Psychologischer Psychotherapeut Ausbildung

Hallo,
Ich habe mal eine Frage zum Thema Psychologie bzw der ausbildung zum psychologischen psychotherapeuten.

Ich habe vor Psychologie zu studieren und würde danach gerne in Kliniken o.ä. arbeiten… dazu braucht man ja aber eine weiterbildung zum psychologischen psychotherapeuten.
Ich hab mich schonmal ein bisschen schlau gelesen und überall steht,dass die ausbildung 3 (vollzeit)- 5 (teilzeit) jahre dauert. Wenn man die ausbildung nur auf teilzeitbasis macht… als was arbeitet man denn dann? wäre ja logisch wenn man als psychologe arbeiten würde?!

Und wieviel muss man bezahlen?Überall stehen riesige Zahlen, aber das muss man doch bestimmt nicht alles auf einmal zahlen?!
Zahlt man das dann pro Monat? Und wieviel wäre das (also pro Monat)? Wie kann man das finanzieren?Bekommt man in der Ausbildung auch Geld zB für die praktische Arbeit?
Und was ist „besser“ Teilzeit oder Vollzeit?

Vielleicht hat jemand die Ausbildung ja schon hinter sich und kann mir die eine oder andere Frage beantworten…
Es wäre auf jeden fall ein Berufsfeld das mich sehr interessieren würde nur scheint der weg dahin ziemlich steinig zu sein deswegen würde ich mich gerne genauer informieren.

Danke schonmal im Vorraus,
liebe grüße!

Da könntest du Recht haben
Guten Tag,

Zahlt man das dann pro Monat? Und wieviel wäre das (also pro
Monat)? Wie kann man das finanzieren?Bekommt man in der
Ausbildung auch Geld zB für die praktische Arbeit?

das dürfte wohl Verhandlungssache sein.

Fangen wir doch mal ganz klein an: http://www.google.com/search?client=opera&rls=de&q=A…

http://www.dgsf.org/themen/berufspolitik/zulassungsv…

Hmm

http://www.bdp-verband.org/aktuell/2004/41027_ausbil…

Hmm hmm

Da sollte man wohl erst mal „von Beruf Sohn/Tochter“ sein.

Bekannt?
http://bdp-vpp.de/beruf/institute/index.shtml

Gruß

Stefan

hi,

ich hab´s hinter mir, daher meine infos so:

die genauen finanzierungsmodelle teilen dir die ausbildungsinstitute selbst mit. ratenzahlungen sind die regel, wenn du jung bist, kommt nach dem psychologiestudium ein bildungskredit in frage.

bei der berechnung der ausbildungskosten wird aber von den instituten immer ein kleiner werbe-trick angewendet: da wird oft die summe an einnahmen genannt, die man während der ausbildung für die (unter supervision gemachten und extra bezahlten) therapien bekommt. diese summe wird dann gerne von der gesamtkostensumme rechnerisch abgezogen, das sieht dann so aus, als würde man einen neuen VW mit umweltprämie finanzieren…

nicht erwähnt wird, dass:

-diese einnahmen noch versteuert werden müssen (ziehe also mal ein drittel ab)

-diese einnahmen in etwa dem verdienstausfall entsprechen, den du während der ausbildung in einem anderen job nicht verdienen kannst

-kosten für supervision zwischen 3000 und 5000 euro dazu kommen

-kosten für literatur mindestens 1000 euro kosten

-die prüfung und alle abschlusszeugnisse und behördlichen abwicklungen weitere 800 euro kosten

-man die kosten für sprit und über 3-5 jahre gerechnet auch den verschleiss eines kompletten autos rechnen muss, denn man fährt unglaublich viele termine an (kliniktätigkeit, supervisionen, seminare, lerngruppen, therapietermine undundund…) es sei denn, du wohnst in der stadt des ausbildungsinstitutes, auch ein umzug dorthin lohnt, am besten köln, da sind viele kliniken und institute aller schulen, auch könnte man da (glaube ich, weiss nicht!) vorher psychologie studieren.

wenn du dann nach ca 7-9 jahren fertig bist, brauchst du noch 20 bis 80 tausend euro für den kauf einer praxis. du wirst also ca. 35 jahre und verschuldet sein, deine altersvorsorge auf null.

ich sage dir: das geht erträglich nur mit idealismus und finanzieller hilfe aus einem erbe oder von sonstwoher. ich habe es unerträglich gemacht und alles alleine hingekriegt, aber auch immer nebenher noch gearbeitet, daher hat alles länger gedauert. ich empfehle aber, sich finanziell helfen zu lassen, wenn es in der familie möglich ist.

Danke für die Informationen…
Das alles klingt ja nicht besonders positiv…
Ich wusste zwar,dass es ein schwerer weg ist,aber man hat ja irgendwie trotzdem noch Hoffnung,dass man sich irrt:wink:

Ob ich eine eigene Praxis eröffnen möchte,kann ich jetzt noch nicht sagen,Krankenhäuser/Kliniken interessieren mich im moment mehr.

Schade,dass der Weg so schwer ist denn eigentlich wäre es schon schön,wenn man früher ins Berufsleben einsteigen und geld verdienen könnte! Familie kann man sich in der Studien und Ausbildungszeit ja auch abschmincken und wenn man dann fertig ist will man ja auch erstmal einige Zeit arbeiten…
Ich denke da schon seit längerem drüber nach … „nur“ mit psychologie kann man ja nicht so viel in dem Bereich Klinik o.ä. anfangen.
Sozialpädagogik würde mich auch interessieren nur ist es da so dass der markt überflutet und die bezahlung schlecht ist.

Außerdem fände ich es sehr schade mich von Psychologie trennen zu müssen…