde, ist daraus nicht ersichtlich.
Es sollte unter Win2000 und WinXP laufen. Einmal int. es mich für
die Firma, weil ich viele Daten freigegeben habe und für zu Hause wer
sich so mal umschaut auf ein PC, weil ich vermutlich eine oder
mehrere Hacker angriffe hatte.
a)
Wie kommst du drauf, dass du „Hackerangriffe“ hattest?
b)
Wie kommst du drauf, dass deine Freigaben überhaupt im Internet einfach so abrufbar sind? Das ist normal nicht der Fall.
c)
Wenn du Daten wirklich im Internet freigibst, bist du ehrlich gesagt selbst schuld. Stell die Freigabe so ein, dass sie nur lokal verfügbar ist dann kann auch niemand aus dem Internet darauf zugreifen.
Derjenige sollte es erst mal
nicht mitbekommen, wenn er sich Daten von mein Firmen PC oder
zu Hause holt aber auf mein PC sofort angezeigt wird und ich
es notfalls stoppen kann. Es gibt ja so einige Pogramme auf
dem Markt aber welchen könnte ich für meine Zwecke einsetzen.
Hat jemand ein Vorschlag !?
a)
Nochmal: Es gibt kein Programm so wie du dir das vorstellst.
b)
Wieso richtest du deinen PC nicht einfach so ein, dass die Daten überhaupt nicht abgerufen werden können? Dann brauchst du auch nichts überwachen und auch keine Angst davor zu haben, dass sie ein Unberechtigter abruft.
Wie das geht, ist allerdings keine Frage die hier ins Netzwerke-Brett gehört, sondern sollte ein Brett drüber unter IT-Sicherheit erörtert werden. Außerdem sind dazu viel mehr Informationen nötigt, z.B. wie dein Netzwerk daheim aussieht, wie du genau ins Internet gehst, welches Betriebssystem du in welcher Version verwendest und welche Daten du auf welchem Wege mit welchen Programmen freigegeben hast.
Wenn Du allerdings vermutest, jemand verschafft sich
widerrechtlich Zugriff auf Deinen privaten PC, so kommst Du
nicht um eine Firewall herum (und Virenscanner, ganz
wichtig!).
Weder eine Firewall noch ein Virenscanner sind dafür nötig noch geeignet. Wenn jemand einfach Zugriff auf Freigaben via Internet bekommen kann, dann liegt eine grobe Misskonfiguration des PCs vor. Die sollte man beheben, anstatt irgendwelche komischen Dinge zu installieren die das Problem so und so nicht lösen können.
Ja, aber um den Zugriff von aussen abzuschirmen, bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als eine Firewall zu installieren. Ist der PC direkt mit dem Internet verbunden, kommt man nicht drum herum.
Man kann ja nicht einfach die Dateifreigaben deaktivieren, da diese vielleicht noch für andere Rechner im Netz benötigt werden.
Und wenn ein Rechner direkt am Netz hängt - auch wenn nicht - ein Virenscanner ist nunmal ein Must-Have, keine Diskussion.
Grüße
m4tt3n
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Ja, aber um den Zugriff von aussen abzuschirmen, bleibt einem
wohl nichts anderes übrig, als eine Firewall zu installieren.
Ist der PC direkt mit dem Internet verbunden, kommt man nicht
drum herum.
Nein, wie kommst du auf diesem komischen Trichter? Wenn der PC „direkt mit dem Internet verbunden“ ist, dann hast du mindestens zwei Netzwerk-Geräte auf deinem PC. Eine Netzwerkverbindung ins lokale Netzwerk und z.B. eine PPPoE Verbindung ins Internet via DSL. Wenn ich einen Dienst nicht im Internet anbieten will, dann biete ich ihn logischerweise einfach nicht über das PPPoE Interface an, sondern nur über das lokale Interface. Dazu braucht man keine Firewall.
Man kann ja nicht einfach die Dateifreigaben deaktivieren, da
diese vielleicht noch für andere Rechner im Netz benötigt
werden.
