Guten Tag Marie,
Hallo,
wenn ich denn schon einmal ironisch rüberkomme, wird es
garantiert
nicht verstanden. Seufz.
Hatte mir schon sehr gedacht, dass das ironisch gemeint war, aber es hätte ja sein können…
Also: Es war ironisch gemeint. Ja. Wirklich.
Dann ist es gut.
Und ich habe die Leichtigkeit dabei bewundert, mit der Sie den Vorgang
geschildert haben.
In Wirklichkeit bin ich stinksauer - aber man kann wohl nichts machen.
Zum Zeitpunkt November 2007 einer
80-jährigen Frau
Europa-Aktienwerte zu verkaufen, ist zwar legal.
Keine Ahnung ob das wirklich legal ist und ihr auch noch ein festliegendes Sparbuch bis 2013 aufzuschwatzen fand ich SEHR -gelinde gesagt- unverschämt. Zumal uns diese Wertpapiermanagerin -so nennt sie sich- zu Beginn des Erstgespräches noch sagte: Tja, die war ja in den letzten Monaten vorm Tod ein wenig verwirrt…
Man könnte die Dame sicherlich darauf festnageln - aber raten wir mal wer da wohl Recht bekommt, da die Verträge alle unterschrieben waren.
Es ist aber
auch noch
etwas anderes.
Und daran krankt dieser ganze Zirkus aus
Unbedarftheit,
Geldgier, Informationsvorsprung, Verkaufsdruck,
Hitlistengeblödel
und einfachem Betrug in jeweils wechselnden Anteilen.
DAS IST VOLLKOMMEN RICHTIG. SO sehe ich das auch. Wir haben uns bestimmt gefreut in diesem Testament -unerwartet- bedacht worden zu sein, aber was da so alles abgeht glaubt man nicht wirklich. Wir hatten zuvor noch nie mit dieser Art von „Management“ zu tun, da wir immer Geld geliehen haben (andere Art und doch wieder gleich hochnäsig im Management) zum Grundstück kaufen und Haus machen usw.
Es scheint aber hier mit besonders „harten Bandagen“ gekämpft zu werden. Die Dame scheint auch eine Menge an Provision kassiert zu haben bzw. noch zu kassieren - sie wollte uns auch UNBEDINGT überreden, all diese Papier zu halten… Sie stellte SEHR private Fragen: WAS wollen SIE denn mit dem Geld anfangen - was geht das DIE an - unverschämt…
und dergleichen Fragen mehr.
Sie können heute kaum mehr tun, als aus diesem Vorgang Ihre
eigenen
Schlüsse zu ziehen und künftig entsprechend zu handeln.
Den Schluß zu ziehen alles Geld dort abzuziehen und woanders hinzubringen werden wir mit Sicherheit ziehen, sobald dieses Geld endlich ausgezahlt werden wir - aber das dauert noch, weil man auch bei Tod des Anlegers kein sofortiges Kündigungsrecht hat… - so wie wir gedacht hätten.
DANKE
Aber ich glaube, das wussten Sie bereits selbst.
SSOO ganz wußte ich die Details nicht so recht.
Vor allem WAS da NOCH alles kommen mag…
Grüße
Marie
Gruß
Günther