Psycho-Medikamente absetzen

Hallo,
folgende Situation: Bekannter nimmt schon längere Zeit Phsychopharmakia; unterschiedliche und immer andere Tabeletten und Wirkstoffe, weil nichts WIRKLICH gewirkt hat und er schon Leberprobleme hat. Eine Therapie bekommt er momentan nicht, weil die Krankenkasse nicht mehr zahlt, da die Therapie-Stunden bereits ausgeschöpft sind.

Da nichts richtig wirkt, soll er jetzt alle Medikamente absetzen!?
Es soll wohl schrittweise erfolgen. Nun hat er Angst vor irgendwelchen „Entzugserscheinungen“ und vor allem, das es IHM SCHLECHTER GEHT!!! Also, dass es schlechter wird als jetzt mit Medikamenten…
Weiß jemand wie man am besten Psycho-Medikamente absetzt, der Arzt sagt in kleineren Schritten und immer nach kleiner Reduzierung zeitlang warten und schauen was sich tut. Der Arzt geht aber übernachste Woche eine längere Zeit in Urlaub.
Hat jemand Erfahrungen mit „Absetz-Symptomen“ (was zu erwarten ist oder so) oder Erfahrungen wie das am besten funktioniert bzw. was man als „Hilfe“ währenddessen machen kann - in welcher Art auch immer.
Wir wären dankbar für jeden Hinweis, Rat oder Link.
DANKE
Grüße
Mariele

Hi Marie

und er schon
Leberprobleme hat.

Erfahrungsgemäß schieben viele Patienten ihre Lebenprobleme auf die Medikamente. Sehr, sehr häufig trinken sie aber Alkohol nebenher. DEN sollten sie zunächst weglassen. Ich will nichts unterstellen, aber das müsste zumindest sicher gestellt sein.
Offenbar hat ihm weder die Therapie noch ein Medikament geholfen. Das ist häufig so, wenn die Pastienten ihren Lebensstil nicht wirklich ändern wollen/können.

Da nichts richtig wirkt, soll er jetzt alle Medikamente
absetzen!?
Es soll wohl schrittweise erfolgen. Nun hat er Angst vor
irgendwelchen „Entzugserscheinungen“ und vor allem, das es IHM
SCHLECHTER GEHT!!! Also, dass es schlechter wird als jetzt mit
Medikamenten…

Wenn sie nicht helfen, dann kann e sie absetzen. Wenn er befürchtet, dass es ihm ohne schlechter ginge, dann hieße das ja, dass sie helfen. Auf diesen Widerspruch würde ich ihn zuerst einmal aufmerksam machen.

Weiß jemand wie man am besten Psycho-Medikamente absetzt, der
Arzt sagt in kleineren Schritten und immer nach kleiner
Reduzierung zeitlang warten und schauen was sich tut.

Genauer kann man esa doch kaum beschreiben. Was ist noch unklar daran? Ich bekomme zunehmend den Eindruck, dass es darum geht, sich zu beklagen, weil man nicht weiter weiß. Das hat womöge mit dem Widerstand des Patienten zu ntun bzw. seiner unbewussten Weigerung, in seinem Lebensweg eine andere Richtung auszuprobieren.
Gruß,
Branden

Hallo,

Der Arzt geht aber übernachste Woche eine längere Zeit in Urlaub

…, hat aber bestimmt eine Urlaubsvertretung!

Schönen Gruß,

Jule

Liebe Marie,

zunächst kommt es sicherlich darauf an, welches Medikament er genau nimmt. Bekommt er zum Beispiel etwas gegen Depressionen mit dem Wirkstoff Sertralin oder Mirtazapin ist bei einer allmähliche Verringerung der Dosis meist kaum mit „Entzugserscheinungen“ zu rechnen.Generell würde ich Deinem Bekannten jedoch raten, sich nochmals intensiv mit seiner Krankenkasse in Verbindung zu setzen und die Möglichkeiten einer ambulanten oder stationären Therapie nochmals abklopft. Ein Medikament ist in meinen Augen nur in Kombination mit eier Therapie sinnvoll.
Liebe Grüße,

Grisaille

Hallo,

zunächst kommt es sicherlich darauf an, welches Medikament er
genau nimmt.

40 mg. Citalopram, 150 mg. Imipramin, 60 mg. Buspiron und 2-3 Tafil je Tag.

