Prostatentzündung / ziehen brennen im Harnbereich

Hallo und Guten Tag nochmal,

ich hätte noch einmal eine Frage zu meinen Beschwerden. Vorab ich möchte hier keine Diagnose oder dergleichen, sondern nur eine Meinung, da ich doch im Moment sehr verunsichert bin.

In meiner vorherigen Frage habe ich ja schon vom ziehen und brennen im Harnbereich geschrieben und das mein HA mir Antibiotika verschrieben hat. Nun bin ich da etwas klüger. Er hat einen Urin Schnelltest gemacht welcher auf Bakterien angesprochen hat. der Urin wurde eingeschickt und es wurden wohl Staphylokokken festgestellt.

Das Antiobiotka Ciprofloxacin 250mg hat nicht geholfen. Nachdem ich Freitag die Beschwerden immer noch hatte bin ich zum Urologen gegangen. Dort mußte ich Urin abgeben. Er hat ein Ultraschall von der Prostata gemacht ( soll unauffällig gewesen sein ) und er hat diese noch abgetastet ( wo er das gemacht hat verspürte ich ein ziehen/Harndrang bis nach vorne und er meinte das dürfte nicht sein).
Daraufhin meinte er das es wohl eine Prostataentzündung sei und mir das Antibiotikum Cefroximaxetil 500mg verschrieben welches ich morgen und abends nehmen soll + jeweils Ibopro 600mg gg die Entzündung.

Meine Frage was mich so verunsichert. Kann man anhand dieser Angaben wirklich von einer Prostatentzündung ausgehen? und hätte das andere Antiobiot. nicht auch wenigstens etwas wirken müssen? teilweise wurden die Beschwerden schlimmer so hatte ich gestern Abend im Harnbereich so kratzende Schmerzen.

Also meine Beschwerden sind eben dieses Ziehen und Brennen im Harnbereich. Dieses hatte ich in der Vergangenheit schon mal nach Geschlechtsverkehr oder masturbieren, wenn ich Pils getrunken hatte .. nachdem ich dann 2x auf Toilette war war es wieder gut. Ichmeine auch das das ziehen schlimmer ist wenn ich masturbiert habe, daher lasse ich dies auch im moment.wenn ich viel trinke das ich ziemlich viel auf Toilette muss und der Urin ist farblos. Wasserlasser kann ich schmerzfrei aber ich kann den Druck nicht mehr „ändern“ sonst konnte ich durch pressen mehr und schneller Wasser lassen. Ausserdem habe ich am After bzw hinten am Enddarm so ein Druckgefühl als wenn ich auf Toilette müßte obwohl ich nicht muss. Und als letztes ist mir aufgefallen das ich Errektionsprobleme habe d.h. er wird nicht mehr so „hart“ im erregierten Zustand und er errigiert nicht mehr so schnell wenn ich …

und meine letzte Frage, wen es wirklich eine Prostataentzündung ist muss ich dann viel trinken oder eher wenig um die Prostata zu schonen?

So ich möchte mich schon mal für eventuelle Antworten bedanken. Und wie gesagt ich will keine Diagnose dies ist anhand meiner Angaben und ohne mich zu untersuchen ja auch nicht möglich sondern lediglich eine Meinung anhand meiner Angaben durch Erfahrungen.

Gruss
Sascha.V

Hallo,
es hört sich jetzt alles ganz vernünftig an: Fachmann Urologe hat geschallt, hat abgetastet und hat ein Antibiotikum gegeben, dass für diesen Fall besser ist, weil es gegen Staphylokokken wirksam ist. Das ist Ciprofloxacin nicht oder wenig, auch wenn es sonst ein sehr gutes Mittel ist.Man weiss nur leider vorher oft nicht, was die Kultur nach 48 oder 72 Stunden ergibt.
Die Beschwerden sind sehr typisch geschildert und übrigens auch eine vorübergehende Erektionsschwäche gehört dazu.
Die wichtigste Sache bei der Prostatitis ist GEDULD!
Viel trinken, Wärme und wenig dran denken helfen.
Die Krankheit hat einen psychologischen Aspekt und darum ist es wichtig, sich nicht zu sehr in die lästigen Symptome zu vertiefen. Der Urologe scheint auf der richtigen Spur zu sein, den würde ich machen lassen.
Gute Besserung.

Hallo Sascha,

so wie du das beschreibst, ist die Diagnose schon richtig, das Vorgehen könnte optimiert werden.
Das Antibiotikum ist ausreichend dosiert; jedoch die meisten Prostatiden sind nicht bakteriell bedingt!! Dann hilft auch kein Antibiotikum.

Diese Reizzustände mit druckgefühl im After sind typisch. Man sollte zu dem Antibiotikum noch einen Entzündungshemmer als Zäpfchen einnehmen (z.B. Voltaren mit einem Magenschutz). Ferner kann man noch einen Alphablocker (Tamsolusin o Ä.) zur Reduktion des Drucks beim Pinkeln einnehmen. Dieses sollte nach 3 Wochen dein Problem behoben haben!

Grüße
Thomas

Hallo, persönliche Beratungen sind nicht Ziel dieses Forums und Ferndiagnosen mache ich nicht. Sry, HWA