die aus Süddeutschland oder die auch Norddeutschland?
Die Wahl hat mir wieder gezeigt, dass die meisten bornierten in ND wohnen.
Warum?
Hat einer je einen Satz in Süddeutschland gehört: „Ein Preusse (der Bayer macht keinen Unterschied bei den Norddeutschen: was über dem Main liegt ist Preusse) als Kanzler? Nie!“
Doch wie oft hat man den Satz gehört:" Ein Bayer als Kanzler? Nie!"
Selbst hier im Forum wurde das geschrieben.
Ich will nicht behaupten, alle ND sind so. Doch fällt es auf, dass solche gehirnamputierte Äusserungen nur in ND gemacht werden.
Oder täusche ich mich?
Grüße
Raimund
Der Schirm schon mal aufspannt um die Gülle abzuwehren
das ist deshalb so…
Hallo Raimund
…weil die Bayern sowas immer erst nach der Wahl mitkriegen!
har-haaarrrrr-gröhl-feier-jauchz!
Meinst du tatsächlich, daß ein Stoiber es geschafft hätte, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen?? -zig Jahre lang haben die Schwarzen davon gelebt, fleißig Geld auf den Markt zu schmeißen (jetzt sinds Staatsschulden) und Stoiber hats slang in Bayern nicht gepackt.
Abgesehen davon wirds Schröder auch nicht packen können. Gott-sei-dank habe ich keinen von denen gewählt.
Frank
hallo Frank,
Du hast die Frage falsch verstanden: ich habe nicht gefragt, ob Stoiber oder Schröder besser wäre. Es geht nur um den saudummen Satz: „Ein Bayer als Kanzler? Nie!“ und dass in Süddeutschland… s.o.
Grüße
Raimund
Abgesehen davon wirds Schröder auch nicht packen können.
Gott-sei-dank habe ich keinen von denen gewählt.
Aber Frank! Die PDS hatte doch gar keinen Kanzlerkandidaten…
duck und weg
Gruß
Wolfgang
Hallo,
Ein Bayer kann kein Kanzler äh, äh, werden.
Das sage ich äh auch als äh Bayer.
In Bayern selbs ist das äh, kein Problem.
Hier kannst Du einen Besenstiel schwarz lackieren, ein C draufschreiben und schon wird Er gewählt.
mfg
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es passiert selten…
aber ich gebe dir recht…
hi,
es ist tatsaechlich so, das der wahlkampf m.E. im osten dadurch entschieden wurde, das stoiber als bayer unerwünscht war. der wahlkampf in vielen bezirken wurde als anti-stoiber wahlkampf aufgezogen und das fanden halt viel klasse.
da gebe ich dir recht, sind die ossis (achtung, bin selber einer!) und nordeutschen einfach zu blöde sind. aber nichtsdestotrotz gelten ja die preussen schon lange als sturköpfe, oder irre ich da?
ich verstehe es auch nicht, aber sicherlich wäre die CDU definitiv gewinner gewesen, haette man einen eloquenten mann aus dem mittelhochdeutschen raum gefunden.
gruss vom
showbee
Hallo!
Vielleicht braucht man im Süden nicht zu sagen, was man nicht wählt - das, was man wählt (und wie sehr) hat man ja gesehen.
Und so viele Niedersachsenfans gibt es dort ja wohl nicht…
Viele Grüsse!
Denis
WIR NORDDEUTSCHEN…
…sind eben alle arrogant.
Und die Bayern sind Angeber.
Ein wichtiger Unterschied, der aber alles erklärt, sofern man ihn versteht 
Die Bayern sollen doch dankbar sein, dass ein Norddeutscher sich herablässt, ihr Kanzler zu sein 
*duck und flücht*
Marion
Hi Showbee
es ist tatsaechlich so, das der wahlkampf m.E. im osten
dadurch entschieden wurde, das stoiber als bayer unerwünscht
war. der wahlkampf in vielen bezirken wurde als anti-stoiber
wahlkampf aufgezogen und das fanden halt viel klasse.
