Providerärger:Was tun,um 80,- DM zurückzubekommen?

Folgende Geschichte:

Ich hatte einen Jahresvertrag bei einem regionalen Internetprovider. Der Jahresbeitrag wurde vorab von meinem Konto abgebucht. (Anfang April des Jahres für das inzwischen dritte Jahr). Mitte Juni wurde mir (und laut Gästebuch allen anderen Noch-Kunden) mitgeteilt, daß der Vertrag nicht verlängert würde, daß der regionale Knoten geschlossen würde und man doch einen (Preselection-)Vertrag mit Arcor schließen solle. Zugang gibt es nur noch über einen Knoten, der im Ferngesprächsbereich liegt.

Ich habe sofort unter Berufung auf die AGB zum Ende des Folgemonats (Juli) fristgerecht gekündigt und die Rückzahlung des „zuviel“ gezahlten Betrags für das restliche Abojahr verlangt.

Von dieser Firma habe ich jetzt seitenlange Erklärungs- und Arcor-Werbebriefe erhalten. Auf meine Argumente ging man überhaupt nicht ein. Ich hatte den Eindruck, daß es mehr oder minder eine Massendrucksache ist, die an einige (Ex-)Kunden gesendet wurde. Ohne dies ausdrücklich zu schreiben, will man nichts zurückzahlen.

Die rechtliche Seite ist m.E. eindeutig, neben dem Hauptpunkt der Kündigungsfrist sehe ich noch Vertragsverletzungen hinsichtlich der Schließung des regionalen Knotens, des Datenschutzes und dem Zugang zu diveresen - im Vertrag genannten - Adressen.
Meine Frage: Gibt es eine gangbare, „günstige“ Möglichkeit, an das Geld zu kommen oder soll ich das Geld besser abschreiben?

Jürgen

P.S.: Falls sich jemand findet, der vom gleichen Problem getroffen ist, bitte ich um eine email; vielleicht kann man gemeinsam besser vorgehen.

Ich würde mal einen bitterbösen Brief schreiben und ruhig mal etwas mit dem Rechtsanwalt drohen (muß man ja letztendlich nicht durchziehen). Wenn das nichts nützt, dann die Kohle abschreiben.

Ein Gerichtsstreit über 80 DM sind die Nerven nicht wert.

Tom

Und der Wink mit dem Verbraucherschutz hilft auch schon mal…

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