Ich bin klarer Verfechter der Gesamtschule.
Insbesondere für Kinder, die zwischen 2 Schulformen schwanken- beispielsweise ziemlich gut auf der Real aber es nicht ganz so einfach auf einem Gymnasium haben. An einer Gesamtschule kann man bspw. pubertätsbedingt (kennen wir alle) auch schlechtere Leistungen haben, als man eigentlich fähig wäre, ohne wiederholen zu müssen oder „den Anforderungen nicht gerecht zu werden“. Den Schülern bleibt bis zum Schluss die Möglichkeit den ihren Fähigkeiten entsprechenden Abschluss zu machen. Und diese Fähigkeiten und Interessen entwickeln sich ja insbesondere zwischen der 5. und 10. Klasse. Die Vorteile in sozialer Hinsicht kann ich gar nicht alle aufzählen so schnell, aber das Prinzip „ich lerne von besseren und unterstütze schwächere“ ist, meiner Meinung nach, Gold Wert. In meinem Jahrgang haben damals mit mir 6 Schüler Abitur gemacht, denen nach der Orientierungsstufe der Hauptschulabschluss prophezeit wurde.
Der Leistungsanspruch an einer Gesamtschule ist in den einzelnen Kursen auf dem selben Niveau wie an einer Haupt,- Realschule oder dem Gymnasium. Durch die Einheitsprüfungen ist auch endlich das Gerücht vom Tisch Gesamtschulabis wären schlechter. Daher stellt sich die Frage, warum überhaupt wechseln??
Eine „höhere“ Schulform ist daher in meinen Augen die falsche Bezeichnung. Der Druck ist sicherlich ein anderer. In meinen Augen ist das für Schüler aber eher positiv zu werten.
Für einen Wechsel die potentielle Schule kontaktieren.
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