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Hallo Philipp,
nach dem Prinzip von Anna habe ich auch meine Diplomarbeit undso geschrieben. Der Trick ist am Ende, daß man ein sogenanntes Zentraldokument erstellt, in das alle einzelnen Filialdokumente einfügt („reingelinkt“) werden.
Das mit der Numerierung ist im Prinzip recht einfach, man muß es bloß sauber machen und ein bissl probieren.
Der Schlüssel zur Numerierung ist hier die Überschriften-Hierarchie. Der beste Weg ist dabei, daß man sich die benötigten Überschriften-Designs per Formatvorlagen selbst definiert und dann konsequent benutzt.
Diese Definitionen waren praktisch das erste, was ich gemacht hatte, also noch bevor ich mit dem Tippen des Inhalt begonnen hatte. Überlege Dir also, wieviele Überschriften-Ebenen Du brauchst und definiere diese unter Format/Formatvorlagen…. Da kann man nicht nur einstellen, wie die Schrift aussieht und die Zeilenabstände sind, sondern auch die Art der Numerierung festlegen.
Auch den Standard-Text sollte man sich definieren und ggf. die für Kopf- und Fußzeile (inkl. Rahmen undso).
Bei den Überschriften hat es sich bewährt, die Schrift farbig zu definieren, um einfach kontrollieren zu können, ob wirklich die richtige Definition verwendet wurde. Kann man ja später wieder zurücksetzen auf Schwarz.
Wichtig ist, daß man bei Extras/Autokorrektur… einstellt, daß Word NICHT automatisch Fomatvorlagen für Überschriften zuordnet. Dann kommt man nämlich in Teufels Küche.
Was war noch? … Mist, vergessen … Achso, in den Filialdokumenten beginnt die Überschriften-Numerierung natürlich immer bei 1. Im Zentraldokument wird dann jedoch alles am Stück durchnumeriert.
Wichtig ist auch noch, daß man die verwendeten Formatvorlagen zwischen allen Dokumenten synchronisiert. Dazu hatte ich ein „Mutter“-Dokument erstellt, das nur die Formatvorlagen enthielt (und wo ich sie auch geändert habe), und von den Filialdokumenten habe ich dann mittels Extras/Vorlagen und Add-Ins… auf dieses Dokument verwiesen.
Klingt jetzt sicher alles sehr kompliziert, und ist es anfangs vielleicht auch ein wenig, aber in Wirklichkeit ist nicht viel dran.
Genau diese Problematik ist übrigens in jedem besseren „Wie schreibe ich meine Diplomarbeit mit Word“-Buch beschrieben, habe ich mir sagen lassen.
Kristian