Hallo,
ich habe mir glaube ich vor 5 Jahren das erste Mal vorgenommen, zum Psychologen zu gehen, und dann doch nie gemacht. Jetzt möchte ich diesen Schritt wagen, weil ich mir nicht mehr zu helfen weiß.
Meine Frage ist, wie kommt man zu einem Psychologen? Muss man vorher zum Hausarzt gehen und dem seine Probleme erzählen, damit der dann einschätzen kann, ob es gerechtfertigt ist? Wie kann ich das umgehen? Ich habe kein Geld um eine Therapie selbst zu bezahlen, sehe aber inzwischen ein, dass ich dringend Hilfe brauche.
Und ein weiteres Problem ist, dass ich eigentlich mit niemandem drüber reden möchte und am allerwenigsten mit meinem Hausarzt, weil ich immer das Gefühl habe, dass der denkt ich simuliere und ich mich nicht erklären möchte. Ich bin oft krank (mit Kleinigkeiten), kann mir aber auch vorstellen, dass das psychische Hintergünde hat (Das ist nicht der Grund weshalb ich zu einem Psychologen möchte, sondern nur meine Erklärung dafür, dass ich von meiner Ärztin als Simulantin bezeichnet werde und nicht ernst genommen werde). Jedenfalls möchte ich nur ungern zu meiner Hausärztin gehen müssen.
Und ein anderer Hausarzt? Der kennt mich wiederum nicht gut genug, oder was sagt ihr?
Ich weiß nicht, wie ich das anpacken soll, und wenn ich darüber nachdenke verlier ich fast den Mut…
Hallo,
wenn Du einen Facharzt benötigst, ist das kein „Psychologe“ sondern ein Facharzt für Psychiatrie und/oder Neurologie. Zu diesem Arzt kannst Du auch ohne Überweisung durch Deine HA gehen, wenn er eine Kassenzulassung hat.
Ärzte suchen kannst Du hier:
http://www.kvberlin.de/60arztsuche/index.html
Für das Erstgespräch solltest Du Dir vorab Notizen über Deine Probleme machen, da die meisten Menschen in so einer Situation die Hälfte vergessen. Das erleichtert dem Arzt auch die Diagnose.
&Tschüß
Wolfgang
was soll das denn?
mach dich doch erstmal mit den begrifflichkeiten vertraut, bevor du solchen stuss erzählst. der fragestellerin hilfst du mit deinen falschinformationen nicht im geringsten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychologe
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychiater
http://de.wikipedia.org/wiki/Neurologe
schönen sonntag noch
ann
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Ich glaube an Psychologen kommt man nur mit Geld. Ohne Geld landest Du zwangsläufig in den Mühlen der Psychiatrie und Pharmaindustrie… .
MfG George
Ich glaube an Psychologen kommt man nur mit Geld. Ohne Geld
landest Du zwangsläufig in den Mühlen der Psychiatrie und
Pharmaindustrie… .
Wie kommst Du auf dieses schmale Brett?
Ist das so in der Schweiz? Entspringt diese - unhaltbare - Behauptung einer negativen Einzelerfahrung?
Gruß
Kreszenz
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Da ich das was ich hier behaupte auf Erfahrungen beruht die ich in Ostdeutschland gemacht habe, denke ich, dass ich gar nicht so verkehrt liege. Gemeint ist nicht das Pflegepersonal. Ergotherapeuten( nicht alle! )und Ärzte,die ihre verwirrten Patienten wie Untermenschen behandeln.
Anstatt klärender Gespräche bei der Arzt Visite,erfolgt Ruhigstellung mit PsychoPharmaka,
Drei Selbstmorde an einer Klinik mit einem Fassungsvermögen von ca.25 Patienten innerhalb eines viertel Jahres. ( Ein Suizid-Opfer war in der DDR und danach als Lehrerin tätig…) .
Eine Musiktherapie, die an Fragwürdigkeit nicht zu überbieten lässt und heute noch in meinen Ohren nachhalt… .
Befragungen von Praktikanten ohne aufklärende Ergbnisse ( rein für die Statistik ).
