mir geht es um folgendes: ich stehe im 13. schuljahr und frage mich nun, was ich studieren will.
sehr gern zum beispiel psychologie. kann mir da jemand von euch genaure infos zu geben?
wie ist das studium aufgebaut, was lernt man effektiv?
und wie stehts um den numerus clausus? weil zugegeben, der musterschueler bin ich nicht gerade…
zum NC kann dir die seite http://www.zvs.de helfen. die „grenzwerte“ bzgl. abi-note und wartezeit hängen von der anzahl der bewerber ab und sind deshalb in jedem semester verschieden.
dann empfehle ich dir das berufsinformationszentrum des arbeitsamts (BIZ). dort gibt es zu jedem beruf informationen (tätigkeitsfelder, anforderungen, ausbildungsweg…).
gerade als psychologe hat man viele möglichkeiten, auch wenn die meisten denken, am ende des studiums müßte man sich leute auf die couch packen - obwohl man das erst nach einer psychotherapeutenausbildung darf, die sich nicht zwangsläufig ans studium anschließt.
wenn man mit dieser vorstellung in ein studium geht, wird man ziemlich überrascht zb. von statistik, versuchsplanung, physiologie oder biologie, die zumindest an der uni, an der ich studiert habe, zum studium gehören.
allerdings bilden die universitäten in unterschiedlicher weise aus. daher rate ich dir, dir einmal die uni anzusehen, an die du möchtest. dort gibt es studienführer, vorlesungsverzeichnisse und prüfungsordnungen, oft sogar online. diese kannst du mit unis vergleichen, die jetzt nicht unbedingt deine 1. wahl sind.
mir geht es um folgendes: ich stehe im 13. schuljahr und frage
mich nun, was ich studieren will.
sehr gern zum beispiel psychologie.
haffelder hat physik und psychologie studiert, sich ein altes eeg gekauft und mit der kiste ein institut gegründet. vielleicht lohnt ein schlagabtausch mit ihm per email.
offensichtlich hat er genug geld, um das haus zu heizen und zwei drei leute dazu zu bewegen, mit ihm da zu sitzen und schlau papier zu blättern. wann er das letzte mal urlaub gemacht hat, weiß ich nicht. in http://www.scorelogue.com/features/holiday_music.html hat er angeblich nicht die titelrolle gespielt.
Beim NC mußt du schon aufpassen. Es gibt nicht wenige die sich mit einem Durchschnitt von 1.0 bewerben und trotzdem lange Schlange stehen müssen. Praktisch wären hierbei Vorerfahrungen wie Praktika oder eine Ausbildung im Sozialen Bereich, damit man bei der Bewerbung, auf einen Studienplatz, bessere Chancen hat.
Viele haben allerdings falsche Vorstellungen vom Psychologie Studium. So manch einer ist schon an Statistik und Analysis gescheitert, weil er in das Studium gegangen ist und gedacht hat, das er nun nichts mehr mit Mathematik zu tun hat…
Natürlich gibt es viele Teilbereiche und spzialgebiete. Der Vorteil ist an diesem Studium wirklich, daß du wahnsinnig viel Auswahl hast (kommt natürlich auch auf das Fachgebiet an). Langweilig wird es dabei also nie. Trotzdem sind die Anforderungen immer sehr hoch, weil es immer mehr Bewerber als Plätze gibt und zuviele das Studium vorher abbrechen, weil sie falsche Vorstellungen hatten, oder es sich einfach zu leicht vorgestellt haben.
Grüße
Novalee
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