Bekommt er zum Beispiel etwas gegen Depressionen

mit dem Wirkstoff Sertralin oder Mirtazapin

keine Ahnung ob der Wirkstoff in diesen Medis drin ist?

ist bei einer

allmähliche Verringerung der Dosis meist kaum mit
„Entzugserscheinungen“ zu rechnen.Generell würde ich Deinem
Bekannten jedoch raten, sich nochmals intensiv mit seiner
Krankenkasse in Verbindung zu setzen und die Möglichkeiten
einer ambulanten

=heißt das, regelmäßig zum Arzt alle paar Tage?
oder stationären Therapie
fällt hier aus
nochmals abklopft.

Ein Medikament ist in meinen Augen nur in Kombination mit eier
Therapie sinnvoll.

Das stimmt, aber wie erwähnt eine Therapie bekommt er nicht mehr, weil die BARMER sagt, dass er den Therapie"Rahmen" jetzt ausgeschöpft habe 100 Therapien bisher.

DANKE
Grüße
Marie

Hallo,

Der Arzt geht aber übernachste Woche eine längere Zeit in Urlaub

…, hat aber bestimmt eine Urlaubsvertretung!

ja hat er - dummerweise genau DER Arzt bei dem der vorher war, also nicht mehr hin will…

Grüße
Marie

Hallo,

Erfahrungsgemäß schieben viele Patienten ihre Lebenprobleme
auf die Medikamente. Sehr, sehr häufig trinken sie aber
Alkohol nebenher.

HIER spielt Alkohol überhaupt keine Rolle - er trinkt DEFINITIV KEINEN Alkohol!!! Noch nicht mal eine Schnapspraline oder so…

Offenbar hat ihm weder die Therapie noch ein Medikament
geholfen.

So ist es leider.
Das ist häufig so, wenn die Pastienten ihren

Lebensstil nicht wirklich ändern wollen/können.

Was heißt bitte genau NICHT ändern WOLLEN ODER KÖNNEN. Was heißt ganz genau bitte „ihren Lebensstil“, wie meinst Du das genau, hätte ich gerne nähere Infos zu. Z. B. in diesem Falle ist er vorzeitig berentet, hat aber „frei“ Wohnen, muß nur Nebenkosten zahlen.
Es geht um eine Angst-Panik-Zwangserkrankung die schon sehr lange besteht der jetzt letztlich schlimmer geworden ist in den letzten Jahren.
Wie gesagt, die BARMER zahlt keine Therapie mehr, ein stationärer Aufenthalt in einem „Krankenhaus“ kommt für nicht in Frage, er könnte einzig in einem engmaschigen Rhytmus zu seinem Arzt gehen, wenn der wieder zurück ist - aber: Bringt DAS was?

Wenn sie nicht helfen, dann kann e sie absetzen.

Alle auf einmal auf NULL absetzen?
Wenn er befürchtet, dass es ihm ohne schlechter ginge, dann hieße das

ja, dass sie helfen. Auf diesen Widerspruch würde ich ihn
zuerst einmal aufmerksam machen.

Habe ich schon, aber sie scheinen wirklich NICHT zu helfen, er hat halt nur Panik, dass es ihm NOCH schlechter gehen wird nach der Absetzung - also ohne Medikamente…

Genauer kann man esa doch kaum beschreiben. Was ist noch
unklar daran? Ich bekomme zunehmend den Eindruck, dass es
darum geht, sich zu beklagen, weil man nicht weiter weiß.

GENAU SO ist es - der Arzt weiß nicht mehr weiter, der Patient sowieso nicht…
Das :hat womöge mit dem Widerstand des Patienten zu ntun bzw.

seiner unbewussten Weigerung, in seinem Lebensweg eine andere
Richtung auszuprobieren.

Kannst Du das konretisieren, er hat wirklich schon ALLES ausprobiert, NEUN Monate freiwillig psych.Fachklinik (vollgestopft mit Medis, u. a. 800 mg Seroquell TÄGLICH!!! Plus vieler anderer Medis.
Dann regelmäßiger Therapiebesuch und regelmäßiger Arztbesuch.

Bis jetzt nahm er täglich
40 mg. Citalopram, 150 mg. Imipramin, 60 mg. Buspiron, 1-2 Tafil täglich.
Machen diese Medis irgendwie „süchtig“, d. h. sind Absetz-Erscheinungen „Entzugserscheinungen“ zu erwarten und wenn ja, kann man man sagen welche, also wie die sich äußern würden?

Wäre Dir für eine Antwort dankbar.

Grüße
Marie

Moin

in diesem Falle
ist er vorzeitig berentet, hat aber „frei“ Wohnen, muß nur
Nebenkosten zahlen.

