Hallo ihr
Ich habe vor meine Psychotherapie abzubrechen…kann ich das einfach so machen?..ohne Konsequenzen?
Natürlich sage ich meinen Therapeuten schon bescheid vorher…
Liebe Grüsse vom Zitronenfalter
Hallo ihr
Ich habe vor meine Psychotherapie abzubrechen…kann ich das einfach so machen?..ohne Konsequenzen?
Natürlich sage ich meinen Therapeuten schon bescheid vorher…
Liebe Grüsse vom Zitronenfalter
Hallo Zitronenfalter
(ich finde Hugo Egon Balder übrigens gut- ein sehr klarer, gerader Mann)
Ich habe vor meine Psychotherapie abzubrechen…kann ich
das einfach so machen?
Ja
…ohne Konsequenzen?
Bedingt. Wenn Du gesetzlich versichert bist und diese Therapie darüber bezahlt wurde (also von der Krankenkasse), dann bist Du nach Abschluss einer Therapie ja 2 Jahre „gesperrt“ für Therapie. Das ist schon seit vielen Jahren, eher Jahrzehnten, so und hat nichts mit den neuen Restriktionen zu tun.
Wenn allerdings viele Stunden übrig sind, kannst Du diese in der Regel bei einem anderen Therapeuten noch haben, wenn Du willst (Therapeuten-Wechsel).
Natürlich sage ich meinen Therapeuten schon bescheid
vorher…
Ist klar
.
Gruß, Branden
angeregt dadurch…
Hallo Branden,
es geht hierum:
Bedingt. Wenn Du gesetzlich versichert bist und diese Therapie
darüber bezahlt wurde (also von der Krankenkasse), dann bist
Du nach Abschluss einer Therapie ja 2 Jahre „gesperrt“ für
Therapie.
Heißt das, egal, welche Therapie man macht, gemacht hat, also abgeschlossen hat, man erst nach 2 Jahren eine bewilligt bekäme von seiner Krankenkasse?
Müsste es auch ein anderer Therapuet sein, oder wäre derselber/dieselbe auch zulässig?
Danke,
Spotvolta
Hallo Spotvolta
Heißt das, egal, welche Therapie man macht, gemacht hat, also
abgeschlossen hat, man erst nach 2 Jahren eine bewilligt
bekäme von seiner Krankenkasse?
Im Prinzip ja. Für die gleiche Art von Therapie zumindest. Bei anderen Therapiemethoden erhöht sich die Chance, dass -im Sinne der Ergänzung- ne Azusnahmeregelung stattfindet, glaube ich.
Müsste es auch ein anderer Therapuet sein, oder wäre
derselber/dieselbe auch zulässig?
Nach 2 Jahren kann derselne Therapeut mit der gleichen Art von Therapie oder einer anderen wieder denselben Patienten behandeln.
Gruß, Branden
Hallo ihr
Ich habe vor meine Psychotherapie abzubrechen…kann ich
das einfach so machen?..ohne Konsequenzen?
Wenn du abbrechen willst, was scheren dich die Konsequenzen? Offensichtlich fühlst du dich nicht sehr krank.
Geld brauchst du nicht erstatten oder zurückzahlen.
gruss
Hi,
Nach 2 Jahren kann derselne Therapeut mit der gleichen Art von
Therapie oder einer anderen wieder denselben Patienten
behandeln.
und? Findest du das medizinisch sinnvoll? Braucht man nicht manchmal länger als 2 Jahre?
Hat das Ganze nicht einen zwarnotwendigaberunsdochegalwirwollenGeldsparen-Hintergrund?
Wenn man nach einem Beinbruch nach 6 Wochen feststellt, dass die Knochenhaut doch entzündet ist wird die Behandlung dann auch nicht weiterbezahlt weil die durchschnittliche Heilungsfrist bereits abgelaufen ist?
Wir hatten doch neulich hier das Thema, dass psy. Erkrankungen nicht richtig ernst genommen werden. Der Gesetzgeber ist hier offensichtlich keine Ausnahme.
Grüße,
J~
und? Findest du das medizinisch sinnvoll? Braucht man nicht
manchmal länger als 2 Jahre?
Das hast Du vielleicht falsch verstanden. NACH einer Therapie (diese kann meinetwegen 3 oder 4 Jahre gedauert haben)ist masn nach der letzten Behandlungsstunde für 2 Jahre gesperrt.
Hat das Ganze nicht einen
zwarnotwendigaberunsdochegalwirwollenGeldsparen-Hintergrund?Das ist im Gesundheits-System nicht anders als bei den Renten oder Hartz 4. Wo kein Geld mehr in der Kasse ist, kann man nichts mehr rausnehmen.
Aber ich rede hier nicht den Krankenkassen oder dem Gesundheits-System das Wort bzw. ich bin weit entfernt davon, es zu verteidigen, denn ich leide ja selber empfidnlich darunter. Früher bekam ich nach meinen monatlichen Abschlagzahlungen von der Kassenärztlichen Vereinigung immer noch Restzahlungen, jetzt schrieben sie mir, ich hätte bei denen ca. 6000,- Euro Schulden. Wir Ärzte bekommen also nur nioch einen Bruchteil unseres früheren Verdienstes. GHier in Berlin und überhaupt in Ostdeutschland gehen viele Praxen Pleite. Es wird in den Medien nur nicht so deutlich berichtet, denn ist z.Zt. en vogue, Ärzte mit negativer Presse zu versehen, um vom kranken Gesundheits-System abzulenken.
Wir hatten doch neulich hier das Thema, dass psy. Erkrankungen
nicht richtig ernst genommen werden. Der Gesetzgeber ist hier
offensichtlich keine Ausnahme.
Es ist viel weitergehend. Die gesetzlichen Kassen können wohl nur noch das Notwendigste bezahlen, hört man.
Gruß, Branden