Hallo,
von ca 100 bis 130 Km/h habe ich ein schwer zu lokalisierendes, Geräusch im Fahrzeug. Es klingt wie ein ständig an und abschwellender Ton (ähnlich dem drüberpusten bei einer flasche), relativ tief. Scheint von bis 120 von vorne links zu kommen; ab 125 allerdings eher von vorne rechts (???). Habe auf die reifen getippt. getauscht von vorne nach hinten, nichts. Nagelneue Winterreifen jetzt drauf, keine Veränderung. An kalten Tagen tritt dieses Geräusch aber auch erst nach gut 25 km Autobahn auf; an wärmeren Tagen direkt auf der Autobahn. Treten der Kupplung bei dem tempo bringt keine Veränderung, anderer gang auch nicht. Werkstatt ratlos. Auto ist 4 monate alt und hat gut 5000 km gelaufen.
Das Fahrzeug ist ein Mazda5 mit der 2.0l Maschine (Benziner) und eigentlich noch neu.
Wäre prima, wenn wer was wüsste und Danke im Vorraus
hallo,
wenn das geräusch bei 120 auftaucht, könnte es entweder mit der geschwindigkeit (bewegung) oder der drehzahl zu tun haben.
angenommen es hängt von der drehzahl ab, kannst du wenn das auto warm ist und du daheim bist mal deine frau ins auto setzen deine motorhaube aufmachen und überprüfen ob du etwas hören kannst.
wenn es von der geschwindigkeit kommt, dann müsste alles was sich bewegt, und nicht zum motor gehört (das was ich im stand nicht schon bewegt) das geräusch verursachen. die reifen wurden ja ausgeschlossen.
möglicherweise kommt das geräusch von vorne, weil die antriebsachse vorne ist (oder?)
ich kann hier nur vermutungen aufstellen, denn das geräusch habe ich nicht selbts gehört, möglicherweise könnte ich dann mehr sagen.
versuch das einfach mal aus was ich gesagt habe und halte uns weiter auf dem laufenden
gruß
moin moin,
wenn du den Wagen mal aufbocken kannst (oder fahr in die Werkstatt auffe Bühne), ich denke mal, da wird sich der Unterfahrschutz bzw die Plastikverkleidung hinter der Stoßstange gelöst haben. Das gibt die übelsten Heulgeräusche und wenn man steht, sieht alles i.O. aus.
cu Tom
Hallo!
Also zunächst ist das natürlich traurig -einmal, dass es bei einem fast neuen Auto passiert, und zum Anderen, dass sich der Besitzer im Internet Rat suchen muss, weil die Werkstatt nicht daraus schlau wird.
Da der Wagen ja eben so neu ist, und die Werkstatt sich offenbar schon damit befasst hat gehe ich einfach mal davon aus, dass so offensichtliche Dinge wie abgerutschte, falsch montierte, gerissene oder sonstwie fehlerhafte Verkleidungsteile nicht vorhanden sind.
Tritt ein Geräusch an einem Objekt bei einer bestimmten Frequenz auf -bei einem Fahrzeug varriert die Frequenz der Objektschwingung durch die Geschwindigkeit-, so hängt dies meist mit der Eigenfrequenz des schwingenden Bauteils zusammen. D.h., in einem definierten Geschwindigkeitsbereich wird die Eigenfrequenz des störenden Teils erreicht, und es macht sich bemerkbar. Vergleichbar ist dies mit dem Scheppern eines alten Auspuffs, der eher bei niedrigen Drehzahlen scheppert, bei höheren jedoch „schweigt“.
Da das Geräusch bei getretener Kupplung und verschiedenen Gängen weiter besteht, kann man im Grunde auch Motor und Ausrücklager am Getriebe abhaken.
Alles was mir da so spontan durch den Kopf fliegt dürfte aber bei so einem neuen Auto einfach nicht sein: Radlager (defekt/verklemmt/verdreckt eingebaut etc.)…zu niedriger Ölstand im Getriebe.
Auch Antriebswellen dürften da eigentlich kein Spiel oder Ähnliches haben, wobei da auch eher ein Knacken in Kurven hörbar wäre. Und da das Fahrwerk ja eine vergleichsweise gut zugängliche Angelegenheit ist möchte ich hoffen, dass auch dort von der Werkstatt jede Art von Spiel in sämtlichen Lagern und Gelenken ausgeschlossen wurde. Wenn nicht soll’n die das gleich nachholen.
Weil nichts dazu im Text stand:
Besteht das Problem schon von neu an oder trat es erst später auf? Gab es irgendwelche Vorkommnisse (härterer Bordsteinkontakt, Verschalten o.Ä.), die einen Defekt an den Radlagern oder dem Getriebe hätten verursachen können?