Das passt. Die bequemere Lebenssituation gehört oftmals zum „sekundären Krankheitsgewinn“ dazu.

Es geht um eine Angst-Panik-Zwangserkrankung die schon sehr
lange besteht der jetzt letztlich schlimmer geworden ist in
den letzten Jahren.

Die Signale (Angst, Panik, Zwang) halten meist solange an, wie die „falsche“ Lebenshaltung beibehalten wird. Die innere Leib-Seele-Einheit funkt weiter solange Symptome als Signale, bis der Mennsch endlich seinen Lebensstil ändert.

GENAU SO ist es - der Arzt weiß nicht mehr weiter, der Patient
sowieso nicht…

Er sollte zu einem Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gehen. Macht er das?

Bis jetzt nahm er täglich
40 mg. Citalopram, 150 mg. Imipramin, 60 mg. Buspiron, 1-2
Tafil täglich.
Machen diese Medis irgendwie „süchtig“, d. h. sind
Absetz-Erscheinungen „Entzugserscheinungen“ zu erwarten und
wenn ja, kann man man sagen welche, also wie die sich äußern
würden?

Nein , die genannten Medikamente machen nicht wirklich süchtig wie es z.B. Benzodiazepine (Valium, Adumbran etc.) machen. Es ist mehr die Angst, es könnte noch schlimmer werden, denn dsiese „Krtücken“ wegfallen.
Langfristig gesehen hilft meist wiegesagt nur eine Änderung des Lebensstils. Dies kann oft nur innerhalb von tiefgreifenden Therapien erreicht werden. Halbherzige Behandlungen in Kurkliniken oder auch ambulant bringen da wenig. Natürlich ist es nicht leicht, einen Menschen über 50 zur Änderung seines Lebensstiles zu bewegen. Gerade zwanghaft akzentuierte Menschen kölnnen nur sehr schwer ihren gewohnten Stil loslassen. Insbesondere Rentner, insbesondere Erwerbsunfähige oder Vorruheständler (siehe „Rentenneurose“) haben da ein großes Problem. Unbewusst haben sie oft Schuldgefühle, dass alles für sie bezahlt wird und sie nix rechtes mehr tun. Zur unbewussten „Buße“ gehören dann ihre Symptome wie Panikattacken, phobische Ängste, Zwänge etc.
Keine leichte Übung.
Gruß,
Branden

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Hallo,
danke für die Antwort.

Das passt. Die bequemere Lebenssituation gehört oftmals zum
„sekundären Krankheitsgewinn“ dazu.

Ne, eben eigentlich NICHT, er hat auch bis dahin stehts geregelt gearbeitet, fast nie gefehlt, volle Leistung erbracht, ging sehr gerne arbeiten, wollte überhaupt nicht in Vor-Rente - mußte aber.

Die Signale (Angst, Panik, Zwang) halten meist solange an, wie
die „falsche“ Lebenshaltung beibehalten wird.

Frage: Welche „falsche“ Lebenshaltung meinst Du konkret, was oder wo könnte man da ansetzen.

Die innere Leib-Seele-Einheit funkt weiter solange Symptome als Signale, bis der Mennsch endlich seinen Lebensstil ändert.
WIE und in welche Richtung?

GENAU SO ist es - der Arzt weiß nicht mehr weiter, der Patient
sowieso nicht…

Er sollte zu einem Facharzt für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie gehen. Macht er das?

Er ist bei einem Facharzt mit folgenden Qualifikationen: Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie, er macht u. a. auch Methadon- und Suchtprogramm usw.; dieser Arzt hat wohl vorher jahrelang in einer Psych. Fachklinik gearbeitet - nehme mal an, dass er damit qualifiziert ist?

Nein , die genannten Medikamente machen nicht wirklich

nicht wirklich?
süchtig wie es z.B. Benzodiazepine (Valium, Adumbran etc.) machen. Es

ist mehr die Angst, es könnte noch schlimmer werden, denn
dsiese „Krtücken“ wegfallen.

Verstehe, also keines der Medis macht Entzugserscheinungen?

Langfristig gesehen hilft meist wiegesagt nur eine Änderung
des Lebensstils. Dies kann oft nur innerhalb von
tiefgreifenden Therapien erreicht werden.

Wie gesagt, Therapie ist leider nicht mehr - die Barmer zahlt nichts mehr, wurde auch schon Einspruch eingelegt - abgelehnt bei 100 Stunden ist definitiv Schluß - sagen die…
Halbherzige Behandlungen in Kurkliniken
die Behandlung erfolgte neun Monate in einer Fachklinik für Psychiatrie…
oder auch ambulant bringen da

wenig.

