Hallo allerseits,
ich interessiere mich dafür, mich als Versicherungsmakler slebstständig zu machen. Qualifizierung bringe ich mit (Bankkaufmann etc.).
Da das Thema Selbstständigkeit allerdings nur mit der nötigen Ernsthaftigkeit wirklich in betracht gezogen werden sollte, mache ich mir natürlich über alle möglichen Dinge Gedanken. U.a. und insbesondere über die gezahlten Provisionen bei Vermittlung.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, vor Beginn der Tätigkeit und vor „Lizensierung“ durch die IHK und vor Beitritt zu einem Maklerpool herauszufinden, welcher Konzern (Allianz etc.) für welche Versicherung (Standardlaufzeiten, Standardbeiträge etc.) wie viel Provision zahlt?
Viele Grüße und danke schonmal,
Tobias
Gibt es irgendeine Möglichkeit, vor Beginn der Tätigkeit und
vor „Lizensierung“ durch die IHK und vor Beitritt zu einem
Maklerpool herauszufinden, welcher Konzern (Allianz etc.) für
welche Versicherung (Standardlaufzeiten, Standardbeiträge
etc.) wie viel Provision zahlt?
Hallo Tobias,
na sicher! Die entsprechenden Listen bekommst Du bei jedem Maklerpool grundsätzlich vor Unterzeichnung einer Kooperation. Man kauft ja nicht die Katze im Sack, oder?
Viele Grüße
Stephan Heddinga
Hallo Stephan,
Perfekt! Danke für die Antwort. Ich habe mich noch nicht 100% festegelegt, werde mich aber voraussichtlich zwischen diesen beiden Maklerpools entscheiden:
http://www.jungdms.de
http://www.bca.de
Was ist Deine/ eure Meinung zu diesen beiden? Hast Du/ habt ihr noch eine bessere Empfehlung in Sachen Maklerpool.
Viele Grüße
Tobias
Hallo Tobias,
vor 11 Jahren habe ich bei „Jung“ angefangen, bin dann zur „Top Ten AG, Nürnberg“ gewechselt, die sich aus den 10 Top-Verkäufern von Jung gebildet hatte. Es war jeder für sich zu dem Zeitpunkt auch ganz o.k…
Seit April 2008 habe ich mich nun an „netfonds“ gebunden, weil die zum einen ordentlich zahlen, aber darüber hinaus auch einen umfangreichen Backoffice-Service bieten, was mir sehr zu Gute kommt, denn ich bin eigentlich der „Anlage-Mann“ und nicht der „Versicherungs-Spezi“. So kann ich dann meine (Sach-)Versicherungsgeschäfte outsorcen, wie es ja so schön Neudeutsch heißt.
Weiterhin war mir natürlich wichtig, dass ich auf ein gutes Haftungsdach zugreifen kann, da mein Schwerpunkt eher in der umfassenden Finanzplanung liegt und da kommt man dann eh nicht drumherum.
Wenn Du magst, kannst Du mir mal eine PM schreiben, dann kann ich Dir noch ein paar mehr Details liefern.
Bis dann erstmal 
Stephan
Hallo Tobias,
frag einfach mal bei den betreffenden Unternehmen an! Da bekommst du die Provisionssätze.
Woran Du auch denken solltest:
- Stornohaftung
- EDV-Kosten
- Ausbildungskosten (Du brauchst die IHK-Sachkundeprüfung)
- Unterstützung durch Spezialisten der Branchen (Firmen, Leben, Kranken) - es gibt Gesellschaften, da kostet deren Unterstützung Geld
- Du brauchst einen Bestand, den Du übernehmen kannst, je größer, desto besser
- ein Fixum die ersten 6 Monate sollte auch drin sein (bis der Laden läuft)
Das von Dir genannte Unternehmen wird in allen Punkten im Vergleich ganz gut abschneiden, denke ich.
Viele Grüße
Melanie
Hallo,
ich lese immer von einem Pool. Das kann doch nicht ersthaft im Sinne des Erfinders sein. Da begibt man sich von einer Abhängigkeit wieder in die nächste.
Als Makler mache ich mich doch nur selbstständig, wenn die Kunden mit samt allen Verträgen langfristig mir gehören. Sonst kann ich es doch bleiben lassen. Es gab in der Vergangenheit genügend Pool-Veranstalter die ihre Pforten schlossen. Schwups waren die Verträge und deren Rechte auch.
Einzig und alleine eine Direktanbindung an die Gesellschaften macht Sinn. Geld für einen Service wollte mir noch nie jemand abknüpfen, schließlich steht jeder VR im Wettbewerb.
Gruß
A.