Hallo,
mein Dozent hat vor einiger Zeit mal einen Begriff gebracht, den ich noch nicht kannte - „Homöostase“. Er erklärte es in etwa so, dass der Mensch versucht vergangene Erlebnisse positiv zu sehen (somit ja eigentlich die negativen Erlebnisse zu verdrängen). Beispiel Bundeswehr: jeder weiss, dass es anstrengend, schmutzig, erniedrigend… ist und trotzdem meinen viele im nachhinein, dass es mit die schönste Zeit des Lebens war.
Jetzt finde ich unter H. vorallem Begriffe wie „Selbstregulierung“ und „Gleichgewicht“. Ist das jetzt so richtig wie mein Dozent es beschrieben hat (er macht übrigens Marketing), k.A. wie wir auf das Thema gekommen sind.
Vielen Dank schonmal im Voraus für eine Antwort.
Gruß
Der Raabe
„Homöostase“.
Hallo Raabe, sorry, dass ich jetzt erst schreibe.
Also im Dorsch Psychologisches Wörterbuch steht folgendes:
„Bez. für das Prinzip, dass alle Organismen gegenüber den scih verändernden Lebensbedingungen die Tendenz zeigen, das von ihnen errreichte Gleichgewicht … zu erhalten oder wiederherzustellen.“
Das bezieht sich auf physiologische Prozesse (Körpertemperatur…), welche sich z.T. auch psychologisch ausdrücken (Hunger -> Essen).
Fchner nennt es das „Princip der Tendenz zur Stabilität“ oder Konstanterhaltung des Milieus (Bernard).
Vllt. bringt dich das weiter.
Gruß, Christin
Guten Tag,ja im Prinzip hat dein dozent recht,es geht um ausgleich und wie du richtig sagst Gleichgewicht …also auch die Psyche strebt nach gleichgewicht und wenn eine erfahrung zu negativ war bastelt sich die psyche ihren ausgleich …ist aber eigentlich kein begriff aus der Psychologie eher aus der Biologie /Medizin.Das empfinden körperlich-organischen ungleichgewichts löst den impuls aus dies durch entsprechende Handlung ins gleichgewicht zu bringen.
Gruß Uschi