Erinnert mich an eine Arbeitskollegin, sie hatte wohl irgendwas im Radio gehört wo Stoiber irgendwas gegen die Ossis gesagt hatte, „da brauch er bei der Wahl auch nicht angekrochen kommen“ 
aber sicherlich wäre die CDU
definitiv gewinner gewesen, haette man einen eloquenten mann
aus dem mittelhochdeutschen raum gefunden.
Da bin ich mir sogar sicher
Ich wähle keine Bayern. - Diskussionsforum
http://www.ichwaehlekeinebayern.de/forum.php
*rofl*
da gebe ich dir recht, sind die ossis (achtung, bin selber
einer!) und nordeutschen einfach zu blöde sind. aber
nichtsdestotrotz gelten ja die preussen schon lange als
sturköpfe, oder irre ich da?
Naja von irgendwo her muss ja diese Antisympathie kommen.
Stoibers Auftritte im TV haben alle Vorurteile nur noch untermauert ¬¬
MfG
Lilly
die aus Süddeutschland oder die auch Norddeutschland?
Die argentinischen 
Gruß
J.
bornierte leute gibt es überall - und mein problem mit süddeutschen politikern ist ihr oftmals krachledernes auftreten getreu dem motto „erst reden dann nachdenken“, egal ob diese leute jetzt goppel, stoiber, stiegler oder geis heissen.
ausserdem irritiert mich mitunter der bayrische dialekt - wenn ich mühe habe, einen politiker zu verstehen, wie soll er da für mich sprechen?
gruss
Naja, also ich als „Aussenstehende“ (Schweizerin) habe die Wahlen mehr oder weniger verfolgt und bin insgeheim froh, dass der Stoiber verloren hat. Ein so arrogantes, schleimiges Auftreten habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Ich hege sehr viel Sympathien für die Bayern (meine Grossmutter war aus Mittenwald), aber für einen wie Stoiber müsste man sich fast schämen. Wie jemand richtig geschrieben hat: erst poltern, dann nachdenken. Genau das passt zu ihm. Eigentlich bin ich froh, dass Schröder wiedergewählt wurde - m.E. macht er seine Sache gar nicht schlecht!
Liebe Grüsse
Moni 
Hi!
Alle sind Deutsche. Nur gibt es eben nicht „den Deutschen“, sondern verschiedene Mentalitäten.
Das man im Norden eher arrogant und borniert auftritt, muss man eben schlucken. Ich interpretiere das als Unsicherheit gegenüber den in fast allen Belangen besser dastehenden südlichen Bundesländern. Wenn einem nichts mehr einfällt, übt man sich eben in Puritanismus. Ich als halber Fischkopf, der in Bayern lebt, kann das so ganz gut beurteilen, denke ich…
Grüße,
Mathias
‚fischköpfe‘
wieso heissen eigentlich alle leute die nördlich von frankfurt leben, „fischköpfe“ oder „preussen“?
ich kenn keinen vergleichbaren begriff für bayern, badenser oder schwaben… zumal „fischkopf“ für jemanden aus nrw oder berlin ja wohl eh nicht so passend ist…
gruss
.
Hallo Raimund,
ich glaube, diese Abneigung ist tiefverwurzelt in der Geschichte. Bayern hat schon immer eine gewisse Sonderrolle im „Deutsch“-sprachigen
Raum eingenommen. Letzter Gipfel war ja die Freistaat-Gründung und die Nichtzustimmung zum Grundgesetz. Das schafft nicht gerade Vertrauen in die „Solidarität“ der Bayern.
