Hi
für meine Literaturarbeit über das Nibelungenlied suche ich einen Fantasyroman unserer Zeit, der von tapferen Rittern und Jungfrauen handelt usw.um ev. unterschiede zwischen den 2 Büchern zufinden-aufzulisten.
Ich kenn mich mit Fantasyritterromanen nicht sehr gutr aus. Könntet ihr mir vielleicht ein Buch empfehlen?
Danke
Auch Hi,
für meine Literaturarbeit über das Nibelungenlied suche ich
einen Fantasyroman unserer Zeit, der von tapferen Rittern und
Jungfrauen handelt usw.um ev. unterschiede zwischen den 2
Büchern zufinden-aufzulisten.
Ich kenn mich mit Fantasyritterromanen nicht sehr gutr aus.
Könntet ihr mir vielleicht ein Buch empfehlen?
nein, ich empfehle keines dieser Bücher.
Aber ich nenne Dir die Autoren
Wolfgang Hohlbein
Stephen Grundy
um nur einige zu nennen …
eine webseite: http://www.nibelungenfantasy.de/
bei hausarbeiten.de hat sich auch schon jemand auf dem Gebiet betätigt
viel Erfolg
Geli
Hallo Samantha,
ganz aktuell und thematisch vermutlich passend - zumindest kommen Drachen und tapfere Helden darin vor - wäre ‚Eragon‘ von Christopher Paolini: http://www.phantastik-couch.de/christopher-paolini.html
Bei dem Link handelt es sich übrigens um die Phantastik-Couch, eine Seite, auf der es sich in Sachen aktueller Bücher im Bereich Science Fiction, Horror und Fanatsy wunderbar stöbern lässt.
Beste Grüße
=^…^=
nein, ich empfehle keines dieser Bücher.
Aber ich nenne Dir die Autoren
Wolfgang Hohlbein
Stephen Grundy
Kann man auch nicht empfehlen… ergänzend noch Diana Paxson. Im Fantasybereich gibt es eine ganze Reihe von Nibelungenverwurstungen (habe mal ein Referat darüber gehalten). Gut ist keine davon. Spaß gemacht hat mir hingegen diese Version, die sich allerdings mehr auf Wagner als auf das nibelungenlied bezieht:
http://www.amazon.de/Wir-haben-irgendwie-gr%C3%B6%C3…
Hallo Samantha!
Auch wenn das ganze in eine etwas andere Richtung geht, möchte ich dir ganz gern „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley empfehlen. Interessanter wäre dies als Vergleichslektüre für einen der Artusromane (Iwein o.ä.) und ist vielleicht auch nicht so der klassische Fantasy-Schinken. Ganz interessant wäre aber z. B. ein Vergleich der Männer-und Frauendarstellung bzw. die Frage nach den eigentlichen Helden o.ä.
Gruß
DIne
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Samantha,
ich kenne mich mit Fantasyritterromanen unserer Zeit auch nicht sehr gut aus. Keiner der gelesenen Titel und Autoren schien mir einer Speicherung in meinem Gedächtnis würdig (o.k. - Zimmer-Bradley schon, aber auch nur wegen ihrer Verkaufszahlen). Es blieb lediglich der starke Verdacht: hat man einen gelesen, kennt man alle.
Nichtsdestotrotz eine Anregung - muss es denn unbedingt ein Exemplar der doch eigentlich ziemlich beliebigen zeitgenössischen Dutzendware sein? Warum nicht die Urgroßmutter aller Ritterromane nehmen, den ‚Amadis‘ des Garci Rodríguez de Montalvo? Dass alles, was danach kam, nur noch mehr oder weniger gelungene (und langweiligere) Variationen dieses Urmusters waren, hatte schon Cervantes bemerkt.
Meines Erachtens würde der Vergleich des hochmittelalterlichen Epos mit dem frühneuzeitlichen Roman - der darüber hinaus seine thematischen Wurzel im Artus-Sagenkreis und nicht in der germanischen Epik der Völkerwanderungszeit hat - in literaturgeschichtlicher Hinsicht sehr viel mehr Sinn machen als der Vergleich mit irgendeinem beliebigen Aufguss in homöopathischer Verdünnung. Warum einen schlechten Klon nehmen, wenn man das Original heranziehen kann? Zudem eines, dessen literaturhistorische Bedeutung dem Nibelungenlied kaum nachsteht - was man von allen zeitgenössischen Fantasy-Machwerken nun wirklich nicht behaupten kann.
Der ‚Amadis‘ wurde von Fritz Rudolf Fries ins Deutsche übertragen, 2. Auflage 1985 im Insel-Verlag, ISBN 3129057900 Buch anschauen.
Freundliche Grüße,
Ralf
Hi,
ich fand „Hagen von Tronje“ von Wolfgang Hohlbein ganz interessant. Er hat einen Teil des Nibelungenliedes aus der Sicht des Hagen von Tronje geschrieben. Es hat mir Spaß gemacht, es zu lesen, weil es eine ganz andere Sicht der Dinge aufwirft.
Liebe Grüße
Zzzilly
Hallo,
ich fand „Hagen von Tronje“ von Wolfgang Hohlbein ganz
interessant.
Ging mir auch so.
Der Böswicht Hagen, den wir kennen, mal anders beleuchtet.
Fand ich schon deshalb gut, weil ich den blonden Recken mit seiner blonden Schönheit (mit den laschen Brüdern), noch nie sehr sympathisch fand.
Gruß
Elke
Hallo!
Der Böswicht Hagen, den wir kennen, mal anders beleuchtet.
Dafür brauch ich aber keinen Wolfgang Hohlbein, das hat schon 1920 der Freiherr Börries von Münchhausen getan:
http://freiburger-anthologie.ub.uni-freiburg.de/fa/f….
Liebe Grüße
Immo
Hallo,
Dafür brauch ich aber keinen Wolfgang Hohlbein, das hat schon
1920 der Freiherr Börries von Münchhausen getan:
Warum auch nicht? Es wurde jedoch nach einem Roman gefragt.
Und ich fand die Betrachtung von Hagen in Hohlbeins Buch nicht schlecht, weil sie von einer anderen Sichtweise kommt.
Dass es nicht total originell ist, tut dem erstmal keinen Abbruch. Man kann in Hohlbeins Roman auch Parallelen zu dem hier im Thread schon erwähnten „Nebel von Avalon“ finden, auch dort wird die alte, heidnische, keltische Tradition/Religion der neuen christlichen Ideologie gegenübergestellt.
Gruß
Elke