wie hoch sind denn im Schnitt die Provisionsgebühren für Immo-Makler?
Habe da am Wochenende im Anzeigenteil Schwankungen von knapp 2% bis über 6% gelesen.
Inwieweit gibt es erfahrungsgemäß bei den höheren Regionen Verhandlungsspielraum?
üblich sind nicht 3, sondern bis zu 6%. Von Region zu Region unterschiedlich ist die Aufteilung dieser Provision auf Käufer und Verkäufer. In NRW z.B. ist die hälftige Teilung üblich; dabei sind viele Makler allerdings bereit, auf die Verkäuferprovision zu verzichten. M.W. ist z.B. in Berlin und Hessen marktüblich, dass der Verkäufer die Provision, meist 5 - 6%, alleine zahlt. Hinzu kommt jeweils noch die MwSt. Inwieweit Verhandlungsspielraum besteht entscheidet natürlich der Makler, ist aber meist auch von der Verkäuflickeit des Objektes abhängig.
für die Maklerprovision (Courtage) existiert eine gesetzliche Höchstgrenze, und zwar darf sie 3 % zuzgl. der gesetzl. MWSt. nicht überschreiten, also brutto 3,48 %.
Die Maklercourtage muß der zahlen, der vertraglich dazu verpflichtet wurde, entweder der Verkäufer oder der Käufer oder anteilsmäßig beide.
Bei der Vermittlung von Mietwohnungen gilt die gesetzlich festgelegte Provision von max. 2 Monatsmieten, bei Langzeitmietverträgen 3 Monatsmieten. Immer zuzgl. der gesetzl. MWSt.
Wo steht das denn genau?
":für die Maklerprovision (Courtage) existiert eine gesetzliche
Höchstgrenze, und zwar darf sie 3 % zuzgl. der gesetzl. MWSt.
nicht überschreiten, also brutto 3,48 %.
Bei der Vermittlung von Mietwohnungen gilt die gesetzlich
festgelegte Provision von max. 2 Monatsmieten, bei
Langzeitmietverträgen 3 Monatsmieten. "
Das ist jetzt aber interessant.
Wo genau steht das denn? (Par / Gesetzbuch)???
Habe mir heute extra nochmals den Anzeigenteil vorgenommen.
Wenn es tatsächlich diese Höchstgrenze per Gesetz gibt, stehen einige MAkler aber garantiert etliche Sprossen zu weit oben auf der Leiter.
üblich sind durchaus Provisionen bis zu 6%.
Wer die zahlt wird meist im Kaufvertrag beim Notar festgelegt. Das ist also verhandelbar wer zahlt. Es kommt erfahrungsgemäß darauf an wer mehr Druck hat. Will der Käufer das Objekt unbedingt haben oder muss der Verkäufer verkaufen?