bekommt der Vermittler einer bestimmten Versicherungsgesellschaft für eine Berufsunfähigkeitsversicherung Provisionen nicht nur beim Abschluss der Versicherung aber auch danach jährlich (i.e. für die „Betreuung“) so lange die Versicherung läuft?
bekommt der Vermittler einer bestimmten
Versicherungsgesellschaft für eine
Berufsunfähigkeitsversicherung Provisionen nicht nur beim
Abschluss der Versicherung aber auch danach jährlich (i.e. für
die „Betreuung“) so lange die Versicherung läuft?
Das hängt vom Provisionsmodell dieser „bestimmten“ Versicherungsgesellschaft ab.
Es gibt Versicherer, die für die Vermittlung die manchmal A-Provision genannte Provision für den Abschluß zahlen. Zusätzlich zahlen eben manche Versicherungsgesellschaften noch eine Betreuungsprovision (B-Provision).
Über die Höhen dieser Provisionen oder ob sie überhaupt gezahlt werden entscheiden alle Versicherungsgesellschaften für sich allein.
So pauschal kann man das also nicht sagen. Zumal noch dazu fast alle Versicherer ihre Provisionsgestaltung äußerst Geheim halten
bei den tarifen meiner früheren Arbeitgeber eindeutig ja. Ist aber generell vom Tarif abhängig, und da lassen sich die Versicherer nicht unbedingt gerne in die Karten schauen. Üblich ist es zum Beispiel auch, einen Teil der kalkulierten Verwaltungskosten des Versicherungsunternehmens an den Vermittler abzugeben, da dieser dem Unternehmen ja Arbeit abnimmt (d.h. z.B. den Kontakt zum Kunden hält).
wwwutz
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hallo Sarah,
wie meine Vorredner schon sagten: meist richtig.
Nur mach Dir bitte keine falschen Vorstellungen von der Höhe dieser Bestandsprovision. Die ist meist nicht gerade üppig. Bei KFZ kannst Du als Makler ganz schön draufzahlen, wenn Du den falschen Kundenstamm hast. Soll heißen, wenn Du Kunden hast, die dauernd Schäden produzieren. Denn Du mußt ihnen ja beim Ausfüllen der Schadensformnulare helfen.
In letzter Zeit gibt es deswegen auch Online-Formulare, die allgemeinverständlich sind und vom Kunden ohne Schwierigkeiten selbst ausgefüllt werden können, sozusagen selbsterklärend.
Diese Bestandsprovision ist nicht geschenkt. Dafür (sollte zumindest) tut der Vertreter auch was.
Zur Hauptprovision: es gibt welche, die es nicht wert sind, dass man seinen Ar… aus dem Stuhl hochhebt. Beispiel ist hier die KFZ-Provision von extrem preiswerten Tarifen. Da kann schon vorkommen, dass der Vertreter einen Bürokostenzuschuss erhält = 25 €. Dafür ist er dann vielleicht 25 km zu Dir gefahren und hat 2 Stunden verbraten. Ein lukratives Geschäft, oder? Ich fahre für KFZ nicht raus! Was anderes ist es, wenn ich sowieso zum Kunden muss, z.B. wegen einer Krankenversicherung.
Würdest Du zur Arbeit ins Büro gehen, wenn Dein Chef zu Dir sagt: „dafür dass Sie hier arbeiten dürfen, bezahlen Sie bitte meinem Unternehmen pro Stunde 20 €!“?
warum erwartet Ihr eigentlich immer, das der Makler ein Sozialunternehmen ist? Der muss auch leben. Und ohne den Verkäufer würden 90 % der Arbeitnehmer arbeitslos! Es ist der wichtigste Job.
So, musste ich mal wieder los werden!
Grüße
Raimund