'Psychisch Arbeitsunfähig' - Was dann?

Hallo

Bekannte von meinem Kumpel hatte einmal auf der Arbeit so viel Stress und Angstzustände zur Arbeit zu gehen, das sie sich zunächst krank schreiben ließ und später dann vom Psychater ebenfalls „Arbeitsunfähig“ geschrieben wurde.

Das sind so die Aussagen, die mir bekannt sind. Ich weiß auch nicht, was daraus geworden ist. Ich weiß nur, das sie mal zur Kur oder so war.

Die Arbeit war Psychisch ziemlich erdrückend. Der Chef ein „Arsch“, zwang die Mitarbeiter zu Überstunden (unbezahlte) setze dazu noch Sonderaufgaben hinzu („kümmern Sie sich um die Hunde“) und so weiter. Wurde dem Mädel dann irgendwann zu viel und traute sich nicht mehr heraus.

Wenn man nun so abgestürzt ist, wie kommt man dann wieder auf die Beine? Der Verlust des Arbeitsplatzes - Speziell in diesem Extremen - bedeutet ja auch gleich der Fall in die Arbeitslosigkeit oder Hartz IV und wenn man schon vorher schlecht verdient hat, wird man dann ja noch weniger haben. Und somit würden ja noch mehr Probleme auf einen zukommen.
Außerdem kann ich mir auch vorstellen, das man sich dann auch wieder selber um eine andere Arbeitsstelle kümmern muß, oder machen dies dann die Psychologen oder Sozialberater. Speziell wenn die Person gerade vor einen Wechsel Angst hatte, oder unfähig ist „sich zu präsentieren“. Oder einfach nicht weiß „Wohin“… ?

Weiß darum jemand Bescheid?

Vielen Dank

Gruß
Andreas

Moin!

Wenn man nun so abgestürzt ist, wie kommt man dann wieder auf
die Beine?

Indem man professionelle Hilfe in Anspruch nimmt.

Außerdem kann ich mir auch vorstellen, das man sich dann auch
wieder selber um eine andere Arbeitsstelle kümmern muß, oder
machen dies dann die Psychologen oder Sozialberater. Speziell
wenn die Person gerade vor einen Wechsel Angst hatte, oder
unfähig ist „sich zu präsentieren“. Oder einfach nicht weiß
„Wohin“… ?

Wenn jemand durch psychische Belastungen krank und arbeitsunfähig wird, so ist die sinnvollste Behandlungsmethode sicher eine Psychotherapie. Der Patient lernt dabei, seine eigenen Verhaltensmuster zu erkennen und so zu modifizieren, dass er mit seinen Umweltbedingungen besser zurecht kommt. Das bedeutet bspw. dass er lernt, mit dem psychischen Druck umzugehen, sich zu wehren oder andere Wege zu finden.

Im Rahmen solch einer Therapie lernt der Patient, sein Leben neu zu strukturieren und ein passenderes Arbeitsumfeld zu finden. Dazu gehört auch, sich seinen Ängsten - b.B. vor Vorstellungsgepsrächen - zu stellen und sie zu überwinden.

Weiß darum jemand Bescheid?

just my 2 cents

Grüße
von der
Flaschenpost