Hallo miteinander,
zufällig bin ich bei der Suche nach einem Facharzt für ein ganz anderes Gebiet in den Gelben Seiten auf die Rubrik „Psychotherapeutische Medizin“ gestoßen. Dort aufgelistet sind sowohl Dres. med. als auch Diplompsychologen als auch nur Namen ohne Berufsbezeichnung.
Über google stieß ich dann auf die „Deutsche Gesellschaft für Psychotherapeutische Medizin e.V.“, aber der Link von dort auf das Diskussionsforum ließ mich dann doch etwas stutzen…
Kann mir jemand sagen, was genau unter psychotherapeutischer Medizin zu verstehen ist ? Handelt es sich um eine Kombination aus Mediziner und Psychologen, ist der Begriff überhaupt eindeutig ?
Ich frage auch deshalb, weil unsere Kinderpsychologin keine Medikamente verschreibt, bzw. verschreiben darf (das geht dann über den Kinderarzt), ich selbst aber ein Medikament brauche, das bisher Erwachsene nur schwer bekommen. Ein schriftlicher Befundbericht liegt vor. Sollte es also die oben genannte Kombination von Arzt und Psychologen geben, könnte ich mir vielleicht ein Gespräch mit meinem Hausarzt sparen. Nicht, weil ich ihm nicht vertraue, sondern mehr, weil bisher noch nicht sehr bekannt ist, dass auch Erwachsene betroffen sein können und ich mich nicht stabil genug für Überzeugungsarbeit fühle (wir sind hier auf dem platten Land).
Danke vorab, viele Grüße,
Sylvia
Hallo Sylvia,
„die Psychotherapeutische Medizin umfaßt das Erkennen, die psychotherapeutische Behandlung, die Prävention und Rehabilitation von Krankheiten und Leidenszuständen, an deren Verursachung psychische/psychosoziale Faktoren, deren subjektive Verarbeitung und/oder körperlich-seelische Wechselwirkungen maßgeblich beteiligt sind“.
aus: http://www.aerztekammer-berlin.de/25_Weiterbildung/w…
Über google stieß ich dann auf die „Deutsche Gesellschaft für
Psychotherapeutische Medizin e.V.“, aber der Link von dort auf
das Diskussionsforum ließ mich dann doch etwas stutzen…
Da war ich auch. Was macht Dich denn da stutzig? Etwa die Online-Veröffentlichung von Leitlinien zur Psychotherapie der Depression, die manche Leute verschrecken könnte? 
Kann mir jemand sagen, was genau unter psychotherapeutischer
Medizin zu verstehen ist ? Handelt es sich um eine Kombination
aus Mediziner und Psychologen, ist der Begriff überhaupt
eindeutig ?
Es sind Ärzte, genauer Fachärzte für Psychotherapeutische Medizin. Auf der Ärztekammerseite, die ich oben angegeben habe, steht auf, wie die Weiterbildung zum Facharzt für Psychotherapeutische Medizin aussieht.
Ich frage auch deshalb, weil unsere Kinderpsychologin keine
Medikamente verschreibt, bzw. verschreiben darf (das geht dann
über den Kinderarzt), ich selbst aber ein Medikament brauche,
das bisher Erwachsene nur schwer bekommen. Ein schriftlicher
Befundbericht liegt vor. Sollte es also die oben genannte
Kombination von Arzt und Psychologen geben, könnte ich mir
vielleicht ein Gespräch mit meinem Hausarzt sparen. Nicht,
weil ich ihm nicht vertraue, sondern mehr, weil bisher noch
nicht sehr bekannt ist, dass auch Erwachsene betroffen sein
können und ich mich nicht stabil genug für Überzeugungsarbeit
fühle (wir sind hier auf dem platten Land).
Oder Du suchst einen Psychiater auf, um von ihm das Rezept verschrieben zu bekommen. Aber sei Dir bewußt, daß auch nicht alle Fachärzte über die neuesten Entwicklungen bei den psychischen Störungen auf dem laufenden sind.
Gruß,
Oliver Walter
Hallo Oliver,
danke für die Infos.
Über google stieß ich dann auf die „Deutsche Gesellschaft für
Psychotherapeutische Medizin e.V.“, aber der Link von dort auf
das Diskussionsforum ließ mich dann doch etwas stutzen…
Da war ich auch. Was macht Dich denn da stutzig? Etwa die
Online-Veröffentlichung von Leitlinien zur Psychotherapie der
Depression, die manche Leute verschrecken könnte? 
Nein, das habe ich nicht gelesen, aber jetzt hast Du mich neugierig gemacht, werde gleich mal schauen
. Depris habe ich definitiv nicht, das habe ich schriftlich.
Warst Du in dem Forum für Fachleute ? Ich war in dem anderen, und mir missfiel dabei, dass es sich um ein popeliges parsimony-Forum handelt, das wohl nicht moderiert ist (jedenfalls konnte ich nichts dazu finden). Das passt für meinen Geschmack nicht zu dem ernsten Thema.
Oder Du suchst einen Psychiater auf, um von ihm das Rezept
verschrieben zu bekommen. Aber sei Dir bewußt, daß auch nicht
alle Fachärzte über die neuesten Entwicklungen bei den
psychischen Störungen auf dem laufenden sind.
Ich habe mich inzwischen bei anderen betroffenen Erwachsenen aus meiner Umgebung erkundigt, es scheint hier tatsächlich sehr schwierig zu sein *nerv*. Zum Glück bin ich kein akuter „Fall“, kann mir etwas Zeit lassen 
Viele Grüße,
Sylvia