Natürlich ist es nicht leicht, einen Menschen über 50

zur Änderung seines Lebensstiles zu bewegen. Gerade zwanghaft
akzentuierte Menschen kölnnen nur sehr schwer ihren gewohnten
Stil loslassen.

Insbesondere Rentner, insbesondere

Erwerbsunfähige oder Vorruheständler (siehe „Rentenneurose“)
haben da ein großes Problem. Unbewusst haben sie oft
Schuldgefühle, dass alles für sie bezahlt wird und sie nix
rechtes mehr tun. Zur unbewussten „Buße“ gehören dann ihre
Symptome wie Panikattacken, phobische Ängste, Zwänge etc.

Hast Du denn einen Rat WO/WIE er noch therapeutisch oder wie auch immer behandelt werden könnte? Geld ist natürlich „Mangelware“ bei der Frührente…

Keine leichte Übung.

DAS stimmt wohl sehr!!!

Wenn Du noch Ratschläge hast - sehr gerne alles…

Grüße
Marie

Hi

Frage: Welche „falsche“ Lebenshaltung meinst Du konkret, was
oder wo könnte man da ansetzen.

Das kann man nicht pauschal beantworten und schon gar nicht pe Ferndiagnose. Das kann in einem, oft längeren, Therapieweg herausgefunden werden.

Die innere Leib-Seele-Einheit funkt weiter solange Symptome
als Signale, bis der Mennsch endlich seinen Lebensstil ändert.
WIE und in welche Richtung?

In eine Richtung. der dem inneren Wesen wirklich entspricht (Stichwort „Individuation“).

Verstehe, also keines der Medis macht Entzugserscheinungen?

Nicht wirklich, jedenfalls nicht körperlich. Man bekommt höchstens Angst, weil die gewohnten Hilfen nicht da sind. Jemand, der lange auf Krücken ging, bekommt auch zunächst Angst, wenn man sie ihm fortnimmt.

bei 100 Stunden ist definitiv Schluß - sagen die…

Ja, das ist allgemein üblich so.

Hast Du denn einen Rat WO/WIE er noch therapeutisch oder wie
auch immer behandelt werden könnte? Geld ist natürlich
„Mangelware“ bei der Frührente…

Man kann nicht allen Patienten helfen. Ich habe z.B. auch einen, der hat jahrzehntelang gearbeitet und ist nun arbeitslos bzw. in so einer Art Vorruhestands-Möglichkeit. Der hat seit langer Zeit Panikattacken.
Neulich hatte er wieder eine, als er von einer Reise ZURÜCK kam! Also auf dem RÜCKWEG nach Hause bekam er Angst! Das spricht doch für sich: Er wollte unbewusst nicht wieder in sein übliches, sinnentleertes Leben einsteigen. Aber vom Bewusstsein her macht ihm eine Veränderung einfach mehr Angst als sein neurotisches Leben zu verändern.
Gruß,
Branden

Es geht um eine Angst-Panik-Zwangserkrankung die schon sehr
lange besteht der jetzt letztlich schlimmer geworden ist in
den letzten Jahren.

Da die möglichkeit besteht das du ihn schon länger kennst ? Mach dir Notizen von ANBEGIN bis DATO ! Wenn möglich und es Dir und ihm nicht peinlich ist ! Frage seine längsten Freunde die er hat ! Wenns irgendwie möglich ist , Mutter oder Vater , oder Geschwister . Stell Dir eine Begutachtung selber ! Frage in der Kindheit nach ob es schon immer so war !Du wirst viele Jas und neins bekommen ! Von diesen mach Dir selber einen Eindruck ! Viele wiedersprüche verbergen die Wahrheit .
Sollten sich die Wiedersprüche, sich bis in die Gegenwart bis Dato wiedersprechen . Zähle sie für sich alleine auf und achte bitte darauf mit wem er einmal Ärger hatte ( Die Personen sind nicht objektiv ) . Nehm sie aus dem Gesamteindruck heraus ! Allmälich wirst du die Warheit erkennen .
Mit allerwarscheinlichkeit war er nicht immer so !
Somit hast du den Punkt X . Versuch für dich herauszufinden ( aus den Bauch ) . Wo es angefangen haben könnte !

