Psoriasis Schuppenflechte

Hallo mein Onkel leidet schon sehr lange unter der Krankheit. Aber in letzter Zeit wird es schlimmer mehr rote wunde stellen wo sich schuppen und ihn juckt es auch oft. Er geht zum Hautarzt wo er bestrahlung kriegt. Aber gibt es dafür nicht etwas neues oder so wo die Psoriasis eindemmt oder sogar heilt. Bin über jeden hinweiss vorschlag dankbar.
Grüssle julche

Hallo Julche,

Aber gibt es dafür nicht
etwas neues oder so wo die Psoriasis eindemmt oder sogar
heilt.

heilen leider nicht, Schuppenflechte ist bisher unheilbar, aber es gibt einige Regeln, die man tunlich einhält.
So ist abzuklären, welche Lebensmittel den Verlauf negativ beeinflußen. Die sind dann auf Dauer zu meiden.
Ein Freund darf keine Nüsse, Ölfrüchte und ALkohol speziell Rotwein konsumieren, bei seinem Bruder ist es noch wesentlich mehr.
Hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Schuppenflechte
kannst Du recht ausführlich weiterlesen.
Die angegebenen Weblinks sind auch (zumindestens teilweise) empfehlenswert.

Gandalf

Aber gibt es dafür nicht
etwas neues oder so wo die Psoriasis eindemmt oder sogar
heilt. Bin über jeden hinweiss vorschlag dankbar.
Grüssle julche

Hallo Julia,
ja, es gibt etwas Neues. Biotechnologische Arzneimittel, die in das Immunsystem eingreifen und gegen diese autoimmun-G’schichte arbeiten. Zum gleichen Formenkreis gehören neben der Psoriasis auch viele andere Erkrankungen, wie Rheuma, Polyarthritis, Sarkoidose, Ljöfgren Krankheit usw.
Nebenwirkungen sind u.a. vermehrte Infektanfälligkeit, insbesondere Infekte der oberen Atemwege, u.U. so stark, dass es zu Stimmbandlähmungen kommt. Deshalb wird diese Behandlung zwar immer wieder erwähnt, aber man geht sehr vorsichtig damit um. Die Zahl der Patienten, die ohne Nebenwirkungen beschwerdefrei wird oder wo das Krankheitsbild sich verbessert, ist sehr klein.
Habe ich neulich in einigen Zeitungsartikeln gelesen und kenne auch einen Fall im Bekanntenkreis, wo das Mittel dann schweren Herzens abgesetzt werden musste.
lg, Irene

P.S.: wenn du im Internet das Evangelische Krankenhaus in Wien suchst, müsstest du eigentlich dort darüber etwas finden.

Hallo,

sicher gibt es noch andere Möglichkeiten.
Z.B. die Behandlung mit „Putzerfischen“, siehe hier
http://hc.campus-med.de/index.php?module=ContentExpr…
http://www.aquariumfischshop.de/kangal/fische.htm
Ich war selbst in Israel in einem Thermalbad, wo solche Fische leben. Es tut nicht weh, wenn sie die Hautschuppen abzupfen. An den Füßen krabbelt es natürlich.
Dein Onkel könnte auch einen Heilpraktiker aufsuchen. Es gibt da verschiedene naturheilkundliche Möglichkeiten, u.a. die Homöopathie.

Gruß Kerstin

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Hallo,

u.a. die Homöopathie.

Ich habe meine Schuppenflechte ca. 15 Jahre erfolgreich mit einer Kräuterteemischung in Schach gehalten. Bis ich dann auf Homöopathie kam. Seit dem bin ich das Problem los.

Gruß Steffi

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Also als Basistherapien gibt es:

  • MTX (Methrotrexat)
  • Fumarsäureester
  • Ciclosporin
  • Photochemotherapie (PUVA)
    zusätzlich können noch folgende Therapien durchgeführt werden:
  • Analgetika
  • NSAR (nichtsteroidalen Antirheumatika)
  • Rofe/Celecoxib
  • Glukokortikoide

Wenn das nicht hilft, kann man die neu entwickelten TNF-alpha-Blocker einsetzen (Raptiva®, Enbrel® und Remicade®). Die sind aber erst ganz als letztes anzuwenden, da sie einfach sehr, sehr teuer sind (ca. 20.000 €/Jahr).

Schöne Grüße
Bernhard

Hallo,

u.a. die Homöopathie.

Ich habe meine Schuppenflechte ca. 15 Jahre erfolgreich mit
einer Kräuterteemischung in Schach gehalten. Bis ich dann auf
Homöopathie kam. Seit dem bin ich das Problem los.

wenn das so super wirkt, gibt’s da doch bestimmt entsprechende Untersuchungen drüber, schließlich brauchen Vertreter der Homöopathie-Bewegung kaum etwas dringlicher als einen Nachweis für Wirksamkeit. Kannst Du da was liefern, außer der Behauptung Du seist „geheilt“ und der Annahme, das sei der H. zu verdanken?