Muss man doch auch überhaupt nicht. Rechtklick auf die PPPoE Verbindung fuer DSL -> Datei und Druckerfreigabe entfernen -> Fertig. Damit ist keine Datei via Internet freigegeben und die lokalen Benutzer im LAN können trotzdem noch darauf zugreifen.
Und wenn ein Rechner direkt am Netz hängt - auch wenn nicht -
ein Virenscanner ist nunmal ein Must-Have, keine Diskussion.
Keine Diskussion? Quatsch mit Soße…
Was kann ich denn mit einem Virenscanner machen, was ich ohne ihn nicht machen könnte?
Nein, wie kommst du auf diesem komischen Trichter? Wenn der PC
„direkt mit dem Internet verbunden“ ist, dann hast du
mindestens zwei Netzwerk-Geräte auf deinem PC. Eine
Netzwerkverbindung ins lokale Netzwerk und z.B. eine PPPoE
Verbindung ins Internet via DSL. Wenn ich einen Dienst nicht
im Internet anbieten will, dann biete ich ihn logischerweise
einfach nicht über das PPPoE Interface an, sondern nur über
das lokale Interface. Dazu braucht man keine Firewall.
Es gibt Router mit LAN-Interface, die nicht als NAT-Router, sondern als Modem over Ethernet arbeiten. Das heißt du verbindest dich sowohl mit LAN als auch mit PPPoE über ein Interface. Dann nützt dir das Abschalten auf der Verbindung garnichts.
Was kann ich denn mit einem Virenscanner machen, was ich ohne
ihn nicht machen könnte?
Deinen Rechner auf Viren scannen, was sonst. Ohne AV-Killer hast du einen kleinen Brutkasten, ohne dass du weißt, was abgeht. Und hier zu behaupten, man bräuchte gar keinen Virenscanner, finde ich recht gefährlich. Hier lesen Benutzer mit, die sich vielleicht nicht so gut mit Rechnern auskennen und das dann für bare Münze nehmen.
Grüße
m4tt3n
Es gibt Router mit LAN-Interface, die nicht als NAT-Router,
sondern als Modem over Ethernet arbeiten. Das heißt du
verbindest dich sowohl mit LAN als auch mit PPPoE über ein
Interface. Dann nützt dir das Abschalten auf der Verbindung
garnichts.
Bitte, poste nicht ständig solchen Unsinn.
Wenn du einen NAT-Router hast, hängst du überhaupt nicht direkt im Internet, sondern bist hinter einem Router. Wenn du über ein „Modem over Ethernet“ ins Internet gehst, dann hast du trotzdem zwei Devices auf deinem Rechner, eines welches via PPPoE zum Modem geht (mit der exteren IP), und eines welches in lokale Netzwerk geht (mit der internen IP).
Wie bitte sollte dein Rechner ohne zwei Devices denn sonst wissen, ob er ein Paket an das Modem (und damit ins Internet) schicken soll, oder ob er es ins lokale Netzwerk schicken soll???
Was kann ich denn mit einem Virenscanner machen, was ich ohne
ihn nicht machen könnte?Deinen Rechner auf Viren scannen, was sonst. Ohne AV-Killer
hast du einen kleinen Brutkasten, ohne dass du weißt, was
abgeht.
Quatsch. Wie bitte soll denn ein Virus auf meinen Rechner kommen wenn ich
a) Meine Programme ständig aktuell halte
b) Keine Programme aus unsicheren Quellen beziehe
c) Keine ausführbaren oder unbekannten Dateien im Anhang öffne.
Also hopp, erklärs mir, wie das gehen soll. Ich lebe seit Jahren ohne ständig aktiven Virenscanner unter Windows und mein Rechner ist seit Jahren virenfrei. Dies überprüfe ich regelmäßig mit einem von CD bootbaren Virenscanner.
Dagegen kenne ich dutzende von Leuten, die haben alle ständig einen Virenscanner laufen und trotzdem fangen die sich regelmäßig irgendwelche Schadprogramme ein.