Raucheräume und Kaffee zu jeder Zeit zugänglich…
Alkoholiker und andere Suchtkranke die nach dem Entzug wieder in die Arbeitslosigkeit und das gleiche soziale Umfeld, mit den niedrigen SpiritousenPreisen entlassen werden.
… Dabei wollte ich doch bloss das Gespräch mit einem Psychologen suchen.
MfG George
Hallo,
was soll Dein Gemaule ? Hast Du Deine Links selber gelesen ?
Wenn es der Posterin um eine ärztliche Behandlung geht, dann ist das nun mal in erster Linie der Facharzt für Psychiatrie und/oder Neurologie.
Wenn der FA eine entsprechende Diagnose stellt, folgt ggfs eine therapeutische Behandlung, z. B. bei einem psychologischen Psychotherapeuten
&Tschüß
Wolfgang
Da ich das was ich hier behaupte auf Erfahrungen beruht die
ich in Ostdeutschland gemacht habe, denke ich, dass ich gar
nicht so verkehrt liege.
Dass auch in diesem Bereich etwas schieflaufen, es zu Unzulänglichkeiten bis groben Fehlern kommen kann, ist unbestritten – genauso wie die Tatsache, dass es unzählige Fälle gibt, in denen eine Therapie den Patienten nachhaltig geholfen und ihnen ein Weiterleben überhaupt erst ermöglicht hat.
Jemandem, der sich Hilfe von einer Therapie erhofft, mit zwei lapidaren, einseitig überspitzten Sätzen den Mut zu nehmen, finde ich verantwortungslos und nicht im Sinne dieses Forums.
Gruß
Kreszenz
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Helloo George…
Da ich das was ich hier behaupte auf Erfahrungen beruht die ich in Ostdeutschland gemacht habe, denke ich, dass ich gar nicht so verkehrt liege
Buuuuuhhhhhhhh! Ich behäupte mal, so verkehrt hab i scho lang net mehr gelesen. Interessant, Herr von bösen Untermenschen verarscht sei. Ne da hab ich jetzt was verwechselt…mh
Anstatt klärender Gespräche bei der Arzt Visite,erfolgt Ruhigstellung mit PsychoPharmaka
Und wer hat die genommen? Ich mein nachdem der Arzt zugeschlagen hat, bei den Pharmacars. Waren die so drauf das sie nicht mehr reden konnten? Peinlich für die Ärzteshaft.
Drei Selbstmorde an einer Klinik mit einem Fassungsvermögen von ca.25 Patienten innerhalb eines viertel Jahres. ( Ein Suizid-Opfer war in der DDR und danach als Lehrerin tätig…) .
Gott sei denk, hast Du es überlebt. Wo kommt der Text her? 
… Dabei wollte ich doch bloss das Gespräch mit einem Psychologen suchen.
MvfG
XX
die fragestellerin fragte nach einem psychologen nicht nach psychiatern oder neurologen. der unterschied zwischen den 3 berufsgruppen ist bedeutend.
ist das so schwer zu verstehen?
bye
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Hallo,
ich habe in meinem ersten Posting ganz klar das Wort „wenn“ benutzt. Aus dem Zusammenhang ist es für mich relativ wahrscheinlich, daß die Posterin zwar „Psychologe“ sagt, aber Facharzt meint. Das kommt sehr oft vor, da die Begrifflichkeit vielen nicht klar ist.
Im Übrigen könnte frau auch bei Meinungsunterschieden gewisse Mindestumgangsformen wahren, bin ich eigentlich auch von Dir gewöhnt.
&Tschüß
Wolfgang
Kurze Ergänzung zu Ann und Antwort an UPosterin
N’Abend Wolfgang,
Das kommt sehr oft vor, da die Begrifflichkeit
vielen nicht klar ist.
Naja, es kommt vermutlich aber auch ebenso oft vor, dass Menschen das meinen, was sie sagen.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, ich war NIE bei einem Facharzt, wenn ich der Meinung war, ich benötige die Hilfe eines Phsychotherapeuten.
