Hallo, ich bin jetzt 21 und habe seit fast 10 Jahren anerkannte psychische Krankheiten. Unter anderem schwere Depressionen, eine Sozialphobie, Panikattacken und eine Persönlichkeitsstörung. Musste meine Ausbildung (Physiotherapeutin) abbrechen und wurde im Februar durch den ärztlichen Dienst bis August als arbeitsunfähig eingestuft. Nun soll ein psychologisches Gutachten gemacht werden. Mir konnte aber keiner sagen was die da von einem wollen oder was da genau gemacht wird. Um ehrlich zu sein, ich auch richtig Angst davor. Jetzt meine Fragen: hat einer damit schon Erfahrungen gemacht? Und wie lange muss man da auf einen Termin warten? Bei mir sind es nun schon 3 Monate.
Schon mal ganz vielen Dank für eure Antworten.
Liebe Grüße, Steffi
Hi,
das kann man so allgemein schlecht sagen;
Psychologie/Psychiatrie ist alles andere als eine exakte
Wissenschaft.
Letzlich kommt es auch hier drauf an, welche Interessen
vertritt der gutachter?
Die Interessen der Krankenkassen, die Interessen der behandelnden
Arzte bzw. seine eigenen Interessen, die Interessen der Rentenversicherung,
oder die Interessen anderer Kostenträger.
Zitat:
" Wer die psychiatrische Sprache beherrscht, der kann
grenzenlos jeden Schwachsinn formulieren,
und ihn in das Gewand des Akademischen stecken."
http://www.gert-postel.de/
Hi Steffi,
mußte das vor 6 Jahren auch machen wegen der EU Rente.
Das dauerte so ungefähr 3 Std.
Zuerst mußt Du jede Menge Fragebögen ausfüllen.
Dann kam die medizinische Untersuchung, ein Gespräch und einige Tests.
Bei mir kamen ja auch zu den Depressionen noch Schmerzen hinzu.
Bandscheibenvorfälle und Fibromyalgie waren die Ursache.
Kannst Dich ruhig drauf einlassen.
Der Doc, der das bei mir gemacht hat, war ok.
Viel Glück
wichtel
Ach so, Du kannst den Gutachter auch ablehnen.
Erkundige Dich ruhig über Ihn.
Hallo wichtel54,
danke für die Antwort. Das macht mir etwas mehr Mut.
Liebe Grüße, Steffi