Wenn Du dann noch den religiösen Unterschied zwischen dem „calvinistischen“ Norden und dem doch recht barocken Katholizismus in Bayern dazurechnest, die durchaus beneidenswerten Erfolge addierst und das daraus resultierende Selbstbewusstsein der Bayern, die Sprachprobleme… dann wirst Du feststellen, dass bundesweites Bayerntum tatsächlich nicht so einfach ist. Und wer will schon einen Kanzler haben, der im Männerverein Tuntenhausen (sic!) seine Männerfreundschaften pflegt?
Grüße
Jürgen *einexilbayerinpreussen*
das heißt B a d e n e r ! 
…und die Schwaben sagen zu den Badenern nicht nur Badenser (negativ konnotiert!) sondern auch Gelbfüssler.
grüßle;-D,
barbara
(Kurpfälzerin resp. Badenerin in Berlin wohnhaft:smile:)
Hallo Lars
bornierte leute gibt es überall - und mein problem mit
süddeutschen politikern ist ihr oftmals krachledernes
auftreten getreu dem motto „erst reden dann nachdenken“, egal
ob diese leute jetzt goppel, stoiber, stiegler oder geis
heissen.
Genau das zeichnet viele ND aus: sie behaupten, können es aber nicht beweisen. Kein Politiker der so weit gekommen ist, kann so handeln, wie du ihn beschreibst. Das ist norddeutsches Vorurteil, nicht mehr.
ausserdem irritiert mich mitunter der bayrische dialekt - wenn
ich mühe habe, einen politiker zu verstehen, wie soll er da
für mich sprechen?
Welcher Politiker (Stoiber, Goppel…) aus Bayern spricht außerhalb Bayerns Dialekt? Habe ich noch nicht erlebt. Dass er in Bayern bei Wahlveranstaltungen seinen Dialekt spricht (übrigens gezähmt), ist absolut richtig. So wie ein Ostfriese platt und der Sachse sächsisch spricht. Dialekt ist ein Zeichen dafür, dass diese Sprache noch lebt. Nur noch Schriftdeutsch ist tot.
Grüße
Raimund
Moin,
ich kenn keinen vergleichbaren begriff für bayern, badenser
oder schwaben…
das sind vergleichbare Begriffe 
Gruss
M.
Hallo Raimund,
ich glaube, diese Abneigung ist tiefverwurzelt in der
Geschichte. Bayern hat schon immer eine gewisse Sonderrolle im
„Deutsch“-sprachigenRaum eingenommen. Letzter Gipfel war
ja die Freistaat-Gründung und die Nichtzustimmung zum
Grundgesetz. Das schafft nicht gerade Vertrauen in die
„Solidarität“ der Bayern.
Das ist schlichtweg falsch. Das bayerische Grundgesetz ist eine erweiterung des deutschen. Keine Nichtanerkennung.
Außerdem ist ein Freistaat kein freier Staat, wie man es vermuten könnte.
Wenn Du dann noch den religiösen Unterschied zwischen dem
„calvinistischen“ Norden und dem doch recht barocken
Katholizismus in Bayern dazurechnest
große Teile der bayerischen Bevölkerung sind evangelisch.
, die durchaus
beneidenswerten Erfolge addierst und das daraus resultierende
Selbstbewusstsein der Bayern, die Sprachprobleme…
welche Sprachprobleme? Die hätte der Bayer mit den Friesen auch, oder den Sachsen, oder… Die bayerischen Politker sprechen außerhalb Bayerns Schriftdeutsch. Ok, mit Klangfarbe. Hanbe ich übrigens auch und noch nie Verständigungsprobleme gehabt.
dann wirst
Du feststellen, dass bundesweites Bayerntum tatsächlich nicht
so einfach ist. Und wer will schon einen Kanzler haben, der im
Männerverein Tuntenhausen (sic!) seine Männerfreundschaften
pflegt?
Warum soll er nicht im Verein sein? Wenn Du mit Tuntenhausen meinst, dass Stoiber (oder ein anderer Politiker) schwul wäre… nun, das weiß ich nicht und hätte auch gute Vorbilder in der SPD.
Grüße
Raimund