Offenbar ist ein Virenscanner also kaum das richtige Hilfsmittel um ein virenfreies Leben zu führen. Das eigene Verhalten und der eigene Umgang mit dem Rechner bestimmen, ob es Viren auf deinen Rechner schaffen oder nicht.
Und hier zu behaupten, man bräuchte gar keinen
Virenscanner, finde ich recht gefährlich. Hier lesen Benutzer
mit, die sich vielleicht nicht so gut mit Rechnern auskennen
und das dann für bare Münze nehmen.
Eben, und solche Leute - zu denen offenbar du auch gehörst - sollten langsam mal erkennen, dass ein Virenscanner kein Schutz vor Viren ist, sondern dass dies nur durch ein entsprechend angepasstes eigenes Verhalten erreicht wird. Ein Virenscanner ist allerhöchstens Ergänzung hierzu und dient in erster Linie der Entdeckung einer Infektion, nicht der Abwehr von Viren.
Hi
Wie bitte sollte dein Rechner ohne zwei Devices denn sonst
wissen, ob er ein Paket an das Modem (und damit ins Internet)
schicken soll, oder ob er es ins lokale Netzwerk schicken
soll???
okay, mein Fehler, da hast du Recht.
Quatsch. Wie bitte soll denn ein Virus auf meinen Rechner
kommen wenn ich
a) Meine Programme ständig aktuell halte
Zero-Day-Exploits
b) Keine Programme aus unsicheren Quellen beziehe
Auch sichere Quellen können korrumpiert werden, den Programmen wird der Schadcode untergeschoben und beim Aufruf auf deinem System ausgeführt.
c) Keine ausführbaren oder unbekannten Dateien im Anhang
öffne.
Das ist ja das mindeste.
Also hopp, erklärs mir, wie das gehen soll. Ich lebe seit
Jahren ohne ständig aktiven Virenscanner unter Windows und
mein Rechner ist seit Jahren virenfrei. Dies überprüfe ich
regelmäßig mit einem von CD bootbaren Virenscanner.
Das ist gut für dich, jedoch trifft es wohl nicht auf jeden zu. Ich lebe seit Jahren ohne Windows und hatte auch noch nie Probleme mit Viren.
Dagegen kenne ich dutzende von Leuten, die haben alle ständig
einen Virenscanner laufen und trotzdem fangen die sich
regelmäßig irgendwelche Schadprogramme ein.
Offenbar ist ein Virenscanner also kaum das richtige
Hilfsmittel um ein virenfreies Leben zu führen. Das eigene
Verhalten und der eigene Umgang mit dem Rechner bestimmen, ob
es Viren auf deinen Rechner schaffen oder nicht.
Viel öfters bekomme ich Rechner von Bekannten und Freunden zu sehen, die *ohne* Virenscanner laufen und wo es nur so von Viren wimmelt. Anderen hab ich schon zu einem Virenscanner genötigt, die mittlerweile keine Auffälligkeiten mehr haben.
Natürlich kann man sein Surfverhalten bzw. den gesamten Umgang mit dem Computer umstellen, aber das liegt nicht in jedermanns Natur.
Eben, und solche Leute - zu denen offenbar du auch gehörst -
sollten langsam mal erkennen, dass ein Virenscanner kein
Schutz vor Viren ist, sondern dass dies nur durch ein
entsprechend angepasstes eigenes Verhalten erreicht wird.
Ich finde es sehr anmaßend von dir, meine Erfahrung mit Computersystemen in irgendeiner Art und Weise zu beurteilen, da du mich weder kennst noch meinen Umgang mit Computern kennst. Beispielsweise könnte ich gleiches von dir behaupten oder dich als Computernerd abtun, solche Wertungen sind jedoch fern meines Niveaus.
