Provision von Versicherungen

Hallo zusammen,

mich würde mal folgender Fall Interessieren:

Nehmen wir mal an Mister X schaut sich gerne die Versicherungspolicen und alles was zu dem Thema „Finanzen“ gehört in der Familie an, um eben die Leistungen der Familienmitglieder zu optimieren. Alles natürlich für ein Dankeschön. Nun wurde Mister X schon mehrfach darauf angesprochen warum, er damit kein Geld macht.

Besteht bei Mister X die Möglichkeit, ohne eine entsprechnende Ausbildung Provisionen von z.B. den Versicherungsgesellschaften zu bekommen?

Wenn ja, wie muss Mister X das richtig anstellen?

Wenn nein, was feht Mister X, damit er Provisionen „fordern“ kann?

Grüße Alex

Hallo,

gehört in der Familie an, um eben die Leistungen der
Familienmitglieder zu optimieren. Alles natürlich für ein
Dankeschön. Nun wurde Mister X schon mehrfach darauf
angesprochen warum, er damit kein Geld macht.

Wenn nein, was feht Mister X, damit er Provisionen „fordern“
kann?

Eine vorherige entsprechende Vereinbarung mit „den“ Versicherungen oder den Berateten:wink:

Gruß:
Manni

Hallo,

also ersteinmal muss Herr X seine Sachkunde nachweisen, sprich eine Prüfung zum Versicherungsfachmann o.ä. absolvieren und sich registrieren lassen. Hierzu braucht man u.a. eine Vermögensschadenhaftpflicht,…

Danach muss er entsprechende Vereinbarungen mit den Versicherern schließen, was einem Maklerstatus gleichkäme oder als Ausschließlichkeitsvertreter mit einem Unternehmen zusammenarbeitet.

Insgesamt keine einfache Sache. Gerade die Prüfung ist ohne Vorbereitung kein Zuckerschlecken, was aber auch gut ist… ich seh trotz Prüfung noch genug „Berater“ rumlaufen, die für ihre eigene Provision fast alles tun.

Besteht bei Mister X die Möglichkeit, ohne eine entsprechnende
Ausbildung Provisionen von z.B. den Versicherungsgesellschaften zu bekommen?

Nein.

Wenn nein, was feht Mister X, damit er Provisionen „fordern“ kann?

Gewerbeerlaubnis (= Sachkundenachweis + saubere Schufa + sauberes Bundeszentralregister + Vermögensschadenhaftpflichtversicherung)

Moin!

Der einfachste Weg ist aus meiner Sicht folgender:

Suche Dir in Deiner Nähe einen guten Versicherungs-/Finanzmakler und vereinbare mit ihm eine „Zuträger-Vergütung“. Das wird zwar nur ein Bruchteil von dem sein, was Du als Versicherungsmakler selber verdienen könntest, aber dafür hast Du keine Probleme mit:

  • Qualifizierung
  • Registierung
  • Gewerbeanmeldung
  • Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (allein das sind schon mal locker 1.500 Euro pro Jahr)
  • Regreßforderungen wegen FALSCHBERATUNG!!!
  • usw.

Einfacher geht’s eigentlich nicht.
Viel Spaß dabei.
Gruß Stephan Heddinga

Guten Tag Herr Heddinga,
Ihr Hinweis ist vermutlich rechtssicher.
Wie er sich mit der mittlerweile akzeptierten Grundlinie verträgt, wonach in dieser ohnehin skandalträchtigen und für Unterschleife anfälligen Branche die Amateure zumindest auf dem Papier ferngehalten
werden sollen, bleibt vorerst Ihr Geheimnis.
Ich für meinen Teil werde meine bisherige Vorstellung über einen
sog. financial planner und Preisträger für was-weiss-ich-2008
im Stillen revidieren.
Gruß
Günther

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Ihr Hinweis ist vermutlich rechtssicher.
Wie er sich mit der mittlerweile akzeptierten Grundlinie
verträgt, wonach in dieser ohnehin skandalträchtigen und für
Unterschleife anfälligen Branche die Amateure zumindest auf
dem Papier ferngehalten
werden sollen, bleibt vorerst Ihr Geheimnis.
Ich für meinen Teil werde meine bisherige Vorstellung über
einen
sog. financial planner und Preisträger für was-weiss-ich-2008
im Stillen revidieren.
Gruß
Günther

Na, das war wohl ein klares Missverständnis. Wir reden hier mit einer Stimme, wenn es darum geht, den Ruf dieser Branche zu verbessern. Nichts ist mir mehr ein Grauß, als Feierabendverkäufer und Nebenberufler die in Strukturvertrieben arbeiten. Die Revidierung der Vorstellung über meine Geschäftsphilosophie und meine erreichten Leistungen ist somit nicht erforderlich :wink:

Aber darum ging es in der Frage doch auch gar nicht, oder?
Ich wollte dem guten Mann nur eine (für ihn) möglichst sichere und kostengünstige Alternative zur Selbständigkeit als Versicherugsmakler etc. nennen und da es hier nur darum geht, eine Empfehlung auszusprechen, sehe ich da auch absolut nichts Verwerfliches dabei.

Vergleichbar wäre dies z.B. mit einer Empfehlung für ein Autohaus. Bin ich mit meiner Werkstatt zufrieden und empfehle sie im Bekanntenkreis weiter, ist es zumindest bei uns in der Gegend durchaus üblich, dass man als Tippgeber ein Dankeschön bekommt. Deshalb verkauft man ja noch lange nicht selbst ein Auto, oder?

Anders wäre es natürlich, wenn er jetzt mit in die Beratungsschiene einsteigen würde, aber das habe ich ja weiter oben bereits erläutert.

Ich hoffe, dass nun alle Unklarheiten beseitigt sind und wir uns wieder den Anliegen der Hilfesuchenden widmen können, oder :smile:

Viele Grüße aus dem schönen Südniedersachsen
Stephan Heddinga

P.S. Der o.a. Wettbewerb ist übrigens kein „Kaffeeholer-Wettbewerb“ den man mal eben so im Vorbeigehen mitnimmt und dort ordentlich Preise und Titel abräumt. Eine genaue Schilderung des Ablaufs steht auf meiner Internetseite als Download zur Verfügung und wer es ganz genau wissen möchte, kann von mir auch gern den Fragenkatalog über die 6-monatige Wettbewerbsdauer bekommen. Das ist auch für Profis eine harte Nuss und wer glaubt, man „ergooglet“ sich mal eben die Ergebnisse, ist von vornherein schief gewickelt. Wie gesagt, mail genügt. Die Fragen kommen sofort.

Sorry, das musste ich mal loswerden, denn wenn man sich dafür 6 Monate den Allerwertesten aufreist, tut so eine Diffamierung schon weh! Weitere Infos gibt es auch hier: http://www.fundresearch.de/index3.asp