Hallo Pia!
Seit gestern
das frage ich mich schon länger
frage ich mich, warum Lehramtsstudenten
eigentlich keine Pädagogische Psychologie haben im
Studium…oder zumindest mehr als die angegebenen 8 Std, die
zum Teil ja noch nicht mal eingehalten werden?!
Naja, hier in Halle sind es wesentlich mehr Veranstaltungen, insgesamt sollen wir auf 12 Std. kommen. Das ist nur leider immer noch zu wenig.
Eigentlich müssten Lehrer eine viel bessere Ausbildung
bekommen, und vor allem müsste die immer wieder aufgefrischt
werden!
Nicht alles kann man in diesem Fall durch eine bessere Ausbildung erreichen, manche (ich sehe das an einigen Mitstudenten) sind für den Lehrerberuf einfach ungeeignet, so dass man auch durch eine umfassendere Ausbildung nicht viel machen kann - das Bild vom Schüler und wie der zu sein hat, die eigene Perspektive auf sich selbst und das, was man macht, dies alles ist bei einigen schon früh zu sehr fest gefahren. Dazu kommt, dass in allen Klausuren, die man für die nötigen Scheine bestehen muss, kanonisiertes Wissen abgefragt wird. Inwiefern man dies auch anwendet, interessiert niemanden. Den Anlauf über ein mehrwöchiges Pflichtpraktikum vor Beginn des Lehramtsstudiums, den die südlichen Bundesländer machen, ist schon einmal ein Anfang, aber immer noch nicht das Wahre.
Später im Lehrerberuf gibt es dann Fortbildungspflicht. Aber was heißt das schon.
Gibts da irgendwelche Neuheiten, auf die man hoffen kann? Oder
bleibt alles grau, wie der Schulaltag?
Anzustreben ist eine fundierte Mischung aus Praxis und Theorie der psychologischen Pädagogik. Doch welche Uni hat schon die Stellen, sich in dem Umfang um alle Lehramtsstudenten zu kümmern? Da kommt es sehr auf Eigenengagement an. Und das ist es auch, was den Schulalltag bunt macht.
Gruß sannah
(die für ihre zukünftigen Schüler das Beste hofft, aber guten Wissens und Gewissens ist…)