Ich rede von Menschen, die nicht von früh auf mit Computern umgingen, die nicht Zeiten von Windows 95 oder die Anfänge des Internets erlebt haben. Diese gehen völlig sorglos damit um und sind sich keiner Gefahr von Softwaredownloads aus zweifelhaften Quellen (Domains mit .ru) bewusst.
Ein
Virenscanner ist allerhöchstens Ergänzung hierzu und dient in
erster Linie der Entdeckung einer Infektion, nicht der Abwehr
von Viren.
Ein Virenscanner garantiert nicht nur dir, sondern auch anderen, die beispielsweise Software von dir beziehen, dass diese Virenfrei ist. Virenscanner sind keineswegs eine Unbedenklichkeitserklärung - kein Virenscanner erkennt tagesaktuell die neusten Schädlinge - decken aber schonmal einen großen Teil ab.
Wie gesagt, *du* magst den über alle Zweifel erhabenen und sicheren Umgang mit deinem Computer zu verstehen, aber du bist nicht der einzige Nutzer auf der Welt. Ich bitte dich zu bedenken, dass andere ganz anders mit dem Internet umgehen, dass sie auch mal USB-Sticks von Freunden an ihren Rechner anschließen und daher ein Virenscanner eine notwendige Ergänzung Windows-basierter Systeme darstellt.
Ich hab noch nicht eine Firma gesehen, die trotz teurer und effizienter Firewall-Appliances auf Workstation-Virenscanner verzichtet, da das schwächste Glied immernoch der unbedarfteste Benutzer darstellt.
Grüße
m4tt3n
Quatsch. Wie bitte soll denn ein Virus auf meinen Rechner
kommen wenn ich
a) Meine Programme ständig aktuell halteZero-Day-Exploits
Und wie soll dich ein Virenscanner bei einem Zero-Day-Exploit schützen? Ein Zero-Day-Exploit ist ja definitionsbedingt nicht bekannt und deshalb gibt es dafür auch keine Signaturen.
b) Keine Programme aus unsicheren Quellen beziehe
Auch sichere Quellen können korrumpiert werden, den Programmen
wird der Schadcode untergeschoben und beim Aufruf auf deinem
System ausgeführt.
Sichere Quellen wie das heise Softwarearchiv werden ohnehin dort bereits mit Virenscannern gescannt. Wäre ein detektierbarer Virus dort enthalten, würde das dort schon bemerkt werden.
c) Keine ausführbaren oder unbekannten Dateien im Anhang
öffne.Das ist ja das mindeste.
Das ist nicht das mindeste, das ist eines der Haupteinfallstore, zusammen mit den von mit in Punkt a und b angesprochenen Dinge.
Ich rede von Menschen, die nicht von früh auf mit Computern
umgingen, die nicht Zeiten von Windows 95 oder die Anfänge des
Internets erlebt haben. Diese gehen völlig sorglos damit um
und sind sich keiner Gefahr von Softwaredownloads aus
zweifelhaften Quellen (Domains mit .ru) bewusst.
Und bei solchen Downloads schützt dich nur leider auch kein Virenscanner. Dazu brauchst du dir ja nur die Erkennungsraten von Virenscannern anschauen, die bei neuer Malware fast immer unter 50% liegen.
Ein Virenscanner garantiert nicht nur dir, sondern auch
anderen, die beispielsweise Software von dir beziehen, dass
diese Virenfrei ist.
Nein, garantiert er nicht. Sonst hätten Virenscanner eine Erkennungsrate von 100%, was sie nicht haben.
Wie gesagt, *du* magst den über alle Zweifel erhabenen und
sicheren Umgang mit deinem Computer zu verstehen, aber du bist
nicht der einzige Nutzer auf der Welt.
Nein, würden sich die Benutzer aber an einige elementare Regeln halten, hätten sie auch keine Probleme mit Viren.
Ich bitte dich zu
bedenken, dass andere ganz anders mit dem Internet umgehen,
dass sie auch mal USB-Sticks von Freunden an ihren Rechner
anschließen und daher ein Virenscanner eine notwendige
Ergänzung Windows-basierter Systeme darstellt.
