Liebe Experten, #gestern habe ich meine Mutter besucht, die in etwa 2 Stunden Zugfahrt von mir entfernt wohnt. Sie leidet seit vielen Jahren unter ständigen Rückenschmerzen. Wenn ich jedoch bei ihr bin, sagt sie, dass die Schmerzen sofort weg sind. Deshalb glaube ich, dass sie psychosomatische Ursachen haben, weil sie so viel alleine ist( ihr Mann ist vor 6 Jahren gestorben)
Wie soll ich mich verhalten? Was soll ich tun für sie? Mir fehlt die Zeit jede Woche zu ihr zu fahren!
Besten Dank, Inka
Hallo Inka, das ist ein klassicher Fall für eine Familienaufstellung; jede Woche hin zu fahren, ist keine Lösung. Bei Fragen und Interesse, gern; ich mag nur keine Romane schreiben, wenn das Thema eventuell abgelehnt wird. Grüße Daniela
Rückenschmerzen können Ausdruck von subjektiv empfundener mentaler/emotionaler Be- bzw. Über-Lastung sein. Die Belastungsfaktoren / der „Stress“ können aber auch unbwußt / unterschwellig sein.
Der Körper reagiert, als wenn er eine reale schwere Last zu tragen hätte oder der Rücken zum „Buckel“ gekrümmt wird - z.B. in der Erwartung von Schlägen.
Solche Abwehr-Haltungen werden durch Anspannen von Muskeln bewirkt. Und wenn die Anspannung zu lange dauert, führt das zu „Verspannungen“, zu Schmerzen - nicht nur in den aktivierten Muskeln, sondern auch in angrenzenden oder sonstwie davon berührten Bereichen.
Aus ganzheitlicher Sicht handelt es sich bei der Ursache der Schmerzen zu einem erheblichen Teil um Mangel an Lebens-Energie.
Durch Dauer-Anspannung werden die Muskeln nicht nur mit grobstofflich-materiellen Faktoren, sondern auch mit der feinstofflichen Lebens-Energie schlechter versorgt.
Manche Muskeln „vergessen“ auch bei Daueranspannung, sich überhaupt wieder zu entspannen. Dann können Impulse von außen helfen, das zu beheben.
Daß deine Mutter in deiner Anwesenheit weniger oder gar keine Schmerzen hat, kann bedeuten, dass sie sich mental entlastet / unterstützt fühlt - weshalb sie dann die Abwehrhaltung aufgibt und „losläßt“.
Es könnte aber auch sein, daß sie von deiner energetischen Aura „profitiert“, die ihr soviel Energie gibt, daß ihr eigener Energie-Mangel in den Muskeln kompensiert / ausgeglichen wird.
Es wird von vielen Menschen berichtet, daß sie sich in der räumlichen Nähe lieber Mitmenschen subjektiv besser fühlen. Das funktioniert auch ohne Körperkontakt udn auch im Abstand von etlichen Metern. Der andere Mensch kann sogar in einem anderen Zimmer, in einem anderen Teil des Hauses sein - und dennoch bleibt es bei der genannten Wirkung. Ist vielleicht auch von Mensch zu Mensch etwas unterschiedlich.
Allgemein halte ich es für die meisten Menschen der zivilisierten Gesellschaft für wichtig, sich zu vergewissern, ob Störfaktoren im Unterbewußtsein vorhanden sind. Das könnte ein Geistheiler sehr schnell ausloten.
Ich selbst war bis Mitte 40 von jahrzehntelangen Rückenschmerzen und anderen psychosomatischen Symptomen belastet und habe dann die Reinigung meines Unterbewußtseins beschlossen und in mehreren Schritten durchgeführt:
Zum Teil in Eigenleistung - durch „Arbeit an mir selbst“;
zum anderen Teil mit Hilfe von Psychotherapeuten
und zum dritten mit Hilfe von Lebenslehrern, Wahrheitslehrern, Geistheilern und anderen „alternativen“ Fachleuten.
Speziell für das Problem der Muskeln, die sich nicht mehr von selbst entspannen konnten, habe ich die „Vitametik“ genutzt. Angeblich soll ähnliches mit „Vitalogie“ möglich sein.
seit vielen Jahren unter ständigen Rückenschmerzen. Wenn ich
jedoch bei ihr bin, sagt sie, dass die Schmerzen sofort weg
sind. Deshalb glaube ich, dass sie psychosomatische Ursachen
haben, weil sie so viel alleine ist( ihr Mann ist vor 6 Jahren
gestorben)
Wie soll ich mich verhalten? Was soll ich tun für sie? Mir
fehlt die Zeit jede Woche zu ihr zu fahren!
Besten Dank, Inka
Hallo Inka!
Bei dieser Frage kann ich es nur falsch machen! Deine Mutter braucht „DICH“ oder eine Person des Vertrauens aber du hat zu wenig Zeit. Aber Zuerst würde ich sie zu einem Arzt schicken, der hört ihr zu(begleite sie beim ersten mal, das giebt ihr Sicherheit) und findet in einigen Gesprächen die Ursache. Ein Kur würde ich ihr anraten damit sie raus kommt und feststellt das es noch andere leidensgenossen giebt. Vll entwickelt sich eine Freundschaft und sie hat dann etwas Ablenkung. Nur eins darfst du nicht machen: Lass du dich nicht unter Druck setzen.