Prüfen lassen würde ich zunächst auf jeden Fall von der Werkstatt noch die Radlager vorn, sowie den Ölstand im Getriebe. Gegebenenfalls sollen die dort das Öl nochmal tauschen und auf Verunreinigungen/Abriebspuren prüfen. Idealerweise (bei Schaltgetrieben) LiquiMoly Getriebeöl rein -Castrol mögen erfahrungsgemäß nicht alle Getriebe -werden teils lauter oder hakelig. Eine Vertragswerkstatt verwendet aber vermutl. eh Mazda-Öl (von woher auch immer
). Sollte es tatsächlich so sein, dass das Geräusch von links nach rechts wandert, könnte dies mit dem Differential zusammenhängen…aber von solchen Katastrophen woll’n wir mal noch nicht reden.
Gruß und viel Glück,
Jo
Danke für die Antworten
Hab morgen nochmals Termin zur Probefahrt.
Das Geräusch war auf den ersten 4000 Km nicht.
Bei den Temperaturen zur Zeit tritt es auch erst nach gut 10 Km Autobahn erstmals leise auf, um dann lauter zu werden.
Mal sehen was bei rumkommt.
Hallo!
Also zunächst ist das natürlich traurig -einmal, dass es bei
einem fast neuen Auto passiert, und zum Anderen, dass sich der
Besitzer im Internet Rat suchen muss, weil die Werkstatt nicht
daraus schlau wird.Da der Wagen ja eben so neu ist, und die Werkstatt sich
offenbar schon damit befasst hat gehe ich einfach mal davon
aus, dass so offensichtliche Dinge wie abgerutschte, falsch
montierte, gerissene oder sonstwie fehlerhafte
Verkleidungsteile nicht vorhanden sind.Tritt ein Geräusch an einem Objekt bei einer bestimmten
Frequenz auf -bei einem Fahrzeug varriert die Frequenz der
Objektschwingung durch die Geschwindigkeit-, so hängt dies
meist mit der Eigenfrequenz des
schwingenden Bauteils zusammen. D.h., in einem definierten
Geschwindigkeitsbereich wird die Eigenfrequenz des störenden
Teils erreicht, und es macht sich bemerkbar. Vergleichbar ist
dies mit dem Scheppern eines alten Auspuffs, der eher bei
niedrigen Drehzahlen scheppert, bei höheren jedoch „schweigt“.Da das Geräusch bei getretener Kupplung und verschiedenen
Gängen weiter besteht, kann man im Grunde auch Motor und
Ausrücklager am Getriebe abhaken.
Alles was mir da so spontan durch den Kopf fliegt dürfte aber
bei so einem neuen Auto einfach nicht sein: Radlager
(defekt/verklemmt/verdreckt eingebaut etc.)…zu niedriger
Ölstand im Getriebe.
Auch Antriebswellen dürften da eigentlich kein Spiel oder
Ähnliches haben, wobei da auch eher ein Knacken in Kurven
hörbar wäre. Und da das Fahrwerk ja eine vergleichsweise gut
zugängliche Angelegenheit ist möchte ich hoffen, dass auch
dort von der Werkstatt jede Art von Spiel in sämtlichen Lagern
und Gelenken ausgeschlossen wurde. Wenn nicht soll’n die das
gleich nachholen.Weil nichts dazu im Text stand:
Besteht das Problem schon von neu an oder trat es erst später
auf? Gab es irgendwelche Vorkommnisse (härterer
Bordsteinkontakt, Verschalten o.Ä.), die einen Defekt an den
Radlagern oder dem Getriebe hätten verursachen können?Prüfen lassen würde ich zunächst auf jeden Fall von der
Werkstatt noch die Radlager vorn, sowie den Ölstand im
Getriebe. Gegebenenfalls sollen die dort das Öl nochmal
tauschen und auf Verunreinigungen/Abriebspuren prüfen.
Idealerweise (bei Schaltgetrieben) LiquiMoly Getriebeöl rein
-Castrol mögen erfahrungsgemäß nicht alle Getriebe -werden
teils lauter oder hakelig. Eine Vertragswerkstatt verwendet
aber vermutl. eh Mazda-Öl (von woher auch immer). Sollte
es tatsächlich so sein, dass das Geräusch von links nach
rechts wandert, könnte dies mit dem Differential
zusammenhängen…aber von solchen Katastrophen woll’n wir mal
noch nicht reden.Gruß und viel Glück,
Jo
Hi!
Na…kam noch was raus? Fehler gefunden?
Was ist denn deren Theorie zum Problem, bzw. was wird gemacht?
Gruß, Jo