Hallo Jan!
Vorausschickend:
Wenn ich hier auch kämpferisch wirke und Du Dich regelrecht auseinander genommen fühlst:
Ich gehe nicht Dir an den Kragen, ich fühle nur den Behauptungen auf den Zahn.
Zu oft wird irgendetwas ungeprüft geglaubt, nur weil es sich zunächst gut anhört. Ich bin als Kind gelehrt worden, ALLES kritisch zu hinterfragen. Das hat zur Folge, dass ich jetzt ein sehr unangenehmer Zeitgenosse bin, und viele Leute fühlen sich von mir persönlich angegriffen. Dabei ist dies gar nicht meine Absicht! Ich habe nichts gegen Dich, ich habe noch nichtmal was gegen die Aussagen, die Du machst. Aber ich kann sie erst übernehmen, wenn ich sie auf Herz und Nieren geprüft habe.
Und das tue ich jetzt:
Im Fettgewebe lagert der Körper einiges an Giften ein, durch
das abnehmen werden die wieder in den Körper geschwemmt.
Wo kommen die Gifte ursprünglich her? Aus der Ernährung? Was machen Schlanke mit dem Gift aus der Ernährung, wo sie doch keine Fettgewebe zum Einlagern haben? In welche Körperteile / Organe werden die Giftstoffe geschwemmt? Richten sie dort mehr Schaden an als im Fettgewebe? Sind Schlanke somit vergifteter als Dicke?
Zitat Udo Pollmer:
Moment – wir hatten gemeint, gerade Fettleibige hätten ein
erhöhtes Herzrisiko?
Das stimmt. Aber es steigt noch mehr, wenn sie abnehmen.
Wodurch?
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=9161&Catego…
Sehr interessant!
Ein Mensch, der eine Ernährungsumstellung vollzieht, 30
kg abspeckt und sich dann wieder an den Badestrand traut, für
den macht es einen Unterschied. Der hat, wenn er seine
Zielfigur erreicht hat, tatsächlich ein Ziel erreicht.
Sicher hat er das, nur gerade da wird es kritisch - weil 30
Kilo kann keiner im Kopf verarbeiten.
Wo ist das Problem? Die 30 kg plus - hat er die im Kopf verarbeiten können? Wenn ja, warum geht das dann nicht retour? Wenn nein, dann kann er die 30 kg in die Minusrichtung wahrscheinlich sehr leicht verarbeiten!
Statt sich über 5 Kilo
weniger zu freuen ärgert man sich über die restlichen 25, ich
denke nur noch maximal in 5Kilo Schritten und wieviel ich nun
gesamt zuviel habe will ich gar nicht wissen - das würde mich
erschlagen.
Jemand, der 30 kg abnehmen möchte, muss sich Etappenziele stecken. Ansonsten ist es wohl kaum zu schaffen.
Was ganz wichtig ist sich an den Badestrand
getrauen mit 30kg weniger ist auch nicht so einfach - überall
schlappert unnütze Haut rum.
Da hat es die holde Weiblichkeit besser: Sie versteckt den Schlabberbauch in einem Badeanzug.
Wenn ich denke, ich habe mehr davon, eine Tafel
Schokolade zu essen als jetzt darauf zu verzichten, dann esse
ich sie. Um sie nicht zu essen, brauche ich eine starke
Motivation, und das Gefühl, „meine Ernährung in den Griff zu
bekommen“, ist keine.
Doch weil ich dann nicht die ganze Tafel reinspachtel, sondern
nur einen Teil - denn aber geniesse und dabei ein gutes
Gewissen habe.
Du bist eben - im Gegensatz zu mir - ein Ausbund an Selbstdisziplin!
Wenn ich eine Tafel Schokolade anbreche, ist sie in null-komma-nix aufgegessen!
Ich mache das so, weil ich als Schokoholiker
sonst irgendwann unweigerlich einen Fressanfall bekomme.
Den krieg ich mit dem ersten Stückchen. Da gibt es dann kein Halten mehr.
Dafür lass ich eben was anderes weg.
Gemüse? *breitgrins*
Also ich habe dich unter normalgewichtig eingeordnet, als ich
dich im Sommer bei Kerbi gesehen habe. Kommt wohl immer auf
den Blickwinkel an.
Der Arzt hat einen anderen Blickwinkel. Der hat letztens bei der Erstuntersuchung zur stationären Behandlung im Krankenhaus Adipositas diagnostiziert …
Somit fette Grüße
Hanna