DEN habe ich mir selbst gesucht und bin dann zu einem Vorgespräch zu ihm gegangen. Auch hat DER die Diagnose gestellt und verschiedene Therapieformen vorgeschlagen und mit mir die passende gemeinsam heraus gesucht.
Es ist völlig Wurst, zumindest hier in Berlin, ob ich mit 'ner Überweisung (die ich von meiner Hausärztin bekomme, wenn ich das möchte) oder mit meiner Chipkarte und 10,00 Euro zu diesem Psychotherapeuten gehe.
Er regelt dann auch alle Dinge mit der Krankenkasse. Beantragt die Therapiestunden, ggf. Verlängerungen etc.
Gruß
Demenzia
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Lesen, dann antworten!
Hallo Wolfgang,
ich glaube Du hast die Frage nicht richtig gelesen und verstanden - die Fragestellerin möchte einen Psychologen aufsuchen und fragt ob sie dazu vorher zum Arzt muss (wegen Überweisung und Kostenübernahme).
Sie hat nicht geschrieben dass sie einen Psychiater aufsuchen möchte.
Und zur Frage selbst, obwohl das bereits durch andere beantwortet wurde: Du kannst direkt einen Psychologen aufsuchen. Du kannst 5 Probestunden nehmen, beim gleichen oder verschiedene. Wenn Du Dich entschieden hast wird der Psychologe (psychologische Psychotherapeut wenn man es ganz genau nimmt) sich mit der Krankenkasse in Verbindung setzen um die Therapiekosten zu übernehmen. Es ist möglich, dass der Psychologe hierfür eine Überweisung vom Arzt braucht - die lässt Du Dir dann einfach von der Sprechstundenhilfe geben - dafür brauchst Du nicht mit dem Arzt zu sprechen und schon gar nicht darüber reden warum Du diese Überweisung brauchst. Das ist das Normalste der Welt.
Eine Liste von Therapeuten bekommst Du von der Ärztekammer oder von Deiner Krankenkasse.
Viele Grüße
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Oh Himmel…
halt die Augen zu und glaub ihm kein Wort - absolute Unwissenheit. Und ganz schön mutig das auch noch so laut zuzugeben.
Wer nix weiss, soll lieber fragen. Wer nicht fragt bleibt dumm-aber bitte nur Wissen oder Meinung (wenn sie gefragt ist) weiter geben.
Viele Grüße
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Vielen Dank für eure Antworten. Meine fragen sind geklärt und jetzt liegt es wohl an mir diesen Schritt auch wirklich zu gehen.
Kleine Anregung für einige von euch: Vielleicht solltet ihr in so einem Thema einen etwas sentimentaleren Umgangston pflegen. Denn es ist schon erschreckend, wenn man sich überwunden hat, sowas zu schreiben, dann so rauhe kommentare zu lesen. Aber vielen dank trotzdem an die, die mir wirklich geholfen haben!
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Hallo george
Da ich das was ich hier behaupte auf Erfahrungen beruht die
ich in Ostdeutschland gemacht habe, denke ich, dass ich gar
nicht so verkehrt liege.
Du solltest die heutige Psychotherapie und Ärzteschaft nicht mit der damaligen Situation in der DDR vergleichen.
In der DDR waren psychoanalytisch orientierte und tiefenpsychologisch fundierte Behandlungen mehr oder weniger verpönt. Sie passten nicht ins System. Vieles passte ja damals nicht ins System. Daraus solltest du aber keineswegs den Schluss ziehen, dass Psychotherapie heute noch in Berlin so abläuft wie damals in der DDR.
( Ein
Suizid-Opfer war in der DDR und danach als Lehrerin tätig…)
Gruß,
Branden
Einverstanden!
Hi Schneechen
Kleine Anregung für einige von euch: Vielleicht solltet ihr in
so einem Thema einen etwas sentimentaleren Umgangston pflegen.
„Sentimental“ gefällt mir in diesem Zusammenhang! Ist ja im Grunde auch viel spannender als als das ewige „sensibel“.
Gruß,
Branden