Psychologiestudium

Hi,
ich wollte mal Fragen ob man ein Psychologiestudium schaffen kann, wenn man grottenschlecht in Mathe ist und ob es überhaupt Sinn macht, wenn man selber keine stabile Psyche hat. Ich weiß, das passt vielleicht eher in ein anderes Forum aber ich dachte, hier eher auf die richtigen Ansprechpartner zu treffen.

Auch hallo.

ich wollte mal Fragen ob man ein Psychologiestudium schaffen
kann, wenn man grottenschlecht in Mathe ist und ob es
überhaupt Sinn macht, wenn man selber keine stabile Psyche
hat.

Schaffen kann man das ganz sicher. ABER: in der Psychologie wird Statistik verwendet, welche nun mal auf Mathematik basiert… Je nach Prüfungsordnung kommt diesem Fach also eine entsprechende Priorität zu. (Ausserdem machen sich Kenntnisse hier für Psychologen gut)
Was die stabile Psyche angeht: kommt drauf an. Je nach Schwerpunkten wird man aber mit Menschen aller Couleur zu tun haben. Und da macht sich eine gewisse psychologische Stabilität ganz sicher gut.

So gesehen sollten diese Schwächen durch Intensivtraining soweit wie möglich ausgemerzt werden :wink:

HTH
mfg M.L.

Hast du vielleicht ein paar Beispiele für Einsatzbereiche von Psychologen in denen man nicht unbedingt therapiert?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo nochmal.

Hast du vielleicht ein paar Beispiele für Einsatzbereiche von
Psychologen in denen man nicht unbedingt therapiert?

Rein schlagwortmässig gibt es da u.a. die Marktforschung.
Oder man erweitert sein Profil z.B. um Philosphie und debattiert dann mit Leuten anderer Fachbereiche: http://www.wissenschaft-online.de/page/page_gg_home (Heft 7-8/06)
Neurowissenschaften wäre auch so ein aktuelles Schlagwort: http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=266540
Oder man analysiert Spielernaturen: ISBN 3-89168-045-7 Buch anschauen & http://www.rochadekuppenheim.de/meko/meko6/wahls.html

HTH
mfg M.L.

Danke!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

ich wollte mal Fragen ob man ein Psychologiestudium schaffen
kann, wenn man grottenschlecht in Mathe ist und ob es

es wird zumindest sehr, sehr schwierig. Psychologie ist wirklich in weiten Teilen Statistik.

überhaupt Sinn macht, wenn man selber keine stabile Psyche

Da wärst Du in guter Gesellschaft, einer empirischen Studie nach sind unter Psychologiestudenten und -absolventen überdurchschnittlich viele Knallköppe zu finden :wink:

Aber ernsthaft: _Jedes_ Studium wird durch eine „instabile Psyche“ (was auch immer Du damit meinst) potentiell erschwert.

Psychologie hat übrigens mit Therapie erstmal nichts zu tun. Jemand, der nur Psychologie studiert (oder gar promoviert) hat, darf niemanden therapieren, und hat auch davon nur bedingt Ahnung.

Zum therapieren braucht’s als Psychologe noch die Qualifikation zum Psychotherapeuten.

Einsatzgebiete für Psychologen sind gar mannigfaltig, siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Psychologe

Gruß,

M.

hi,
also drei dinge

  1. psychotherapie würde ich nur leuten raten, die ne stabile psyche haben, weil es so schon anstrengend und belastend genug ist. falls du schon einmal ne psychotherapeuthische Behandlung hattest, fällt dies sowieso weg, numindest bekommst du keine Kassenzulassung, kannst also nicht als niedergelassener psychologischer Psychotherapeuth arbeiten.

  2. schlecht in mathe ist immer so ne pauschal aussage. mathe in der schule ist ja eher Analysis, im Studium aber hauptsächlich Statistik und davon aber nicht zu knapp. man kann alles schaffen, wenn man sich genug dahinter kniet, doch solltest du bei der universitätsauswahl darauf achten, eine Uni zu wählen, bei der die methodischen Grundlagen eher als nebensächlich angesehen werden. (obwohl ne gute Methodik eigentlich total wichtig ist!!!) z.B. in Bamberg ist das der Fall ( wobei ich finde, dass da die methodik schon fahrlässig vernachlässigt wird)

  3. andere Gebiete der Psychologie, außer Psychotherapie: da gibt es tausende. Erster Knackpunkt: für die meisten anderen Arbeitsgebiete wie Marktforschung, … benötigt man erst recht eine gute Methodikausbildung und dafür ja wieder gute Statistikkenntnisse. das selbe gilt für die Forschung an der Uni oder überhaupt. ein Teufelskreis.

das war’s - noch Fragen?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]