Ich bin gerade dabei das Internet nach Informationen für eine Arbeit zum Thema Protestant bzw. Reformiert (Religion) zu durchforschen. Leider fehlen mir einige Informationen, wie zum Beispiel: Zahl der Praktizierenden, wo (weltweit) wird die Religion praktiziert, die Auffassung von Gott und zum Schluss habe ich noch eine Frage die vielleicht ein bisschen komisch klingen mag, aber trotzdem: gibt es im Protestantismus Nonnen?
habe ich noch eine Frage die vielleicht ein bisschen komisch
klingen mag, aber trotzdem: gibt es im Protestantismus Nonnen?
wenn Du mit „Nonnen“ Frauen meinst, die in Ehelosigkeit und Gütergemeinschaft gemeinsam leben, dann ist Deine Frage eindeutig mit Ja zu beantworten! Allerdings nennt sich diese Lebensform dann meistens Kommunität oder Schwesternschaft. Auch die Kleidungsordnung ist meines Wissens in vielen dieser Gemeinschaften nicht so streng geregelt wie in katholischen Orden.
Übrigens gibt es auch evangelische BRUDERschaften !
Aus der Reformation des 16. Jahrhunderts sind mehrere Konfessionsfamilien hervorgegangen, die man in Deutschland gewöhnlich alle „evangelisch“ (=Selbstbezeichnung) oder „protestantisch“ (=Fremdbezeichnung) nennt.
Die beiden größten und wichtigsten dieser Konfessionsfamilien heißen „Lutheraner“ und „Reformierte“. (Außerdem gibt es seit ca. 200 Jahren Kirchen, in denen sich Lutheraner und Reformierte zusammengeschlossen haben, „Unierte“.)
Lutherische Kirchen gibt es v.a. in Deutschland und Skandinavien, reformierte in der Schweiz, in den Niederlanden und in Schottland.
Nonnen im Protestantismus
gibt es im Protestantismus Nonnen?
Hallo Nina,
im Bundesland Brandenburg, genauer im Kloster Heiligengrabe gibt es seit -ich meine- 1999 wieder eine Äbtissin und ihre „Nonnen“.
Es handelt sich um ein ehemaliges katholisches Kloster, das seit der Reformationszeit evangelisch ist.
Such doch mal bei google.
Auch in Loccum (Niedersachsen)und anderswo gibt es noch ein evangelisches Kloster mit einem evgl. Abt.
im Kloster Heiligengrabe wohnt zwar eine Frauengemeinschaft, aber es ist eher mit einer religiösen WG vergleichbar.
Die meisten sind Pfarrerinnen oder kirchlich sehr aktive im Ruhestand.
Sie legen aber - was ein Kriterium für eine Ordensgemeinschaft wäre - keinerlei Gelübde ab.
Dass die Koordinatorin des Ganzen „Äbtissin“ genannt wird, hat eher traditionelle Gründe.
Während des 2. Weltkriegs gab es erste Zusammenschlüsse von evangelischen Männern oder Frauen, die als Gemeinschaft miteinander lebten und Gelübde ablegten.
Die bekannteste ist die Communaute de Taizé in Burgund / Frankreich, deren Gründer Roger Schutz ist.
In Deutschland sind die bekanntesten:
Communität Casteller Ring - eine Frauengemeinschaft in Franken
Jesus Bruderschaft Gnadenthal - Frauen, Männer und Familien
Christusbruderschaft Selbitz
Communität Imshausen