Hallo,
ich habe einen seltsamen Wunsch. Ich würde
gerne eine Psychotherapie machen. Das Problem
dabei ist nur, dass ich kein Problem habe…
zumindest fällt mir nichts gravierendes ein.
Vielleicht bin ich einfach nur wahnsinnig neugierig.
Bisher schlage ich mich mit Besuchen bei VHS-Kursen
durch (Transaktionsanalyse, Coaching), die mich jedoch
eher nerven, weil da mehr über Gott und die Welt ge-
labert wird.
Das Interesse an einer Ausbildung zur psychologischen
Beraterin ist auch noch da…nur etwas gedämpft, da
hier so viele negative Äusserungen dazu gefallen sind
und ich mich lt. Psychiater eher von Kontaktberufen
fern halten soll (da ich zwei psychotische Phasen hinter
mir habe, jedoch remittiert, gute Mitarbeit und Termine
in 5-monatigen Abständen)
Mir wird zwar in letzter Zeit nachgesagt, dass ich
leidend und gehetzt aussehe…aber reicht das als
Begründung, eine Psychotherapie machen zu dürfen???
Ich will ja auch keine unnötigen Kosten verursachen.
Es gab schon einschneidende Ereignisse in meinem 26-
jährigen Leben, so ist es nicht…da werde ich schon
mal um meine Erfahrungen bestaunt…hatte da wohl auch
jahrelang somatische Beschwerden…aber wie erklärt
man das nun einem Psychologen/Psychotherapeuten, wenn
man selbst nicht genau weiss, warum man bei ihm/ihr
aufkreuzt.
Habe ich jetzt ne Macke, dass ich so gerne eine
Therapie machen möchte? Nun, vielleicht ist das ja
dann wieder eine Indikation 
Vielleicht könnt ihr was dazu sagen. Kennt das noch
jemand?
Liebe Grüße,
Kerstin!