Ich schließe auch USB-Sticks von Freunden an meinem Rechner an. Wieso sollte ich deshalb einen Virenscanner brauchen?
Ich hab noch nicht eine Firma gesehen, die trotz teurer und
effizienter Firewall-Appliances auf Workstation-Virenscanner
verzichtet, da das schwächste Glied immernoch der
unbedarfteste Benutzer darstellt.
Eine Firewall schützt dich überhaupt nicht vor Viren, deshalb hat das mit dem Verzicht auf Workstation-Virenscanner wohl kaum was zu tun. Und wie toll Firmen durch Virenscanner geschützt sind, sieht an ja an Conficker & Co, die sich bevorzugt in Firmen ausbreiten. Und zwar weil da auch eklatante Schwachstellen im Sicherheitskonzept vorhanden sind wie z.B. das Betreiben nicht-gepatchter System. Und da nützt dir auch kein Virenscanner was.
Quatsch. Wie bitte soll denn ein Virus auf meinen Rechner
kommen wenn ich
a) Meine Programme ständig aktuell halteZero-Day-Exploits
Und wie soll dich ein Virenscanner bei einem Zero-Day-Exploit
schützen? Ein Zero-Day-Exploit ist ja definitionsbedingt nicht
bekannt und deshalb gibt es dafür auch keine Signaturen.
Hier ging es nicht um „Was kann der Virenscanner“, sondern um deine Frage „Wie bitte soll denn ein Virus auf meinen Rechner kommen“.
Die Gefahr besteht immer.
Ich rede von Menschen, die nicht von früh auf mit Computern
umgingen, die nicht Zeiten von Windows 95 oder die Anfänge des
Internets erlebt haben. Diese gehen völlig sorglos damit um
und sind sich keiner Gefahr von Softwaredownloads aus
zweifelhaften Quellen (Domains mit .ru) bewusst.Und bei solchen Downloads schützt dich nur leider auch kein
Virenscanner. Dazu brauchst du dir ja nur die Erkennungsraten
von Virenscannern anschauen, die bei neuer Malware fast immer
unter 50% liegen.
Doch, weil nicht nur die neusten Viren „angeboten“ werden, sondern auch ältere Exemplare. Oder warum haben sonst soviele Benutzer eine ganze Sammlung von Viren, alt und neu, die sich auf ihren Systemen tummeln?
Ich bitte dich zu
bedenken, dass andere ganz anders mit dem Internet umgehen,
dass sie auch mal USB-Sticks von Freunden an ihren Rechner
anschließen und daher ein Virenscanner eine notwendige
Ergänzung Windows-basierter Systeme darstellt.Ich schließe auch USB-Sticks von Freunden an meinem Rechner
an. Wieso sollte ich deshalb einen Virenscanner brauchen?
Weil deren USB-Sticks mit Viren verseucht sein könnten.
Ich hab noch nicht eine Firma gesehen, die trotz teurer und
effizienter Firewall-Appliances auf Workstation-Virenscanner
verzichtet, da das schwächste Glied immernoch der
unbedarfteste Benutzer darstellt.Eine Firewall schützt dich überhaupt nicht vor Viren, deshalb
hat das mit dem Verzicht auf Workstation-Virenscanner wohl
kaum was zu tun. Und wie toll Firmen durch Virenscanner
geschützt sind, sieht an ja an Conficker & Co, die sich
bevorzugt in Firmen ausbreiten. Und zwar weil da auch
eklatante Schwachstellen im Sicherheitskonzept vorhanden sind
wie z.B. das Betreiben nicht-gepatchter System. Und da nützt
dir auch kein Virenscanner was.
Entschuldige bitte meine unpräzise Ausdrucksweise. Unter dem Begriff „Firewall-Appliance“ bezog ich mich sowohl auf Hardware-Firewalls als auch Web-Filter und ähnliche Anwendungen. Tut mir leid, aber mir sind bisher noch keine ungepatchten Systeme untergekommen und auch keine der Firmen, die zu meinem Kundenkreis gehören, haben Probleme mit Viren.
