Hallo zusammen!
Bin momentan wieder mal sehr verzweifelt. Es ist seit einem halben Jahr so, dass ich oft in Unsicherheitsphasen abgleite. Es geht sich dann primär um meine Beziehung- ich denke dann, ich liebe meinen Freund vielleicht nicht mehr und muss mich trennen und verfalle dann auch in psychosomatische Beschwerden. Immer wenn ich an Trennung denke, habe ich starkes Nervenziehen, vor allem in den Händen, Herzklopfen, leichte Übelkeit, manchmal habe ich auch einen Kloß im Hals und mir schnürt sich die Kehle zu.
Dann geht es wieder ein paar Tage oder Wochen gut und dann werde ich wieder „rückfällig“, aber auch in der Zeit, in der es mir gut geht, kann ich nicht vergessen, dass ich mich mal so unsicher gefühlt habe und sage mir bspw. wenn ich meinem Freund sage, dass ich ihn liebe, noch dazu „ja, ich liebe dich wirklich“.
Ich merke auch, dass ich total anfällig werde, wenn beispielsweise irgendwas über Trennungen und vergangener Liebe und Gefühle bspw. in Zeitungen steht. Ich fühle mich dann immer so schlecht.
Das Schlimmste ist, dass unsere Beziehung noch nichtmal mit Problemen behaftet ist, sondern sie ist sehr schön und fest- wir sind seit 4 Jahren zusammen und leben auch zusammen. Ich hab einfach Angst vor unkontrollierbaren Situationen und dass die Liebe vergeht, obwohl es einfach keinen Grund gibt- ich will mit meinem Freund das Leben verbringen.
Zudem fühle ich mich schlecht, wenn ich mal schlecht über ihn denke, was doch auch normal ist oder nicht, aber ich merke das dann oft somatisch.
Vielleicht liegt es daran, dass ich zuviel von Liebe, dem Leben und mir erwarte. Wir haben die ersten 3 Jahre eine fast streitfreie Zeit gehabt und jetzt ist mit dem Zusammenwohnen natürlich auch eine gewisse Routine drin. Ich weiß nur, dass ich mich einfach anders fühle, als noch vor einem Jahr. Hab so Angst. Die Beschwerden kommen eher, wenn ich alleine bin oder war- wenn mein Freund kommt, ist es meistens besser.
Wer weiss Rat? Kennt sich Branden nicht mit Psychosomatik aus?
War auch schon beim Psychotherapeuten, der meinte, ich hätte Depressionen und bei einem Verhaltenstherapeut, der lachte, man könne sich mit Zweifeln auch die Leute vom Hals schaffen. Aber genau das will ich doch nicht!
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, so dass ich endlich aus diesem Kreislauf rauskomme.
Habe schon in dem Bereich „Liebe“ vor einiger Zeit geschrieben und habe auch zwei hilfreiche Antworten erhalten, aber ich habe dabei die Psychosomatik nicht erwähnt und ich glaube schon, dass es eher in die Psychologie reinfällt.
Liebe Grüsse*Diana