Hallo,
Ich bin durch eine Kollegin auf die „Prozeßkommunikation“ aufmerksam geworden. Ein Modell das angeblich auch schon von der NASA eingesetzt wurde, um Kommunikation besser erklärbar zu machen.
Nun hane ich in einem Buch dazu gestöbert und möchte gerne noch mehr dazu wissen.
Wer hat schon mit diesem Modell gearbeitet?
In welchen Bereichen wurde es eingesetzt?
Wie haben Kunden und Klienten darauf reagiert?
Welche Erfolge hatte der bzw. diejenige?
Auf Antwort hofft
Markus Bauchrowitz
Wie sag ich’s am besten…
Hi
Die „Prozesskommunikation“ basiert auf der Transaktionsanalyse, ein ursprünglich psychotherapeutisches Verfahren, das für sich in Anspruch nimmt, auf einem sogenannten „humanistischen Weltbild“ aufzubauen - was immer damit gemeint sein soll. In seinen pädagogischen Varianten will es kommunikative und Handlungskompetenz vermitteln.
Wie alle schematisierten Modelle zur Persönlichkeitsstruktur und zu zwischenmenschlichen Interaktionsprozessen (siehe meine Antwort zu einer Anfrage wegen MBTI
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl… ) versäumt IMHO auch die „Prozesskommunikation“ - zu Gunsten eines „schnell und effizient lernbaren und anwendbaren“ Denkens in Mustern - die Anwender (und die Klienten) darin zu schulen, den Prozess der Kommunikation in seinem jeweils aktuellen Szenarium dynamisch zu erfassen: Dadurch wird erst kommunikative Kompetenz erreicht.
Diese weltweit erfolgreich standartisierten Kommunikations- und Persönlichkeitsmodelle täuschen wegen ihrer extremen Vereinfachung darüber hinweg, daß tausende von Modellen möglich sind (ich würde sogar sagen: beliebig viele). Eine fundierte Untersuchung der Grundlagen zwischenmenschlicher Kommunikation liegt dem allem kaum zu Grunde. Kommunikation ist nur „eigentlich“ einfach, sie ist aber jedenfalls nicht „simpel“ und daher nicht simplifizierbar - wenn sie wirklich effizient geschult werden soll.
Nun hane ich in einem Buch dazu gestöbert und möchte gerne noch mehr dazu wissen.
Gérard Collignon: „Wie sag ich’s am besten…“ ?
Wer hat schon mit diesem Modell gearbeitet?
Würde ich selbst natürlich nicht tun. Es gibt besseres 
Auch die gegenwärtigen Bemühungen von Gertrud Höhler und Reinhard K. Sprenger scheinen mir kreativere Varianten zu liefern.
In welchen Bereichen wurde es eingesetzt?
Wie haben Kunden und Klienten darauf reagiert?
Welche Erfolge hatte der bzw. diejenige?
Dazu kann ich leider nichts sagen 
Gruß
Metapher
http://www.praxis-dialog.de