Hallo,
hat jemand Erfahrung mit Prozeßfinanzierungsversicherungen ? Was die anbieten ist Tragung des vollen Kostenrisikos gegen 30% Abtretung der Klageforderung. Voraussetzungen sind: Solvenz der Gegenseite, Streitwertt von mindestens Euro 50.000 und eine mehr als 50%ige Erfolgswahrscheinlichkeit.
Nachdem ich vom Umgang schon mit normalen Rechtsscutzversicherungen eher desillusioniert bin, habe ich Bedenken, das mir dadurch sozusagen ein weiterer Gegner entsteht, der mir dazu noch beständig ins Handwerk zu pfuschen sucht.
Kann das jemand bestätigen oder ausräumen ?
Danke Astrachan
Hallo,
na als Rechtsanwalt müsstest du das eigentlich aber selber am besten abschätzen können…:=)
mfg
Frank
Hallo,
ich bin zwar kein Jurist aber ich habe schom etwas von der Thematik gehört. In Amerika ist diese Praxis ja üblich. Meines Wissens bietet sogar die DAS inzwischen so etwas an. Hauptrisiko bei der Sache ist, dass der Finanzier nach einem gewonnen Rechtsstreit den Gewinn ausgezahlt bekommt. Ob und wann man von diesem dann sein restliches Geld bekommt ist natürlich eine andere Frage. Zudem besteht natürlich bei manchem dieser Möchtegernversicherern die Gefahr, dass denen das Geld ausgeht. Dann sitzt der Mandant doch auf allen Kosten…
Das der Geldgeber Dir ins Handwerk pfuscht dürfte unwahrscheinlich sein. Nach meinen Kenntnissen verpflichtet sich der „Versicherer“ vertraglich sich aus der Prozessführung heraus zu halten.
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