Hallo,
danke für die Antwort.
Das passt. Die bequemere Lebenssituation gehört oftmals zum
„sekundären Krankheitsgewinn“ dazu.
Ne, eben eigentlich NICHT, er hat auch bis dahin stehts geregelt gearbeitet, fast nie gefehlt, volle Leistung erbracht, ging sehr gerne arbeiten, wollte überhaupt nicht in Vor-Rente - mußte aber.
Die Signale (Angst, Panik, Zwang) halten meist solange an, wie
die „falsche“ Lebenshaltung beibehalten wird.
Frage: Welche „falsche“ Lebenshaltung meinst Du konkret, was oder wo könnte man da ansetzen.
Die innere Leib-Seele-Einheit funkt weiter solange Symptome als Signale, bis der Mennsch endlich seinen Lebensstil ändert.
WIE und in welche Richtung?
GENAU SO ist es - der Arzt weiß nicht mehr weiter, der Patient
sowieso nicht…
Er sollte zu einem Facharzt für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie gehen. Macht er das?
Er ist bei einem Facharzt mit folgenden Qualifikationen: Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie, er macht u. a. auch Methadon- und Suchtprogramm usw.; dieser Arzt hat wohl vorher jahrelang in einer Psych. Fachklinik gearbeitet - nehme mal an, dass er damit qualifiziert ist?
Nein , die genannten Medikamente machen nicht wirklich
nicht wirklich?
süchtig wie es z.B. Benzodiazepine (Valium, Adumbran etc.) machen. Es
ist mehr die Angst, es könnte noch schlimmer werden, denn
dsiese „Krtücken“ wegfallen.
Verstehe, also keines der Medis macht Entzugserscheinungen?
Langfristig gesehen hilft meist wiegesagt nur eine Änderung
des Lebensstils. Dies kann oft nur innerhalb von
tiefgreifenden Therapien erreicht werden.
Wie gesagt, Therapie ist leider nicht mehr - die Barmer zahlt nichts mehr, wurde auch schon Einspruch eingelegt - abgelehnt bei 100 Stunden ist definitiv Schluß - sagen die…
Halbherzige Behandlungen in Kurkliniken
die Behandlung erfolgte neun Monate in einer Fachklinik für Psychiatrie…
oder auch ambulant bringen da
wenig.
Natürlich ist es nicht leicht, einen Menschen über 50
zur Änderung seines Lebensstiles zu bewegen. Gerade zwanghaft
akzentuierte Menschen kölnnen nur sehr schwer ihren gewohnten
Stil loslassen.
Insbesondere Rentner, insbesondere
Erwerbsunfähige oder Vorruheständler (siehe „Rentenneurose“)
haben da ein großes Problem. Unbewusst haben sie oft
Schuldgefühle, dass alles für sie bezahlt wird und sie nix
rechtes mehr tun. Zur unbewussten „Buße“ gehören dann ihre
Symptome wie Panikattacken, phobische Ängste, Zwänge etc.
Hast Du denn einen Rat WO/WIE er noch therapeutisch oder wie auch immer behandelt werden könnte? Geld ist natürlich „Mangelware“ bei der Frührente…
Keine leichte Übung.
DAS stimmt wohl sehr!!!
Wenn Du noch Ratschläge hast - sehr gerne alles…
Grüße
Marie