Mir ist das zu doof über die Sinnhaftigkeit von Virenscannern in dieser Art und Weise zu diskutieren, da wir uns beide nicht von unserem Standpunkt abbringen lassen. Außerdem ging es im Ursprungpost überhaupt nicht um Viren, sondern um Eindringlinge.
Und falls du mich falsch verstehst: Ich kann deinen Standpunkt sehr wohl verstehen. Bei uns gibt es sehr rigide Standpunkte zum Umgang mit fremden Datenträgern und effiziente Filter, die ein Eindringen durch das Internet zu 99% verhindern. Ich würde wetten, die Workstations wären ohne Virenschutz genauso sicher wie mit. Die Sache ist nur, das man von solch professionellem Umfeld nunmal nicht auf jeden x-beliebigen Privathaushalt und Privatcomputer schließen kann, dass diese gefürchteten Eindringversuche (wie im Ursprungspost) nunmal teilweise tatsächlich durch Root-Kits oder Trojaner bedingt sind und diese auch nicht mehr durch einen Virenscanner abwehrbar sind. Würde jedoch ein jeder den maximal möglichen Schutz sowie einen halbwegs sorgfältigen Umgang seinem PC angedeihen lassen, ließe sich diese ganze Situation vermeiden. Da wir aber nicht im „würde-hätte-können“-Land leben, erübrigt sich diese Diskussion. Ich find es gut, das es noch bewusste Anwender wie dich gibt, jedoch - und das kannst du mir glauben - sind wir leider in der Unterzahl.
Einen hoffentlich schlichtenden und nächtlichen Gruß
m4tt3n
Hier ging es nicht um „Was kann der Virenscanner“, sondern um
deine Frage „Wie bitte soll denn ein Virus auf meinen Rechner
kommen“. Die Gefahr besteht immer.
Nur kann man sich vor Zero-Day Exploits nicht schützen. Diese Gefahr hast du also mit oder ohne Virenscanner. Außerdem sind Zero-Day Exploits selten und kostbar und werden so gut wie nie genutzt um den Heim-PC von Tante Erna zu infizieren. Da gibt es doch lohnendere Ziele im Web.
Und bei solchen Downloads schützt dich nur leider auch kein
Virenscanner. Dazu brauchst du dir ja nur die Erkennungsraten
von Virenscannern anschauen, die bei neuer Malware fast immer
unter 50% liegen.Doch, weil nicht nur die neusten Viren „angeboten“ werden,
sondern auch ältere Exemplare.
Nein, weil es - wie du ja selbst sagst - auch neue Viren gibt. Dass dich ein Virenscanner vor bekannten Viren schützt ist ja richtig, aber was nützt das wenn ich bei 10 Downloads einen neuen Virus erwische, der eben nicht vom Virenscanner erkannt wird. Was hab ich dann effektiv gewonnen? Nichts, denn früher oder später fängt man sich dann trotzdem einen Virus ein, wenn man regelmäßig Software aus unzuverlässigen Quellen installiert. Die Lösung liegt also denkbar einfach: Man installiert einfach keine Software aus solchen Quellen.
Oder warum haben sonst soviele
Benutzer eine ganze Sammlung von Viren, alt und neu, die sich
auf ihren Systemen tummeln?
Weil sie sich Software aus unsicheren Quellen installieren? Weil sie Software verwenden ohne die Sicherheitsupdates zu installieren?
Ich schließe auch USB-Sticks von Freunden an meinem Rechner
an. Wieso sollte ich deshalb einen Virenscanner brauchen?Weil deren USB-Sticks mit Viren verseucht sein könnten.
Ja und? Solange man keine ausführbaren Programme von solchen Sticks startet und aktuelle Software zum Betrachten der Daten (wie Bilder, Videos, MP3s, Office-Dokumente etc) verwendet, fängt man sich dadurch keinen Virus ein.
