Projekte in Vorstellungsgespräch vorstellen?

Hallo liebe Ratgebende,

bisher hatte ich nur Vorstellungsgespräche direkt nach der Uni. Da ich nun aber gearbeitet habe und nun mehr Berufserfahrung habe, bin ich mir nicht sicher, was bzw. wie ausführlich auf die klassische „Stellen sie sich bitte vor“- lebenslauffrage antworten soll.
Wichtig wäre es doch hier, welche Arbeitsgebiete man in seiner letzten Arbeit hatte. Meiner Meinung nach denke ich ist es wichtig kurz verschiedneartiges zu beschreiben und die Hauptpunkte herauszustellen, sprich dieses Projekt war eher technisch, dieses war eher Projektmanagementlastig, dieses eher betriebswirtschaftlich und dieses eher im Marketign angesiedelt. Nur hab ich Angst, dass das dann zuviel ist!!! Was meint ihr/sie?
Bin für jede Meinung dankbar
Vielen Dank
actimel

Hallo actimel,

such Dir Dein Lieblingsprojekt aus, das natürlich möglichst mit der neuen Aufgabe zu tun haben sollte.

Dann gibt Du einen kurzen Überblick über Deine wichtigsten Aufgaben und sagst, dass Du Dich gerne anhand der Projektes XXX vorstellen möchtest.

Wenn Du international tätig werden sollst, mit Kunden oder Lieferanten, solltest Du Dir die wichtigsten Vokabeln/Phrasen auch anschauen und parat haben (Englisch und/oder die Landessprache).

Je nach Projekt können ein paar Zeichnungen/Skizzen hilfreich sein.

Bietet man dir Medien an, Flip-Chart, Whiteboard, OHP, versuche sie einzubauen oder begründe weshalb du darauf verzichtest.

Viel Erfolg!

Gruß Volker

Hallo actimel,

wenn tatsächlich „stellen Sie sich bitte anhand Ihres Lebenslaufes vor“ kommt, würde ich zunächst die wichtigsten Meilensteine meines Lebenslaufes wiedergeben. Ein Teil hiervon sind sicherlich Deine Berufserfahrung und somit Deine Projekte. Bei den Projekten/ Tätigkeitsinhalten würde ich die wichtigsten 2-3 anreißen. Ist der Interviewer an den detaillierten Inhalten eines bestimmten Projektes interessiert, wird er dann entsprechend nachhaken und konkrete Fragen hierzu stellen. Wenn er das tut, brauchst Du Dir auf keinen Fall Sorgen machen, dass es zu ausführlich ist - denn in diesem Fall möchte der Interviewer offensichtlich detailliert wissen, was Du für den neuen Job an know-how/ Erfahrung mitbringst.

Ich hoffe, das hilft ein wenig weiter…
Viel Glück für das Vorstellungsgespräch.
Gruß Mira

Hallo Mira,

Ja genau so wollte ich es auch machen. Dadurch, dass man für verschiedenartige Projekte zuständig war ergibt sich dann auch ein besseres Bild, als wen man nur eines herausstellt, denke ich.
Vielleicht kann man ja anfangs noch dazusagen, dass man sowohl in technischen, betriebswirtschaftlichen und marketingtechnischen Projekten mitgeareitet hat und diese nun kurz vorstellt. Dann kann man immer noch die Reaktion abwarten, aber ich denke in der Regel wollen die Verantwortlichen ja genau das wissen, was man genau gemacht hat und werden daher nicht Nein sagen :wink:

Gruß actimel

Nochmal hallo,

Vielleicht kann man ja anfangs noch dazusagen, dass man sowohl
in technischen, betriebswirtschaftlichen und
marketingtechnischen Projekten mitgeareitet hat und diese nun
kurz vorstellt. Dann kann man immer noch die Reaktion
abwarten…

Ja, ich finde das eine gute Vorgehensweise. Daraus wird sich mit Sicherheit ein „fließendes Gespräch“ ergeben. Außerdem bewegst Du Dich damit auf einem für Dich sehr sicherem Terrain, denn Deine Tätigkeitsinhalte sind Dir ja im Schlaf bekannt :smile:

Noch ein kleiner Tipp (ungefragter Weise): Du solltest ggf. auf die Frage „was sind Ihre Stärken und Schwächen“ gefasst sein. Wenn Du hier vorbereitet bist - Dir also schon überlegt hast, was Du antworten wirst - kannst Du mit Sicherheit gut punkten. Es wäre schade, wenn Du an solch einer Stelle mit „Äääähhh“ und Unsicherheit reagieren müsstest.

Du kannst mir ja mal eine Rückmeldung geben, wie es gelaufen ist. Würde mich interessieren. Und wie schon gesagt: toi, toi, toi.

Gruß Mira

Hi Mira,
danke für den Hinweis :wink: Darauf bin ich vorbereitet, nur bin ich mir nicht sicher ob meine Anworten passen. Man sollte ja immer Schwächen nennen, die auch als Stärke interpretiert werden können. Diese ganze Geschichte nervt ich etwas an. Aber ich werde wohl sagen, dass ich es als persönliche Schwäche empfinde immer gut vorbereitet zu sein, was einem im Arbeitsalltag meist nicht gelingt (also die umfassende vorbereitung) und man oft auch auf spontane Ereignisse reagieren muss.
Keine AHnung ob das gut ist, jedenfalls isses die Wahrheit :wink:

Hi Actimel,

ich habe Dir meine Antwort in Deine email-Inbox geschickt, da sie sehr ausführlich und persönlich ist.
Btw, ich hab meinen Namen nochmal geändert - nun Ladyonline :smile:

Viele Grüße Mira

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