Psychologe, psych. Psychotherpeut, Arzt für Ps

Hallo,

  • Psychologe
  • Psychotherapeut
  • psychologischer Psychotherapeut
  • Arzt für psychotherapeutische Medizin

Kann mir jemand die Unterschiede bitte erklären?
Danke.

Chris

Hallo,

  • Psychologe
  • Psychotherapeut
  • psychologischer Psychotherapeut
  • Arzt für psychotherapeutische Medizin

Bis auf den letzten Punkt wird das sehr ausführlich in FAQ:239 erklärt. Der „Arzt für psychotherapeutische Medizin“ ist AFAIK dem „medizinischen Psychotherapeuten“ recht ähnlich.

Gruß,

Malte.

nur mal kurz

  • Psychologe

hat psychologie studiert

  • Psychotherapeut

psychotherapie ausbildung

  • psychologischer Psychotherapeut

psychologie & psychotherapie ausbildung

  • Arzt für psychotherapeutische Medizin

medizin & psychotherapie ausbildung

gemeinsam ist ihnen die diagnostik, die beratung und therapie

eine erklärung der tätigkeitsbereiche ist mir zu viel hier anzuführen sorry schau einfach unter den versch. studien / ausbildungen nach?
greetz

Hallo,

  • Psychologe

Die beschäftigen sich damit, wie die Willensbildung
von Menschen unmittelbar vor ihre Handlung vonstatten geht,
auch gerade in der Masse.
Klar, dass da ein Riesenhaufen von Statistik im Spiel ist.

Teilweise beschäftigen sie sich damit, wie man das erkennt, dass da was nicht ganz normgerecht abläuft,
im Hinblick auf die Alltagstauglichkeit einiger Individuen,
oder auch zu seelischem Leid führt,

Ist im Grunde ohne weitere untenstehende Qualifikationen
nur gut für einen Wahlberater, hat aber bereits
die meisten Elemente der ordungsgemässen Diagnostik.
(Idiotentest durchführen beim Führescheinentzug geht wohl)

  • Psychotherapeut

Gibt es nun normabweichendes Verhalten, oder seelisches Leid,
haben sie gelernt, wie man das diagnostiziert und
wieder gerade rücken kann (heilen)

  • psychologischer Psychotherapeut

und das mehr so aus der Empirik.

  • Arzt für psychotherapeutische Medizin

und das mehr so aus medizinischer Sicht,
also tasächlich mit Beweis, dass das funktioniert,
im Sinne der Koch’schen Postulate, so
schulmedizinisch. Muss man nicht auch Medizin studiert haben, dann?

Es gibt jedoch viel zu bedenken im
Hinblick auf Kassenzulassung, da hat sich für
Psychologe in letzer Zeit einiges gelockert.

Trotzdem, ein Psychologe braucht viele Zusatzqualifikationen
nach dem Studium bevor er richtig arbeiten kann.

Bis auf den letzten Punkt wird das sehr ausführlich in FAQ:239
erklärt. Der „Arzt für psychotherapeutische Medizin“ ist AFAIK
dem „medizinischen Psychotherapeuten“ recht ähnlich.

Gruß,

Malte.

verschiedene Seelenheiler

auch nur mal kurz

-Diplom-Psychologe

hat Psychologie studiert
ein „Psychologe“ kann auch Ihr Friseur sein

  • Psychotherapeut

ist nur als Titel geschützt in Verbindung mit einer ärztlichen Facharztprüfung (oft Psychiater, Internisten,Allgemeinmediziner) oder einer klinischen Ausbildung eines Diplompsychologen

Bei Beiden muß eine Approbation vorliegen, sonst stimmt`s nicht immer

  • Arzt für psychotherapeutische Medizin

ist eine neuere Facharztqualifikation und spricht für mehrjährige Tätigkeit im Bereich Psychotherapie, sagt aber nichts über das erlernte Therapieverfahren (wie auch oben bei den anderen Bezeichnungen)

Kassen erstatten nur anerkannte Verfahren wie Psychoanalyse, tiefenpsychologische Therapie oder Verhaltenstherapie.
Andere, auch spannende Verfahren wie Familientherapie, systhemische Therapie, Gestalttherapie werden häufig privat bezahlt werden müssen.

Viele der übrigen Therapieangebote bewegen sich außerhalb der Seriösität; sinnvoll ist es daher jemand (Kasse, KV, Ärztekammer, Berufsverbände) zu fragen, ob es eine Liste mit Therapeuten in Wohnortnähe gibt.

J.P.Theurich