Mir ist das zu doof über die Sinnhaftigkeit von Virenscannern
in dieser Art und Weise zu diskutieren, da wir uns beide nicht
von unserem Standpunkt abbringen lassen.
Fakt ist doch letztlich, dass du nicht plausibel aufzeigen kannst, das ein Virenscanner eine zusätzliche Sicherheit bringt, wenn man sich an einige elementare Basisregeln hält.
Und wenn man sich an diese Regeln nicht hält, dann fängt man sich auch mit Virenscanner früher oder später einen Virus ein. Dieses Thema wurde im IT-Sicherheitsbrett auch schon x-mal durchgekaut…
Durch die ständige Propagierung von Virenscannern und durch die ständige Verschleierung und das Schönreden ihrer Fähigkeiten (auch in diversen PC-Zeitschriften) erwächst doch im Gegenteil sogar die Gefahr, weil unbedarfte Anwender sich auf solche Tools irrtümlicher Weise verlassen, anstatt Brain.exe zu verwenden und sich wirklich vor den Gefahren zu schützen.
Was meinst du wie oft ich den Spruch „Aber ich hab doch einen Virenscanner und update den täglich!“ höre, wenn ich mal wieder wegen einer Vireninfektion in meinem Bekanntenkreis um Hilfe gebeten werde…
Hallo zusammen,
Fakt ist doch letztlich, dass du nicht plausibel aufzeigen
kannst, das ein Virenscanner eine zusätzliche Sicherheit
bringt, wenn man sich an einige elementare Basisregeln hält.
Und wenn man sich an diese Regeln nicht hält, dann fängt man
sich auch mit Virenscanner früher oder später einen Virus ein.
Dieses Thema wurde im IT-Sicherheitsbrett auch schon x-mal
durchgekaut…
Dem ist nix mehr hinzuzufügen. Ich würde zwar dennoch nicht auf einen Virenscanner verzichten wollen, hab mir aber selber noch nie was eingefangen (da Berücksichtigung der elementaren Basisregeln!). Der beste Schutz ist der Mensch selber…
Aber jetzt Back to Topic!
Gründsätzlich empfehle ich:
- Nicht ins I-Net ohne Hardware-Firewall (Router) dazwischen. Ist schon ab ca. 50 EURO zu haben.
- Keine unnötigen Freigaben am PC machen
- Wenn Freigaben, dann Freigabeberechtigungen und NTFS Berechtigungen setzen
- Aktueller Virenschutz
- Optional noch eine Software-Firewall am PC.
- Hirn aktivieren
Die Befehle „netstat -a“ wurden ja bereits erwähnt. Wer gerade Zugriff auf welche Freigabe hat, kann man auch unter „Systemsteuerung - Verwaltung - Computerverwaltung“ finden. Expandiere dafür den Punkt „Freigegebene Ordner“ und dann klicke auf „Sitzungen“. Da solltest du auch fündig werden.
Der Befehl „net share Freigabename“ in der Kommandozeile bringt auch die Infos über die gerade zugreifenden Benutzer.
Direkt Tools sind mir leider, außer Zone Alarm, der jedes mal bei einem Zugriff mault, nicht bekannt.
Gruß
Treeeman
hallo,
danke für eure Tip´s
ich würde gern mein Problem noch etwas mehr umschreiben.
In der Firma erarbeite ich Präsentationen, Dokumente, Tabellen und stelle sie für jeden Mitarbeiter zur Verfügung. Mich würde dann mal interessieren ob sie auch gelesen werden. z.B. bei Excel kann ich sie für Änderungen freigeben mit Änderungsprotokoll, was mir aber aus Datenrechtlichen Gründen vom Chef nicht erlaubt ist. Da hätte ich es ja gesehen, aber ist ja halt nicht und da suche ich z.B. ein Programm das mir dann die IP und was aufgerufen wurde anzeigt. so weiß ich dann ob meine Informationen auch gelesen werden.
MfG