SOMIT besteht die Möglichkeit der Hilfe die er braucht !
Erinnere ihn an die Punkte die er schon einmal bewältigt hat und es ihm danach besser ging . DIESE Punkte ihm vor Augen halten , ( Du hast es schon einmal geschaft ) . Die Krise ist nur dann eine Krise wenn man keinen schönen Punkt hat woran man sich Erinnern kann ( ach ja , das hab ich ja auch schon mal bewältigt ) . Das negative ( Krise ) mit einer posetiven Erinnerung verknüpfen ! Somit bietest Du ihm bewältigungs stratikien .

IST ERST DIE VERGANGENHEIT geklärt ist die Heilung 99 % .

Wenn sie nicht helfen, dann kann e sie absetzen.

Alle auf einmal auf NULL absetzen?

JEIN !

Bis jetzt nahm er täglich
40 mg. Citalopram, 150 mg. Imipramin, 60 mg. Buspiron, 1-2
Tafil täglich.
Machen diese Medis irgendwie „süchtig“, d. h. sind
Absetz-Erscheinungen „Entzugserscheinungen“ zu erwarten und
wenn ja, kann man man sagen welche, also wie die sich äußern
würden?

SÜCHTIG : JA ! ( vom Kopf her ). Körperlich JEIN .
ACHTUNG : Jedes Medikament hat Wechselwirkungen : Bitte so schnell wie Möglich alle Beipackzettel lesen . Es besteht die allerhöchste wahrscheinlichkeit das die Symtomatik sich verstärkt wenn nicht auch noch etwas dazu kommt ! SOLLTE ES SO SEIN ? Langsam sich die Frage stellen : Absetzen ? Gehe nach deinem Bauchgefühl !
Alle auf EINMAL : NEIN ! Die ANGST das es nicht geht ohne Medikamente , ist kein guter Lehrer ! Siehe : Bewältigunsstrategie !
JE mehr er schon Krisen überwunden hat desto besser gelingt es ihm , mit hilfe von Freunden / Freundin , unterstüzung zu Erfahren .
Nicht zu viele gute Punkte auf einmal vortragen , dass könnte wieder Angst bedeuten ( wie mache ich das nur richtig )! EIN punkt reicht ( Mensch wie du das gemeistert hast … ) , den zum vorschein bringen .( Hast ja irgenwie recht , dass hab ich ja auch schon überstanden ) !Somit steigerst du ihm wieder sein Selbstwertgefühl ! ( Ich bin ja doch noch was zu nutze ) .

Sollten noch Fragen auftreten die Hier keinen Platz finden ?
Ich werde sie dir beantworten helfen .

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Hallo,

Da die möglichkeit besteht das du ihn schon länger kennst ?

JA.

Mach dir Notizen von ANBEGIN bis DATO ! Wenn möglich und es
Dir und ihm nicht peinlich ist !

Ne, denke nicht das es peinlich ist - ist o. k. aber WAS soll ich aufschreiben?
Frage seine längsten Freunde die er hat ! Wenns irgendwie möglich ist , Mutter oder Vater
sind leider nicht mehr

oder Geschwister

gibt es nicht.

Stell Dir eine Begutachtung selber ! Frage

in der Kindheit nach ob es schon immer so war !Du wirst viele
Jas und neins bekommen !

Von diesen mach Dir selber einen

Eindruck ! Viele wiedersprüche verbergen die Wahrheit .
Sollten sich die Wiedersprüche, sich bis in die Gegenwart bis
Dato wiedersprechen . Zähle sie für sich alleine auf und achte
bitte darauf mit wem er einmal Ärger hatte ( Die Personen sind
nicht objektiv ) .

Mit einer SEHR SEHR SEHR DOMINANTEN MUTTER und einmal sechs Jahre lange unter einem schlimmen rechthaberischen Chef gelitten - wo er leider nicht kündigen konnte -finanziell gesehen-.
Nehm sie aus dem Gesamteindruck heraus !

Allmälich wirst du die Warheit erkennen .
Mit allerwarscheinlichkeit war er nicht immer so !

Nein früher nicht - eher im Gegenteil…

Somit hast du den Punkt X . Versuch für dich herauszufinden (
aus den Bauch ) . Wo es angefangen haben könnte !

SOMIT besteht die Möglichkeit der Hilfe die er braucht !
Erinnere ihn an die Punkte die er schon einmal bewältigt hat
und es ihm danach besser ging .

Gute Idee!!!
DIESE Punkte ihm vor Augen

halten , ( Du hast es schon einmal geschaft ) .

Klasse Ansatz!
Die Krise ist
nur dann eine Krise wenn man keinen schönen Punkt hat woran

man sich Erinnern kann ( ach ja , das hab ich ja auch schon
mal bewältigt ) . Das negative ( Krise ) mit einer posetiven
Erinnerung verknüpfen ! Somit bietest Du ihm bewältigungs
stratikien .