Ich hoffe dir etwas geholfen zu haben und würde mich freuen wenn ich weitere Ergebnisse von dir(euch) hören würde.
Dieter
Hallo Inka
so wie sie das beschreiben hört es sich danach an, als würde ihre Mutter (nicht böswillig) diese Schmerzen dazu verwenden, um ihre „Aufmerksamkeit“ und ihre Besuche zu erhalten. Das ist bei vielen Menschen so, die ihren Partner verloren haben, und wo der Partner und die Kinder der Lebensmittelpunkt war, und durch den WEgfall des Partners die Kinder als einzige Bezugsperson übrigbleiben.
Nicht nur wenn ihnen die Zeit fehlt, auch wenn ihnen das ein zu großer Einschnitt in ihr Leben ist, bzw. ihr Leben dadurch zu kurz kommt, ist es erforderlich die Besuche auf ein Maß zu reduzieren, das für einen selbst paßt. Denn wenn jetzt ihre Mutter sich nur an sie klammert, sind sie ihr Partnerersatz (natürlich nicht in körperlicher Hinsicht), dann sind sie nicht mehr Tochter, sondern der Lebensmittelpunkt und der Partner, der Freund.
Wenn sie sie so oft besuchen, wie ihre Mutter das gerne hätte (ihr zuliebe), dann kann das durchaus dazu führen, das sie nicht bei der Sache sind, das sie Abneigungen empfinden oder sogar Aggressionen, und das diese dann auch spürbar werden, oder das ein Schutzmechanismus in ihnen sogar wütend wird, und so eine durchaus mögliche gute Mutter-Tochter-Beziehung negativ beeinflußt.
Wichtig ist, denke ich mir, das sie ihrer Mutter offen sagen, das sie sie mögen und gerne besuchen, aber das sie nicht soviel Zeit haben, das sie klar sagen, zuerst einmal für sich, und dann ihr, wie oft sie sie besuchen können (natürlich kann sich das ändern). Dann sollte ihre Mutter Verständnis dafür haben und nicht klammern. Was sie natürlich auch machen könnten, in der Umgegung ihrer Mutter für ihre Mutter Vereine herausfinden, wo sie beitreten kann, das sie zu kulturellen Treffen geht, sportlichen Aktiviäten, Sportclubs, eine neue Sport erlent, einen Yogakurs für Anfänger besucht oder etwas in der Art.
Oder aber ihre Mutter nimmt selbst diese Suche in Angriff.
Was natürlich auch möglich ist, wenn ihre Mutter das auch will, das sie eine Kontaktanzeige aufgeben, um nach einem Partner, Freizeitpartner oder was auch immer zu suchen.
Wichtig ist halt, das sie so bald wie möglich reagieren und handeln, denn so etwas kann einen Kreislauf entwickeln.
Ich kenne das was sie hier beschreiben selbst sehr gut, habe diesbezüglich mit meiner Mutter derartige Erfahrungen gemacht und auch teilweise mit meiner Schwiegermutter.
Ich hoffe ihnen geholfen zu haben, würde mich über eine Antwort freuen.
lg Josef
Hallo
Es kommt darauf an wie alt und aktiv deine Mutter ist.
Ich konnte meine psychosomatische Schmerzen bei einer Reha in einer psychosomatischen Klinik in Griff bekommen.Dort wird einem bei vielen Vorträgen sehr schnell bewust das man nur selber etwas Verändern kann und muß.Kann deine Mutter noch selbständig handeln und entscheiden??Dann ermuntere Sie eine solche Kur zumachen.Vielleicht gibt es auch Senioren bzw. Rheumaliga Sport in der Nähe in diese Sportgruppe wird Sport für Schmerzpatienten angeboten und man hat meistens sehr schnell Kontakt und auch weniger Schmerzen.Nimm dir beim nächsten Besuch ein bisschen Zeit und Besuche mit deiner Mutter vielleicht ein mal eine Schnupperstunde. Gib die Hoffnung nicht auf es lohnt sich. liebe Grüße
Hallo Inka,
bitte entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde. Sie braucht einfach Abwechslung, etwas, was ihren TAg füllt. Kann sein, dass sie schon immer Rückenschmerzen hatte, aber jetzt erst merkt. Es kann aber auch tatsächlich sein, dass es gar keine körperliche Ursache gibt, sondern dass es, so wie Du sagst, psychosomatisch ist. Gegen Einsamkeit kann man etwas tun. Je nachdem kann man auch jemanden engagieren, der regelmäßig zu ihr kommt und ihr Gesellschaft leistet. Manchmal hilft auch ein Haustier.
Ich würde mal zusammen mit ihr zu ihrem Hausarzt gehen und den um Rat fragen.
Viel Glück und viele Grüße Simone