Schade dass dir noch niemand geantwortet hat.
Wie kommst du darauf, dass viele Psychologie mit Philosophie gleichsetzen?
Sicher beide haben gemeinsame Wurzeln, aber diejenigen die da eine gleichsetzung machen, meinen entweder nicht die wissenschaftliche philosophie bzw wissenschaftliche PSychologie, sondern eher das was man so in Frauenzeitschriften findet.
Psychologie im Studium ist vor allem Statistik rund um das Thema menschliches Verhalten und Erleben.
Als Beruf kannst du erst nach einer dem Studium folgenden Therapieausbildung wirklich in die Therapie gehen.
Alternativen ohne diese Ausbildung liegen in den Schwerpunkten, die du dir im Studium bzw. in der folgenden Forschung gesetzt hast, bzw. die an der jeweiligen Uni stattfanden.
Möglichkeiten gibt es im Bildungsbereich (Lernpsychologie/Pädagogische Psy.), oder im Personalwesen,in der Werbung oder in anderen Wirtschaftsbereichen (Arbeits, Markt und Organisationspsychologie/ Wahrnehmungspsychologie), dann gibt es die Verkehrspsychologie, die Kriminalpsychologie, Gesundheitspsychologie, Umweltpsychologie uä.
Auch ist über die Biologische Psy ein Einstieg in die Neurowissenschaften, v.a. Kognitionsforschung möglich, aber da gibt es glaub ich inzwischen spezialisiertere Studiengänge (die für deine Interessenlage aber auch passen könnten).
http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitionswissenschaft#…
Der möglichkeiten sind also viele.
Daneben gibt es noch Möglichkeiten, für die man einfach generell einen Uniabschluss braucht, zB. als Beamter im höheren Dienst in irgendwelchen Ministerien oder für ein Bibliotheksreferendariat (höherer Dienst in wissenschaftlichen Bibliotheken).
Psychologen braucht man also eigentlich an vielen Stellen.
Notfalls kann man noch immer in der Forschung bleiben und hat da dann freie Auswahl an Themen (u.a. auch Sozialpsychologie, Persönlichkeitspsychologie, Entwicklungspsy., Biologische Psychologie/Neurowissenschaften, Allgemeine Pys= Denken, Fühlen, Bewußtsein etc; ).
Schau mal unter Hochschulkompass.de nach den Studiengängen auch mit den Stichworten Neuro bzw. kognition
Und lass dir auch die Master mitausspucken, denn die sind oft schon stärker in die Richtung. Wenn dir was gefällt schau bei den Mastern eben, welchen Studiengang vorraussetzen. Leider klappt das nämlich nicht so, wie propagiert, dass man mit beliebigen Bachelor dann beliebigen Master machen kann. Und wenn du in diese Neurowissenschafts-richtung gehst, dann ist der Master sowieso nötig um dann den noch nötigeren Dr. zu machen. Denn dann wird Forschung dein Arbeitsschwerpunkt sein.
Gruß B