Hallo,ich habe seit ca. 1 Jahr einen schmerzhaften Arm, diagnostiziert und behandelt als „unechter Tennisarm“. Ich habe ihn geschont und wenig gemacht mit den Armen.
Zur „Belohnung“ bekam ich vor ca. 8 Wochen noch Schmerzen im rechten Arm dazu. Mit dem rechten Arm hab ich garnichts gemacht.
(Jetzt kann ich NICHTS machen, keinen Schmuck, nicht Auto fahren, meinen Haushalt nicht machen…schlimmschlimm!!)
Einige meiner Bekannten meinten man müßte darüber nachdenken, ob es nicht psychosomatisch sein könnte.
Mit ist nur nicht klar, was dahinter stecken kann.
Was gibt es dazu für „Sätze“?
also mich interessieren solche Fragen und ich lass meinen Gedanken dazu jetzt mal freie Lauf. Ich hab aber keine Ausbildung in diesem Bereich, nicht das du das irgendwie auf die Goldwaage legst :o) Es sollen nur Anregungen sein.
Die Arme als Verlängerung zur Hand sind manchmal ein Symbol für das Handeln oder die Gestaltung des Lebens. Wenn man jetzt davon ausgeht kann man sich die Fragen stellen:
In welchem Bereich möchte ich keine Verantwortung mehr übernehmen?
Wo läuft die Gestaltung meines Lebens so falsch, das ich sie nicht mehr aushalte?
Ist dein Handlungsspielraum irgendwie eingeschränkt?
Vielleicht hast du ja für dich ein paar Ideen dazu.
bei der frage wirst du alle esotheriker erster güte, aber auch die letzter güte, auf den plan rufen. ein klassiker für eine hand voll euro sei dir in diesem zusammenhang empfohlen: rüdiger dahlke´s „krankheit als weg“. es beschreibt die chance, den meisten erkrankungen ein thema abgewinnen zu können, das der körper uns mit der erkrankung zur verfügung stellt. bei dir wäre das vielleicht das „nichts mehr machen können“.
auf wissenschaftlicher basis ist es möglich, jede erkrankung somatisch und psychisch bedingt zu betrachten. das ausmass an leid und schmerz ist auch individuell verschieden, der eine leidet extrem, hat aber eine begatellerkrankung, der andere hat MS, zeigt aber ein beeindruckend wenig klagsames und positivistisches bewältigungsverhalten.
eigentlich kann man keine krankheit rein körperlich oder auch rein psychisch betrachten, das gehört immer zusammen!
zum schluss rate ich dir, dich ergänzend ostheopatisch behandeln zu lassen. auch eine heilpraktische behandlung kommt deswegen gut in frage, weil heilpraktiker OFT ZUHÖREN UND DA SIND UND SICH ZEIT NEHMEN. das bedient eben das bedürfnis der patienten, angenommen und versorgt zu werden -und das heilt uns!