KLINGT SEHR GUT - werde ich machen!!!

IST ERST DIE VERGANGENHEIT geklärt ist die Heilung 99 % .

Dazu sollte ja diese 100 Stunden dauernde Gesprächs-Therapie dienen…
Leider scheinen die 100 Stunden zu kurz zu sein.

Wenn sie nicht helfen, dann kann e sie absetzen.

Alle auf einmal auf NULL absetzen?

JEIN !

Machen diese Medis irgendwie „süchtig“, d. h. sind
Absetz-Erscheinungen „Entzugserscheinungen“ zu erwarten und
wenn ja, kann man man sagen welche, also wie die sich äußern
würden?

SÜCHTIG : JA ! ( vom Kopf her ).

O. k.
Körperlich JEIN .
Ah ja.

ACHTUNG : Jedes Medikament hat Wechselwirkungen : Bitte so
schnell wie Möglich alle Beipackzettel lesen .

O. k.
Es besteht die allerhöchste wahrscheinlichkeit das die Symtomatik sich
verstärkt wenn nicht auch noch etwas dazu kommt !
Du meinst mit zunehmendem Weglassen der Medikamente? Also lieber doch langsam runterdosieren?
SOLLTE ES SO SEIN ? Langsam sich die Frage stellen : Absetzen ? Gehe nach deinem Bauchgefühl !
Alle auf EINMAL : NEIN ! Die ANGST das es nicht geht ohne
Medikamente , ist kein guter Lehrer ! Siehe Bewältigunsstrategie !
O. k. ich denke auch in Schrittchen ausschleichen ist besser…

JE mehr er schon Krisen überwunden hat desto besser gelingt es
ihm , mit hilfe von Freunden / Freundin , unterstüzung zu
Erfahren .

Unterstützung ist immer gut.

Nicht zu viele gute Punkte auf einmal vortragen , dass könnte
wieder Angst bedeuten ( wie mache ich das nur richtig )! EIN
punkt reicht ( Mensch wie du das gemeistert hast … ) , den
zum vorschein bringen .( Hast ja irgenwie recht , dass hab ich
ja auch schon überstanden ) !Somit steigerst du ihm wieder
sein Selbstwertgefühl ! ( Ich bin ja doch noch was zu nutze ).

Verstanden - stimmt aber auch wirklich!!!

Sollten noch Fragen auftreten die Hier keinen Platz finden ?
Ich werde sie dir beantworten helfen .

Ich finde Deine sehr lieben Bemühungen unheimlich klasse und es war mit eine SEHR große Hilfe diese Zeilen zu lesen. DANKE!!!

Grüße
Marie

Hallo,
Danke für die Antwort.
Das kann man nicht pauschal beantworten und schon gar nicht pe

Ferndiagnose. Das kann in einem, oft längeren, Therapieweg
herausgefunden werden.

Ja es ist immer schwierig… Therapieweg ist ja leider nicht mehr mangels Hilfe der Krankenkasse. Gibt es da eigentlich keine weiteren Möglichkeiten DOCH noch zu Hilfe = Therapiestunden zu kommen, also über diese 100 Stunden hinaus?

Die innere Leib-Seele-Einheit funkt weiter solange Symptome
als Signale, bis der Mennsch endlich seinen Lebensstil ändert.
WIE und in welche Richtung?

In eine Richtung. der dem inneren Wesen wirklich entspricht
(Stichwort „Individuation“).

Nicht wirklich, jedenfalls nicht körperlich. Man bekommt
höchstens Angst, weil die gewohnten Hilfen nicht da sind.
Jemand, der lange auf Krücken ging, bekommt auch zunächst
Angst, wenn man sie ihm fortnimmt.

Das ist wohl wahr, also wenn die nicht süchtig machen, ist das Absetzen in kleinen Schritten wohl doch am besten…

bei 100 Stunden ist definitiv Schluß - sagen die…

Ja, das ist allgemein üblich so.
Das komische ist nur, wenn Du ein körperliches Problem hast, dann wird untersucht und untersucht - koste es was es wolle. Hier enthält man dem Patiennten die Chance auf eine Behandlung bewußt vor - so ein Quatsch.

Man kann nicht allen Patienten helfen.

