Provision

Hallo,
ist es rechtens, dass die Sparkasse bei einem von uns beauftragten Wertpapierverkauf -Abrechnung nach Verkauf- für sich eine PROVISION einbehält in Höhe von 75,00 EURO?
Papier: WestLB AG
ISIN DE ooo WLB3DX6
Ebenfalls eine Abwicklung Transaktionsentgelt Börse = 13,58 EURO

Ist es ebenfalls erlaubt von der Gesamtsumme auch noch mal Soli-Zuschlag abgezogen zu bekommen?

WAS wird denn da noch alles abgezogen - es handelt sich hier um einen Nachlaßfall.
WIR haben die Papier die wir geerbt hatten jetzt verkauft.
DA ist auch noch die Rede von Ende des Jahres übersendet uns das Finanzamt noch eine Forderung… WAS bitte?
Die Papiere sind in der Zwischenzeit vom Kauf bis zum Verkauf ziemlich im Wert gesunken? Kann man diesen Verlust irgendwie von den Steuern abschreiben oder so…
WAS kann denn da noch alles an Forderungen auf uns zu kommen.
Kann uns da irgendjemand weiterhelfen.

Wäre dankbar für jeden Hinweis.

Grüße
Marie

Hallo,

ist es rechtens, dass die Sparkasse bei einem von uns
beauftragten Wertpapierverkauf -Abrechnung nach Verkauf- für
sich eine PROVISION einbehält in Höhe von 75,00 EURO?

das kommt darauf an, was im Preisaushang steht.

Papier: WestLB AG
ISIN DE ooo WLB3DX6
Ebenfalls eine Abwicklung Transaktionsentgelt Börse = 13,58
EURO

Ist es ebenfalls erlaubt von der Gesamtsumme auch noch mal
Soli-Zuschlag abgezogen zu bekommen?

Nicht auf die Gesamtsumme, sondern auf die seit dem letzten Zinstermin aufgelaufenen Zinsen.

WIR haben die Papier die wir geerbt hatten jetzt verkauft.
DA ist auch noch die Rede von Ende des Jahres übersendet uns
das Finanzamt noch eine Forderung… WAS bitte?

Ich nehme an, daß es da um die Erbschaftsteuer geht.

Die Papiere sind in der Zwischenzeit vom Kauf bis zum Verkauf
ziemlich im Wert gesunken? Kann man diesen Verlust irgendwie
von den Steuern abschreiben oder so…

Nur, wenn die Haltedauer (seit Kauf durch den Erblasser!) unter einem Jahr lag und wenn, dann ist die Verrechnung nur gegen aufgelaufene Kursgewinne aus anderen Wertpapierverkäufen.

Gruß
Christian

Hallo,

Hallo,
danke für die Antwort.

ist es rechtens, dass die Sparkasse bei einem von uns
beauftragten Wertpapierverkauf -Abrechnung nach Verkauf- für
sich eine PROVISION einbehält in Höhe von 75,00 EURO?

das kommt darauf an, was im Preisaushang steht.

Keine Ahnung von einem Preisaushang, wie gesagt, wir haben diese Papier vor kurzem geerbt und jetzt aufgelöst. Wie kann man das genau erfahren ob das SO stimmt?

Papier: WestLB AG
ISIN DE ooo WLB3DX6
Ebenfalls eine Abwicklung Transaktionsentgelt Börse = 13,58
EURO

Ist es ebenfalls erlaubt von der Gesamtsumme auch noch mal
Soli-Zuschlag abgezogen zu bekommen?

Nicht auf die Gesamtsumme, sondern auf die seit dem letzten
Zinstermin aufgelaufenen Zinsen.

WIR haben die Papier die wir geerbt hatten jetzt verkauft.
DA ist auch noch die Rede von Ende des Jahres übersendet uns
das Finanzamt noch eine Forderung… WAS bitte?

Ich nehme an, daß es da um die Erbschaftsteuer geht.

Ne, habe ich erst auch gedacht, die Erbschaftssteuer hat die Sparkasse nochmals EXTRA ans Finanzamt geschickt, die würden sich jetzt in Kürze melden.

Die Papiere sind in der Zwischenzeit vom Kauf bis zum Verkauf
ziemlich im Wert gesunken? Kann man diesen Verlust irgendwie
von den Steuern abschreiben oder so…

Nur, wenn die Haltedauer (seit Kauf durch den Erblasser!)
unter einem Jahr lag und wenn, dann ist die Verrechnung nur
gegen aufgelaufene Kursgewinne aus anderen
Wertpapierverkäufen.

Ah ja, hilft auf jeden Fall schon mal weiter, der Kauf der Papiere war im Nov. 07; die Frau war da 80 Jahre als und die haben der noch hochrisikoreiche Wertpapiere verkauft (Euro Stoxx 50 usw.) unglaublich und Festgeld bis zum Jahre 2013.

DANKE DIR SEHR.