.m

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Hallo,

wenn das so super wirkt, gibt’s da doch bestimmt entsprechende
Untersuchungen drüber, schließlich brauchen Vertreter der
Homöopathie-Bewegung kaum etwas dringlicher als einen Nachweis
für Wirksamkeit. Kannst Du da was liefern, außer der
Behauptung Du seist „geheilt“ und der Annahme, das sei der H.
zu verdanken?

Tja, die Beweisfrage.
Tatsache ist, daß ich seit Jahren diese Plage los bin, ohne noch irgendeine auch noch so geringe Behandlung zu benötigen. (Trifft übrigens auch für meine Migräne zu). Tatsache ist auch, daß die Besserung direkt nach Beginn der Behandlung einsetzte.
Es hat sich auch sonst nichts geändert. Nicht umgezogen, keine Beziehungskiste, gleiche Arbeit im gleichen Umfeld, gleiches Hobby, gleiches Waschmittel … Alles gleich, außer das ich heute ungestraft Dinge essen kann, die damals zu einer Verschlimmerung führten.

Untersuchungen? An mir? Jetzt gibt es nichts mehr zu untersuchen - ist ja nichts mehr da!

Ein Problem bei dem Nachweis homöopathischer Wirkungen ist eben der ganzheitliche Ansatz, der dazu führt, daß nicht jeder Mensch mit gleicher Krankheit das gleiche Mittel bekommt, also mein Mittel nicht automatisch bei dir helfen würde. Wie soll man Individualität beweisen?

Der Beweis bin ich. Und vielleicht wird es auch einmal eine wissenschaftliche Möglichkeit geben, zu beweisen, daß ich nicht an Einbildung leide.

Gruß Steffi

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Hi,
auch von mir Gemecker.

Wenn du wirklich GEHEILT bist und nicht nur deine Symptome,
dann versteh ich nicht, warum nicht jeder Arzt hier das
Zeug verschreibt. Wird ja wohl auf Dauer billiger sein
(für die Krankenversicherungen) wenn sie statt ständiger
(stationärer) lebenslanger teurer Behandlung einmal kurz
den Rezeptblock nehmen und kurzfristig ein Mittel verschreiben.

Auch ich dachte (und bin immer noch der Meinung):
Die PSO/PSA ist NICHT heilbar, nur kann man die Symptome lindern.

*grübelnd*
D

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Hallo,

Die PSO/PSA ist NICHT heilbar, nur kann man die Symptome
lindern.

Medizinisch gesehen stimmt das auch.

Wenn du wirklich GEHEILT bist und nicht nur deine Symptome,
dann versteh ich nicht, warum nicht jeder Arzt hier das
Zeug verschreibt.

Homöopathie berücksichtigt nicht nur die Haut-Symptome, sondern den ganzen Menschen.
Der eine hat Psoriasis, ist ruhig und verträglich und erträgt alles lautlos, einschli. der Migräne und undefinierbaren Schmerzen im Knie und der andere hat Psoriasis, ist ein Prahlhans, aber bei jedem Zipperlein gleich totsterbenskrank und quält sich vielleicht mit ständigen Rückenschmerzen. Die beiden können nicht vom gleichen homöopathischen Mittel geheilt werden, weil sie abgesehen von der Psoriasis keine Gemeinsamkeiten haben.
Ein Arzneimittel individuell für jeden Patienten, nach der Summe seiner Ganzheitlichkeit. Nicht Medikamente für jede Krankheit.
Die Medizin müßte umdenken. Und das tut sie nicht, will sie nicht, kann sie nicht.

Wird ja wohl auf Dauer billiger sein
(für die Krankenversicherungen) wenn sie statt ständiger
(stationärer) lebenslanger teurer Behandlung einmal kurz
den Rezeptblock nehmen und kurzfristig ein Mittel
verschreiben.

Es wäre nicht nur für die Patienten besser, sondern auch für die Kassen billiger, aber dafür müßten es die Kassen anerkennen. Und das tun sie nicht, weil man die Funktion von homöopathischen Mitteln bis heute nicht wissenschaftlich nachweisen kann, ergo ist sie nicht existent. (Vieles war nicht nachzuweisen, bis zu dem Tag als einer den Nachweis fand!) Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird von Gegnern behauptet die Wirkung läge an sonstwas oder an Einbildung.

Gruß Steffi

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Es wäre nicht nur für die Patienten besser, sondern auch für

die Kassen billiger, aber dafür müßten es die Kassen
anerkennen. Und das tun sie nicht, weil man die Funktion von
homöopathischen Mitteln bis heute nicht wissenschaftlich
nachweisen kann, ergo ist sie nicht existent. (Vieles war
nicht nachzuweisen, bis zu dem Tag als einer den Nachweis
fand!) Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird von
Gegnern behauptet die Wirkung läge an sonstwas oder an
Einbildung.

Gruß Steffi

Hallo,

wir waren in Deutschland vor vielen Jahren schon mal weiter, da gaben es homöopathische Krankenhäuser in Leipzig und Stuttgart.

Gruß Kerstin