Leider…
Ich habe z.B. auch einen, der hat jahrzehntelang gearbeitet und ist nun

arbeitslos bzw. in so einer Art Vorruhestands-Möglichkeit. Der
hat seit langer Zeit Panikattacken.
Neulich hatte er wieder eine, als er von einer Reise ZURÜCK
kam!

Oh - also wenn er noch reisen kann…

Also auf dem RÜCKWEG nach Hause bekam er Angst! Das

spricht doch für sich: Er wollte unbewusst nicht wieder in
sein übliches, sinnentleertes Leben einsteigen. Aber vom
Bewusstsein her macht ihm eine Veränderung einfach mehr Angst
als sein neurotisches Leben zu verändern.

DANKE DIR für die Hilfe.

Falls Dir noch was einfällt - bitte gerne eine Nachricht.

Grüße
Marie

Moin Marie

Gibt es da eigentlich
keine weiteren Möglichkeiten DOCH noch zu Hilfe =
Therapiestunden zu kommen, also über diese 100 Stunden hinaus?

Ein klassischer Psychoanalytiker, der Behandlungen bis 240, manchmal auch 300 Stunden beantragen kann, könnte, wenn er eine Indikation sieht, da nochmal über ein Gutachterverfahren einen Antrag stellen.
Dazu müsste der Patient sich bei einem Kollegen, der den Zusatz „Psychoanalyse“ hat, vorstellen.
Eventuell geht auch nochmal ein anderes, ergänzendens Verfahren zu dem, was er hatte. Wenn er also eine tiefenps. fund. Behandlung hatte, könnte er noch eine Verhaltenstherapie versuchen oder umgekehrt.
Gruß,
Branden

Hallo,

Ein klassischer Psychoanalytiker, der Behandlungen bis 240,
manchmal auch 300 Stunden beantragen kann, könnte, wenn er
eine Indikation sieht, da nochmal über ein Gutachterverfahren
einen Antrag stellen.

Bis jetzt war er glaube ich bei der tiefenpsychologisch fundierten Gesprächstherapie (oder wie auch immer das ganz genau heißt).
Muß dann diese Psychoanalyse ganz von vorne neu beantragt werden - quasi als völlig neu begonnene Therapie - und wie vermittelt man das der Barmer am besten?

Dazu müsste der Patient sich bei einem Kollegen, der den
Zusatz „Psychoanalyse“ hat, vorstellen.

O. k. wäre kein wirkliches Problem, vor kurzem haben wir aber in Erfahrung gebracht, dass ALLE Therapeuten hier in der Gegend ellenlange Wartezeiten haben, meine Güte mindestens 1/2 Jahr und mehr und manchen nehmen schon gar keinen mehr auf die Warteliste.
WAS solle denn ein GUTER Psychoanlayse Behandler können, also worauf müßte man achen, bevor man den „falschen“ bekommt? WIE begründet man das für die Krankenkasse?

Eventuell geht auch nochmal ein anderes, ergänzendens
Verfahren zu dem, was er hatte. Wenn er also eine tiefenps.
fund. Behandlung hatte, könnte er noch eine Verhaltenstherapie
versuchen oder umgekehrt.

Verhaltenstherapie hatte er bereits VOR der Gesprächstherapie, konnte er nicht machen, deshalb dann Gesprächstherapie…

DANKE DIR.

Grüße
Marie

99% Heilung?!
Hallo Renegade!

IST ERST DIE VERGANGENHEIT geklärt ist die Heilung 99 % .

Darf ich mal bescheiden fragen, woher du diese Gewissheit nimmst, dass das so einfach ist???

LG ChrisTine

Hallo Renegade!

IST ERST DIE VERGANGENHEIT geklärt ist die Heilung 99 % .

Darf ich mal bescheiden fragen, woher du diese Gewissheit
nimmst, dass das so einfach ist???

Hallo,
würde mich auch interessieren…
Grüße
Marie

LG ChrisTine

Es geht um eine Angst-Panik-Zwangserkrankung die schon sehr
lange besteht der jetzt letztlich schlimmer geworden ist in
den letzten Jahren.

IST ERST DIE VERGANGENHEIT geklärt ist die Heilung 99 % .

tolle Theorie… was, wenn die Probleme in der gegenwart liegen ?

Machen diese Medis irgendwie „süchtig“, d. h. sind
Absetz-Erscheinungen „Entzugserscheinungen“ zu erwarten und
wenn ja, kann man man sagen welche, also wie die sich äußern
würden?

