Psychisch

Liebe/-r Experte/-in,
ein Bekannter arbeitet als Gruppenleiter in einer WFBM- nun war er letztes Jahr zu einer Alkoholtherapie, dann hatte er einen Arbeitsunfall, und hintereinander 2 Unterleibserkrankungen- was nicht sein Jahr!
Dieses Jahr erlitt Er am Anfang einen Bandscheibenvorfall, wurde geschieden und seine Ex zog mit den Kindern 250km weg- auch nicht sein JahrEr ist noch immer krank.Nun wurde er innerbetrieblich auch noch Zwangsversetzt- vorher war das Team wie eine Familie- also wurde ihm die zweite Fam. auch noch genommen und er fühlt sich, als hätte man ihm den Boden unter den Füßen weg gezogen! er war sowieso psychisch nicht der stärkste, fiel i9n ein Loch und glaubt, er könne an dem neuen Arbeitsplatz(sehr unpersönlich und gemobbt wird da auch) psychische Probleme bekommen- würde das als Arbeitsunfall zählen?? Er hat 50% Schwerbehinderung und wird von der Mitarbeitervertretung und der Schwerbehindertenbeauftragten im Stich gelassen- was kann er tun?? Ich konnte ihm leider nicts raten- obwohl er ein Freund ist und ich gern helfen würde- bitte- wer weiß Rat??? Gruß

Hallo Ingo,

zu der Themenstellung kann ich leider nichts sagen! Aber ich rate dir, es mal bei „123recht.de“ zu versuchen. Melde dich dort kostenlos an, und schau im Forum unter der Rubrik, die dafür in Frage kommt. Ich nehme an, es wäre „Sozialrecht“ oder „Arbeitsrecht“. Aber eher Sozialrecht. Oder schreib es bei beiden rein. Dort gibt es eine Person (Sunbee), die ist oft da unterwegs und kennt sich sehr gut aus. Sie hat auch mir schon gute Tipps gegeben. Die Seite ist sehr gut, wenn man solche Fragen hat, oder auch andere. Ich vermute, manche von den Ratgebern sind Profis. Ausserdem ist das so eine Art Austausch von Erfahrungen. Versuche es bitte dort!!!

Gruß

Diana

Das Problem ist so komplex, da kann man nicht einfach einen Rat geben. Ich würde empfehlen, die Dinge Schritt für Schritt anzugehen und abzuarbeiten. Als erstes sollte ein Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Sozial- und Arbeistrecht konsultiert werden, um die rechtliche Seite vor allem im Hinblick auf die Arbeitsstelle abzuklären. Da geht es erst einmal um die Existenz. Dann kann man auch erst weiter sehen, denn jetzt weiss ja noch niemand, was sich durch das Hinzuziehen eines Anwaltes ergibt.
Wirke auf ihn ein, diesen ersten Schritt zu machen.

Viele Grüße
Norbert

Guten Abend Ingo,
rechtlich kann ich leider nicht weiterhelfen.
Wie aus Deiner Mail hervorgeht, zieht sich Dein Freund durch seine eigenen Vermutungen immer mehr energetisch ´runter. Das, was wir denken, geschieht.
Einen Hinweis auf ein hilfreiches Buch möchte ich Dir geben: „Transsurfing“ Band I, II und III von Vadim Zeland. Er beschreibt sehr genau woran es liegt, dass es Menschen schlecht und immer schlechter geht, bzw. gut und immer besser mit praktischen Beispielen, die man trainieren kann, also umdenken lernt.
Alles Gute und liebe Grüße
Petra

Hallo Ingo,
leider weiss ich zu wenig um genaue Tipps geben zu können…hier aber schon mal:
Zwangsversetzung geht schon mal gar nicht, dieses muss begründet sein und dem kann man auch widersprechen, als Schwerbehinderter auf jeden Fall.
Falls Dein Bekannter noch AU ist…auf jeden Fall erst mal alles tun, was die Gesundung befördert: Kur/Reha/Therapie ect.
Falls er derzeit im Dienst ist, ein sog. „Mobbingtagebuch“ führen.
Und auf alle Fälle: einen Fachanwalt für Arbeitsrecht
einschalten.
Dass das Ganze als „Arbeitsunfall“ gewertet wird, kann ich mir schwer vorstellen. Aber Mobbing ist Körperverletzung!
Ich bin selbst ein Mobbingopfer und habe leider versäumt, beharrlich daraufhinzuweisen, aus heutiger Sicht würde ich mich nicht mehr zum Opfer machen lassen.
Falls ich noch ein paar Infos mehr bekomme, könnte ich vielleicht besser helfen…

LG Gabi

Hallo Gabi- danke!
Ich sprach noch mal mit Ihm, es wird „interne Umsetzung“ genannt, wo weder die MAV noch der Personalchef gefragt oder informiert werden müssen- angeblich! Inzwischen erfuhr Er, von einem Kollegen, das seine Stelle ausgeschrieben war und ab Januar wieder besetzt ist! Er ist noch AU und hat den Orthopäden gewechselt, dieser war verwundert das noch keine Schichtaufnahme gemacht wurde und hat eine veranlaßt- also wurde er bis jetzt, falsch oder nicht ausreichend behandelt- was natürlich die lange AU erklärt! Was mußt Du noch wissen??? Gruß

Da kann ich leider nicht helfen

Alles Gute