ich leide seit meinem 21. Lebensjahr an der seltenen Form der pustulösen Schuppenflechte. Es kommt und geht und ich merke dass es mit meinem alltäglichen Stress einhergeht (Alleinerziehend 2 Kinder, 35 Stunden-Job). Es war mal wirklich so schlimm, dass ich prompt mit dem Notarzt in die Notaufnahme kam, wegen einer anfänglichen Blutvergiftung. Ich hab es sehr schlimm an den Fußsohlen und kann teiweise kaum auftreten, wache in den Nacht mit pochendem Schmerz auf und bin wieder gezwungen Schmerztabletten zu nehmen, dass ich überhaupt schlafen kann. Das alles ist ein einfacher Kreislauf und es schauckelt sich immer mehr hoch.
Deswegen suche ich hier in diesem Forum evtl. Gleichgesinnte die auch diese Krankheit haben um mich mit euch auszutauschen was man evtl. zur Linderung der Symptome machen kann. Ernährungsumstellung, Behandlungstipps usw.
Mein Hautarzt kann mir leider nicht viel helfen (Ich wohne hier in der Pampas mit Wald und Wiesenärzten, also nix mit Spezialisten). Momentan siehts bei mir so aus, dass ich die größeren Bläschen aufsteche (desinfizierte Nadel natürlich) und einen Verband mit Jodsalbe mache. Das hilft erst mal vorrübergehend. Bin Nicht-Raucher und Alkohol trinke ich so gut wie gar nix. Höchstens mal ein Gläschen Sekt bei einer Fete.
mein Mann leidet auch darunter seit seinem 23 LJ. bei ihm hat die Therapie mit Fumaderm gut angeschlagen, des weiteren bekommt er eine speziele Lichttherapie in komination mit hochdosiertem Solebad.
Wie sieht den die medikamentöse Therapie bei dir zur zeit aus?
Hi
Das einzige was ich von meinem Hautarzt verschrieben bekommen habe war Atarax um in der Nacht abschalten zu können. Also Psychopharmaka. Ansonsten nehme ich Antibiotikum wenn es sich mal wieder entzündet. Und wie gesagt Schmerztabletten
dann hilft alles nix, es wird zeit das du dir einen Spezi suchst, leider sind Hausärzte total überfordert was das angeht. War der Hausarzt von meinem Mann auch.
Kann mich dem mit Fumaderm nur anschließen. Ließ mal im Internet die Erfahrungsberichte. Soll sehr gut sein. Ich selber habe Psoriasis-Arthritis. Bekomme aber nur Kortison, da ich halt versuche schwanger zu werden.
Habe es seit zwei Jahren. Am anfang war es sehr schlimm, bis man mir Kortison verschrieben hat. Es ging dann echt ruck zuck weg. Kortison nehme ich nur noch ganz selten, wenn ich irgendwo eine Psoriasisverseuchte Stelle bemerke, sowohl als Creme als auch in Tabletten form.
So lange man es nicht über Jahre hinweg nimmt, ist es auch nicht schlimm (finde ich, also wirklich meine Meinung)
Bei mir is ja schon der örtliche Hautarzt überfordert. Und das Geld hab ich leider nicht dass ich jedes mal 60km weit weg in die nächst größere Stadt pendle um einen Spezialisten aufzusuchen. Deswegen auch meine Frage ob ich selbst iwas zur Linderung machen kann. Lustig fand ich die Situation in der Notaufnahme als ich der Ärztin erklärt habe was ich genau habe, weil sie erst meinte ich wär in inrgendwas reingtreten. Hab mein Wissen auch nur grôßtenteils aus dem Netz gezogen.