proportional sind viele Größen, die linear von einer anderen abhängen, so zB der Weg s, der von der Zeit t abhängt, wenn mit konstanter Geschwindigkeit v gefahren wird:
s = v * t
Je länger gefahren wird, desto größer ist die Strecke. Nicht sehr ergiebig, oder? Interessant wird es bei umgekehrter Proprortionalität wie beim elektrischen Strom:
I = U / R
Je größer der Widerstand R, desto kleiner der Strom I - natürlich bei konstanter Spannung.
ich hoffe, daß ich jetzt nicht an Deiner Frage vorbei antworte…
Den Proportionalitätsfaktor zu kennen, ist eine feine Sache, um Ergebnisse zu überprüfen, denn er gibt das Verhältnis wieder, in dem zwei (proportionale) Werte zueinander stehen.
Und er muß nicht immer 1 sein.
Beispiel:
Du hast eine Strecke s=100m, die zurückgelegt wird in einer Zeit z=200sec. Hier hast Du einen Proportionalitätsfaktor, der von 1 abweicht. Nun rechnest Du irgendwelche Sachen wüst hin und her und bekommst irgendwann heraus, daß für eine Strecke von 400m eine Zeit von 880sec gebraucht werden. Nun kannst Du überprüfen, ob denn bei dem Ergebnis der gleiche Proportionalitätsfaktor herauskommt, wie bei der gestellten Aufgabe: 100/200 = 400/880 ?
Entweder verhalten sich die Werte doch nicht proportional, oder Du hast Dich irgendwo verrechnet…
Den Proportionalitätsfaktor zu kennen, ist eine feine Sache,
um Ergebnisse zu überprüfen, denn er gibt das Verhältnis
wieder, in dem zwei (proportionale) Werte zueinander stehen.
Und er muß nicht immer 1 sein.
Hallo,
bei Geraden die orthogonal zueinander sind, hat ja die
Gerade1 die Steigung mg1 = x
und Gerade 2 die Steigung mg2 = -mg1^-1 .
Da heißt es ja mg1*mg2=1
ist das auch so eine Art Propotionalitätsfaktor?
Um wieder zu meinem k zu kommen.
Heißt das wenn ich F=m*a*k nach k auflöse k=F/(m*a) dann muss 1 rauskommen, ansonsten ist das Ergebnis falsch?
danke für eure Antworten, aber irgendwie bringt mich das nicht
weiter?
Was bringt dieser Faktor, wenn er doch immer 1 ist?
Der Faktor ist historisch bedingt. Newton hat das zweite Axiom ursprünglich folgendermaßen formuliert:
„Die Kraft ist proportional zur Ändergung der Bewegung.“
Mit Bewegung meinte er der Impuls p=m·v und mit seiner Änderung die Ableitung nach der Zeit. Daraus folgt:
F = k·d(m·v)/dt = k·(m·dv/dt + v·dm/dt)
Für konstante Massen vereinfacht sich das wegen dm/dt=0 mit a=dv/dt zu
F = k·m·a
und den Proportionalitätsfaktor setzt man der Einfachheit halber auf k=1, woraus dann
F = m·a
folgt. Warum Newton nicht von Gleichheit, sondern von Proportionalität gesprochen hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Vermutlich wollte er die Axiome so allgemein wie möglich formulieren.