Psychologe oder psychiater

hallo,
ich hab mal eine frage ich fühle mich schon jahre lang sehr depressiv! und weiß nicht was ich machen soll
ich bin jetzt 22 jahre alt und hab mit mein leben schwer zu kämpfen… ich fang mal von vorne an… ich bin ohne vater aufgewachsen ich habe ca mit 6 angefangen zu rauchen und alkohol zu trinken wobei der alkohol war eher selten bin in der 3 klasse das erste von 3 mal von der schule geflogen und kam dann auf eine sonderschule … mit 10 hab ich dann das kiffen angefangen mit 12 hab ich jeden tag 2-3 gramm geraucht und am wochenende andere drogen genommen (nie heroin ich war in der shcule nie wirklich gut meistens 4-5 wo wahrscheinlich auf denn drogenkonsum zurück fällt… ich war früher auch sehr gewaltätig hab 4 angezeigen wegen schwerer körperverletzung … mit 21 hab ich das kiffen aufgehört 1. weil ich immer dachte wenn ich aufhöre bekomme ich mein leben auf die reihe damit mein ich meine sachen zuregeln 2. hatte ich vor zimlich genau ein jahr einen herzstillstand das war dann ausschlag geben … aber iwie bekomme ich einfach nchts auf die reihe… ich wohne seit 1/2 alleine und hab noch nicht mal denn antrag für alg 1 abgegeben und bewerbungen geschrieben weil ich immer denk ja ich mach es morgen und wird wieder nichts und so geht es schon mein ganzes leben… ich hab auch keine hobbys auser am wochenende weg zu gehen und party zumachen unter der woche bin ich nur allein zuhause und lieg rum und schlaf… ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll… was wurdet ihr mir entpfehlen psychologe psychiater oder doch vll was ganz anders??

lg momo

Hallo,

wie kannst du Miete zahlen und das alles obwohl du absolut keine Einkommen zu haben scheinst?
Dann frage ich mich auch, wie du so „einfach“ den Entzug schaffen konntest, nachdem du schon sehr lange konsumiert hast?
Trinkst du noch Alkohol? Rauchst du noch was?

An deiner Stelle würde ich mich irgendwo hinwenden, die ein umfassendes Konzept anbieten.
Nur 1-2 die Woche mit einen Therapeuten sprechen bringt nichts.
Geh in ne Einrichtung. Richtig Entzug machen, ordentlich erhohlen und dann mal schauen wie es weiter gehen soll.

Drogenberatung ist da ganz gut. Oder vielleicht hab ihr ein Psychologisches Notfallezentrum. Die können auch ganz kurzfristig weiter helfen.

Gruß jenny

hallo!

Ganz alleine den Einstieg in ein ‚normales‘, geregeltes Leben zu schaffen halte ich für äußerst schwierig. Du solltest Hilfe und Unterstützung dabei haben.

Hast du schon einmal von Synanon gehört? Guck mal hier.

Dort leben nur ehemalige Drogenabhängige, also keiner, der nur schlau daherredet. Du hast dort immer Ansprechpartner, feste Tagesabläufe und die Möglichkeit zu arbeiten.

Alles Gute
wünscht dir
Flaschenpost

Das Synanon Scientology ist weisst Du aber schon?

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Hi!

Ich würde Dir raten eine ganz normale Drogenberatung zu konsultieren.

Viel Erfolg

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=1…

Quelle auch mal gelesen?

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=1…

Ich zitiere mal:

Wegen des harten Reglements und des Umgangs mit Privateigentum wenden sich immer wieder Betroffene oder deren Angehörige an die staatlichen oder kirchlichen Sektenberatungsstellen. Als Sekte ist die Suchthilfegemeinschaft nicht einschlägig bekannt , aber „es herrscht eine gewisse Unsicherheit im Umgang mit Gruppen wie Synanon“, räumt Dr. Utsch (evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen) ein. Gegen den Verdacht sprechen allerdings einige Tatsachen: Die für Sekten charakteristische Isolation von Angehörigen wird nach einigen Monaten aufgehoben.
Synanon sorgt selbst für eine hohe Transparenz , so daß eine dauernde öffentliche Kontrolle der Institution auf verschiedenen Ebenen stattfindet.

Die o.g. Isolation ist kein rein sektentypisches Merkmal. Sie wird bei vielen Psychotherapeutischen Einrichtungen zu Beginn vorgeschrieben und ist - sowohl für einen Depressiven wie für einen Suchtkranken - durchaus sinnvoll.

Hast du persönliche Erfahrungen mit Synanon oder Angehörigen?
Ich schon!

Gruß, Flaschenpost

Hi,

Hast du persönliche Erfahrungen mit Synanon oder Angehörigen?
Ich schon!

Ich auch. Und deshalb würde ich nie jemandem Unbekannten via Internet Synanon empfehlen.

Gruß,
Anja

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Hi!

Ich hatte Synanon mit Narconon verwechselt.
Narconon gehört zu Scientology, nicht Synanon.
Ich würde trotzdem abraten und verweise ich auf mein Posting:

Eine normale Drogenberatungsstelle zu konsultieren.
Da sitzen die Fachleute.

Gruß

Hast du persönliche Erfahrungen mit Synanon oder Angehörigen?
Ich schon!

Ich auch! Und diesen Verein würde ich niemandem empfehlen. Ganz bestimmt nicht!!!

Gruss, Rala

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Deine Darstellung nach kommt weder ein Psychiater noch ein Psychologe infrage.
Du brauchst einen multimodalen Ansatz. Den gibts bei den Sozialarbeitern. Da haben auch einige eine Therapieausbildung. Ich glaube die nennen das Case management?
Jedenfalls must du von Grund auf wieder auf die Beine gestellt werden.
Beratungsstellen können dich evtl. in ein Rehazentrum vermitteln und dich unterstützen.
Solltest du tatsächlich den Allerwertesten hochkriegen, dich den „Normen“ eines normalen bürgerlichen Lebens stellen (da gibts auch ne Menge Spass!), „Freunde?“ wechseln, der Verdummung durch Dope und Party tchüss sagen. Dich fördern, aber auch fordern lassen - dann meine Hochachtung.
Verdiene dir den Respekt!