SÜCHTIG : JA ! ( vom Kopf her ). Körperlich JEIN .

sorry , aber : das war falsch herum !

vom Kopf her : NEIN
Körperlich : JA - weil sie definitiv Wirkung auf den Chemiestoffwechsel im menschlichen Gehirn haben und der um den es geht, nimmt hohe Dosierungen von hochwirksamen Medikamenten ein

Alle auf EINMAL : NEIN ! Die ANGST das es nicht geht ohne
Medikamente , ist kein guter Lehrer !

NICHT wegen der Angst sondern wegen der körperlichen Absetzsymptome die z.B. auch Kreislaufzusammenbrüche, Panikattacken etc. sein können

Gruß H.

Moin Marie

Muß dann diese Psychoanalyse ganz von vorne neu beantragt
werden - quasi als völlig neu begonnene Therapie - und wie
vermittelt man das der Barmer am besten?

Man sucht si8ch am besten ZUERST den Psychoanalytiker, der einen Termin frei hat und schaut, was er zu der Angelegenheit meint.

WAS solle denn ein GUTER Psychoanlayse Behandler können, also
worauf müßte man achen, bevor man den „falschen“ bekommt? WIE
begründet man das für die Krankenkasse?

Wenn man die Möglichkeit an, schaut man sich mehrere an und nimmt dann den, der einem liegt. "#+Gegenseitige „Bekömmlichkeit“ ist schon wichtig. Erst nach mehreren Probesitzungen bei diesem (in der Regel müssen alle Kassen diese bezahlen) und wenn man übedrein gekommen ist, stellt der Psychoanalytiker den Antrag mit Gutachterverfahren etc. Als Patient muss man da nicht mit der Kasse reden.

Verhaltenstherapie hatte er bereits VOR der Gesprächstherapie,
konnte er nicht machen, deshalb dann Gesprächstherapie…

„Konnte“ er nicht machen?? Hm, das könnte die Sache komplizierter machen. Aber: Hier geht es jetzt also zunächst um den psychoanalytischen Behandlungsansatz.
Viel Erfolg!
wünscht
Branden

Hallo Renegade!

IST ERST DIE VERGANGENHEIT geklärt ist die Heilung 99 % .

Darf ich mal bescheiden fragen, woher du diese Gewissheit
nimmst, dass das so einfach ist???

Die Anwort ist kein Problem : Den Weg den ich beschrieben habe , bin ich selbst gegangen . Ohne Hilfestellung geht es nicht !
Ohne Ursache ( Amnanese ) geht gar nichts ! Der Ursprung hat immer eine Ursache . Und die ist manchmal tiefer in der Vergangenheit als man sich vorstellten kann . Die große Frage wie kann man das Problem einkreisen um die unmittelbare Ursache zu finden ? Man muß es als ganzes sehen und nicht nur den Teil der jetzt zu vorschein gekommen ist !
Was früher einmal als " normal gegolten hat " kann wieder zum Vorschein gebracht werden !
Daher ist es wichtig das alles von vorne aufgerollt wird .
Sicherlich fällt das nicht gerade Leicht ! Medis können es unterztützen , mehr auch nicht . Heilen können sie nicht ! Es sind keine Antibiotika ! Es wird in der Psychiartrie nicht auf alles geachtet , dem ist einmal so . Unverträglichkeit , Mangelerscheinungen , werden erst gar nicht in Betracht gezogen !
Selten schaut einer auf die Beipackzettel ob eine Wechselwirkung überhaubt gegeben ist . Sehr selten hat die Psy. einen Apotheker der darauf achtet .
Der Gutachter sieht nur eine Momentaufname und schaut nicht auf die Vergangenheit . ( Das kann keiner bezahlen ) . Kein Gutachter wiederspricht dem anderem .
So wie bei mir es früher einmal gewesen ist .
Dort habe ich auf dumme fragen " dumme Antworten gegeben . Nur um zu sehen ob sich das Spiel im Gutachten wiederholt ! Bingo . Es war für mich eine verdammt beschissene Zeit . Immer gegen die Wand und immer wieder Medis ohne Ende . Es kam die Zeit da fing ich zu Studieren an mir die Beipackzettel vor zu nehmen ! Von meine mitpatienten , alles was ich bekommen konnte ! So ist es gekommen wie es gekommen ist . Psychologe wollte ich niemals werden ( schritlich bin ich immer noch ne Niete ) . Na und , damit kann ich leben , ist das NORMAL .
Dazu sage ich nur : Solange Du anderssein nicht verzeihen kannst , bist Du noch weit ab vom Wege zur Weisheit !
Zum Gutachten beziehe ich eine klare Stellung : Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber , er läßt auch anderen eine Chance ! ( Prauers ) .