Hallo zusammen,
da bei uns in der Wohnung werden nicht alle Räume auch den ganzen Tag genutzt. Daher habe ich mich entschlossen die Raumtemperatur durch programmierbare Thermostatventile besser zu steuern.
Sicherlich ist es für eine sinnvolle Temperaturabsenkung nicht egal ob der Raum zwischendurch für 3Std nicht genutzt wird, oder ob der Raum Nachts über 8Std. nicht benutzt wird.
Da stellt sich für mich jetzt eine Frage:
Gibt es eine „Faustformel“ um wie viel Grad pro Stunde man die Raumtemperatur reduzieren sollte wenn dieser nicht genutzt werden?
Wäre Nett, wenn ihr mir da mal auf die Sprünge helft.
Gruß Holger
kommt darauf an, wie gut das Haus Isoliert ist und wie gut die Wärme gespeichert wird (Wandstärke, massive Einrichtung)
Wenn es schnell kalt wird, lohnt es mehr.
Optimaler weise müsste der Raum die Außentemperatur erreichen, dann sind die Heizkosten wirklich eingespart.
Bleibt der Raum weiterhin etwas warm, spart man nur am Wärmeverlust (da dieser geringer ist, wenn der Temperaturunterschied geringer ist)
Hat man ungünstigerweise einen Innendämmung, würde es auch Sinn machen, da nur die Raumluft und Möbel erwärmt werden müssen und der Raum schneller auskühlt.
kommt darauf an, wie gut das Haus Isoliert ist und wie gut die
Wärme gespeichert wird (Wandstärke, massive Einrichtung)
Wenn es schnell kalt wird, lohnt es mehr.
Es handelt sich um ein Gebäude das über 40Jahre alt ist.
Da aber wenn möglich auch auf Dämmung geachtet wurde ist das Haus zwar kein Neubau aber für sein alter auch nicht ganz schlecht mit der Wärmeisolierung.
Optimaler weise müsste der Raum die Außentemperatur erreichen,
dann sind die Heizkosten wirklich eingespart.
Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Sicher ist eine ausgeschaltete Heizung am günstigsten aber kostet das spätere aufheizen nicht auch mehr wenn der Raum zu kalt geworden ist?
Ich habe mal irgendwo gelesen das ein Raum nicht unter 15Grad auskühlen sollte wenn dieser täglich gebraucht wird.
Bleibt der Raum weiterhin etwas warm, spart man nur am
Wärmeverlust (da dieser geringer ist, wenn der
Temperaturunterschied geringer ist)
Das ist ja sicherlich das Ziel, die Temperatur bei Nichtnutzung zu reduzieren und dadurch den Wärmeverlust so gering wie möglich zu halten.
Nur wie viel reduziert man die Raumtemperatur wenn dieser nicht genutzt wird, er muss ja auch wieder aufgeheizt werden.
Das ist ja sicherlich das Ziel, die Temperatur bei
Nichtnutzung zu reduzieren und dadurch den Wärmeverlust so
gering wie möglich zu halten.
Nur wie viel reduziert man die Raumtemperatur wenn dieser
nicht genutzt wird, er muss ja auch wieder aufgeheizt werden.
Darum geht es.
es muss die gleiche Energie zugeführt werden.
Solang die Heizung im optimalen Bereich läuft bleibts bei der Einsparung durch die verringerte Temperaturdifferenz.
Wie weit man absenkt, bleibt eine Frage der Bequemlichkeit und Örtlichkeiten.
Mit jedem Grad weniger steigt die Luftfeuchte und der Taupunkt verlagert sich.
Ist das Haus gut isoliert wird man in 3 Stunden ohnehin maximal eine geringe Änderung feststellen.
Hallo lipi,
ok, danke für deine Hilfe.
Es scheint wohl keine Erfahrungswerte zu geben.
Eine Anmerkung:
Ich weiß nicht was sich dort in deinem Link zusammen gerechnet wird. Es mag für einen Neubau vielleicht zutreffen was dort steht aber für ältere Häuser ist das aus meiner Sicht ganz und gar unseriös!
Uns ist vor einigen Jahren die Nachtabsenkung längere Zeit ausgefallen ohne das wir es sofort gemerkt haben. Ich kann dir sagen das uns der Ausfall sehr viel Geld gekostet hat. Der Verbrauch lag in dem Jahr 13% höher wie das Mittel der vergangenen 10 Jahre und das war aus den Durchschnittstemperaturen des Jahres nicht abzuleiten!
Mein Haus hat auch Fenster die so gut wie keine Wärme speichern.
Eine Wärmebildkamera zeigte mir aber ein mehr wie eindeutiges Bild
wo bei einem normal beheizten bzw. abgesenktem Raum weniger Energie abgegeben wird.
Energie die ich bei einer Reduzierung der Raumtemperatur doch einsparen kann.
Es gibt da eine Faustformel die besagt, dass bei „normalem“ Wärmeverlust die gleiche Zeit zum Aufheizen gebraucht wird.
Beispiel: Abkühlzeit von 19°C auf 15°C: 4 Std.; dann messen, ob die Heizung die entsprechende Erwärmungsrate hergibt, wenn Abweichungen bestehen, kann die Aufwärmzeit entsprechend korrigiert werden.
Abkühlzeit, „Kaltzeit“ und Aufheizzeit bilden als Summe die Heizpause.
Im Übrigen sollte man die Temperatur nie unter ca. 12°C fallen lassen, dann wird das Aufheizen richtig teuer.
Wenn du dafür selbst Versuche machen willst, wirst du feststellen, dass die Kühl- und die Heizkurve unterschiedliche Verläufe haben; DAS ist eine brauchbare Aussage.
Hallo,
hier noch ein tipp wenn du die Thermostate noch nicht gekauft hast: Kaufe welche die mit einer Funksteuerung ausgestattet sind, die messen die Temperatur im Raum und nicht am Heizkörper