Hallo,
Es gibt im Internet unzählige Seiten, die sich mit dem Thema
beschäftigen.
Stimmt.
Ich habe mir einige davon zu Gemüte geführt,
bevor ich mein „Seroxat“ (Ein Seratonin-Wiederaufnahme-Hemmer)
zu mir genommen habe.
Ob die alle was taugen? Der Laie weiß es sicherlich nicht - auch nicht von WELCHEM „Autor“ (evtl. Medi-Industrie?) die gemacht wird.
Ich habe eine superniedrige Dosierung gehabt und der Arzt
meinte, ich solle die von einem Tag auf den anderen einfach
weglassen.
Da ich grundsätzlich Ärzte schon für Fachleute
halte, habe ich das getan und einigermaßen bereut. Mir war
ungefähr 14 Tage lang so schwindelig, dass ich mich kaum
getraut habe eine Straße zu überqueren (das rechts-links
Drehen des Kopfes verstärkte den Schwindel enorm).
Oh je…
Im Zuge dessen durfte ich dann erleben, warum keine oder nur
wenige Absetzerscheinungen
steht in seinen den Beipackzetteln, das dieses Medi nicht abhängig macht… aber: Man soll es ausschleichen…
für diese Medikamente dokumentiert
sind: Da ja fast jeder Patient mit psychischen Problemen zu
kämpfen hat, schiebt man die auftretenden Symptome auf
psychische Ursachen.
???
Ganz einfach und ziemlich entwürdigend
für den Patienten, wie ich erfahren mußte.
Als Plemplem abgestempelt und nicht ernst genommen. Super. Das hebt
natürlich das Ansehen der entsprechenden Medikamente und die
umrankenden Schauergeschichten werden unkontrollierbar.
Zumal diese Medikamente ja auch evtl. körperliche Nebenwirkungen haben.
Nicht falsch verstehen: Diese Medikamente können ein Segen
sein, aber dieses Übergehen von Patientenhinweisen führt bei
mir zumindest zu einer großen Ablehnung einer solchen
Therapie.
Ja, das scheint ein großes Problem zu sein. Es gibt wohl eine Meldestelle für Nebenwirkungen (ich glaube beim Bund irgendwo - weiß aber nichts näheres), aber ob die was GEGEN die Pharmakonzerne unternehmen - wer weiß…
Auch Sätze wie „Wir geben immer Lithium, das hat auch keine
Nebenwirkungen“ beim Erstkontakt mit einem Psychater ohne
weitere Diagnose wirken auf mich abschreckend.
DAS wurde so gesagt? Bei Lithium darf man z. B. doch -meines Wissens nach- auch bestimmte Lebensmittel nicht essen und der Lithium-Spiegel MUSS regelmäßig im Blut getestet werden…
Konkret: Ich würde nur in enger, vertrauter ärztlicher
Begleitung die Medikamente absetzen. Mich vorher schlau machen
im Internet, aber auch nicht ins Boxhorn jagen lassen, manches
im www ist recht überzogen dargestellt.
O. k. in enger, vertrauter ärzlichter Begleitung ist er ja grundsätzlich schon, nur, dass dieser Arzt, jetzt mehrere Wochen Urlaub hat…
Vllt. sollte er warten, bis der Arzt wieder zurück ist…
Grüße
Marie