Gruß
Christian

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Guten Tag Marie,
sehr aufschlussreich, Ihre Mitteilung. Und ein Hoch auf die
Spasskasse. Das nenne ich echten Geschäftsoptimismus und Dienst
am Kunden.
Gruß
Günther

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Guten Tag Marie,

Hallo,

sehr aufschlussreich, Ihre Mitteilung.

Inwiefern gemeint?

Und ein Hoch auf die Spasskasse
Verschreiber oder Absicht?: SpaSSkasse - könnte in der Tat was dran sein…
Das nenne ich echten Geschäftsoptimismus und

Dienst am Kunden.

Ist das nun wirklich ECHT gemeint oder wohl eher ironisch, ich kann da nämlich nicht wirklich was kundenfreundliches drin erkennen, schon gar nicht einer 80jährigen Dame diese Risikopapiere und die anderen Sachen mit so langer Laufzeit aufzuschwatzen. *grübel*

Gruß
Günther

Grüße
Marie

Guten Tag Marie,
wenn ich denn schon einmal ironisch rüberkomme, wird es garantiert
nicht verstanden. Seufz.
Also: Es war ironisch gemeint. Ja. Wirklich. Und ich habe die
Leichtigkeit dabei bewundert, mit der Sie den Vorgang geschildert haben. Zum Zeitpunkt November 2007 einer 80-jährigen Frau
Europa-Aktienwerte zu verkaufen, ist zwar legal. Es ist aber auch noch
etwas anderes. Und daran krankt dieser ganze Zirkus aus Unbedarftheit,
Geldgier, Informationsvorsprung, Verkaufsdruck, Hitlistengeblödel
und einfachem Betrug in jeweils wechselnden Anteilen.
Sie können heute kaum mehr tun, als aus diesem Vorgang Ihre eigenen
Schlüsse zu ziehen und künftig entsprechend zu handeln.
Aber ich glaube, das wussten Sie bereits selbst.

Gruß
Günther

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Guten Tag Marie,

Hallo,

wenn ich denn schon einmal ironisch rüberkomme, wird es
garantiert
nicht verstanden. Seufz.

Hatte mir schon sehr gedacht, dass das ironisch gemeint war, aber es hätte ja sein können…

Also: Es war ironisch gemeint. Ja. Wirklich.

Dann ist es gut.

Und ich habe die Leichtigkeit dabei bewundert, mit der Sie den Vorgang

geschildert haben.

In Wirklichkeit bin ich stinksauer - aber man kann wohl nichts machen.

Zum Zeitpunkt November 2007 einer

80-jährigen Frau
Europa-Aktienwerte zu verkaufen, ist zwar legal.

Keine Ahnung ob das wirklich legal ist und ihr auch noch ein festliegendes Sparbuch bis 2013 aufzuschwatzen fand ich SEHR -gelinde gesagt- unverschämt. Zumal uns diese Wertpapiermanagerin -so nennt sie sich- zu Beginn des Erstgespräches noch sagte: Tja, die war ja in den letzten Monaten vorm Tod ein wenig verwirrt…
Man könnte die Dame sicherlich darauf festnageln - aber raten wir mal wer da wohl Recht bekommt, da die Verträge alle unterschrieben waren.

Es ist aber

auch noch
etwas anderes.

Und daran krankt dieser ganze Zirkus aus

Unbedarftheit,
Geldgier, Informationsvorsprung, Verkaufsdruck,
Hitlistengeblödel
und einfachem Betrug in jeweils wechselnden Anteilen.

DAS IST VOLLKOMMEN RICHTIG. SO sehe ich das auch. Wir haben uns bestimmt gefreut in diesem Testament -unerwartet- bedacht worden zu sein, aber was da so alles abgeht glaubt man nicht wirklich. Wir hatten zuvor noch nie mit dieser Art von „Management“ zu tun, da wir immer Geld geliehen haben (andere Art und doch wieder gleich hochnäsig im Management) zum Grundstück kaufen und Haus machen usw.
Es scheint aber hier mit besonders „harten Bandagen“ gekämpft zu werden. Die Dame scheint auch eine Menge an Provision kassiert zu haben bzw. noch zu kassieren - sie wollte uns auch UNBEDINGT überreden, all diese Papier zu halten… Sie stellte SEHR private Fragen: WAS wollen SIE denn mit dem Geld anfangen - was geht das DIE an - unverschämt…
und dergleichen Fragen mehr.

Sie können heute kaum mehr tun, als aus diesem Vorgang Ihre
eigenen
Schlüsse zu ziehen und künftig entsprechend zu handeln.

Den Schluß zu ziehen alles Geld dort abzuziehen und woanders hinzubringen werden wir mit Sicherheit ziehen, sobald dieses Geld endlich ausgezahlt werden wir - aber das dauert noch, weil man auch bei Tod des Anlegers kein sofortiges Kündigungsrecht hat… - so wie wir gedacht hätten.
DANKE

Aber ich glaube, das wussten Sie bereits selbst.

SSOO ganz wußte ich die Details nicht so recht.
Vor allem WAS da NOCH alles kommen mag…

Grüße
Marie

Gruß
Günther